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	<title>Meine Internetwege</title>
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	<description>Was ich während meiner Recherchen im Internet alles so Interessantes gefunden habe.</description>
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		<title>Meine Internetwege</title>
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		<title>So schicken Sie Ihre Winterräder fachgerecht in die Sommerpause</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Mit dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen sollte man laut ADAC bis Ostern warten. Denn der Winter kann jederzeit noch einmal für einen kurzen Besuch zurückkehren.
Beim Reifenwechsel empfiehlt es sich, Laufrichtung und Position wie „hinten“, „vorne“, „links“ und „rechts“ auf der Reifenseite zu markieren. Das erleichtert das nächste Aufziehen im Herbst und erspart dann das Auswuchten.
Zuvor [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3173&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="//eurotax2.schwacke.com/b2b_wp/de/wert/koop_einstieg.php?koop_id=D8F8840D40','BTOLink3790580','width=790,height=580','/auto/schwacke');"></a></p>
<p><a href="//www.profis.de/home.htm;jsessionid=2462E0A1B1756801302C81187D7ABFE4','_blank','/tipstrends-geldjob/profis/auto');"></a></p>
<p><strong>Mit dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen sollte man laut ADAC bis Ostern warten. Denn der Winter kann jederzeit noch einmal für einen kurzen Besuch zurückkehren.</strong></p>
<p>Beim Reifenwechsel empfiehlt es sich, Laufrichtung und Position wie „hinten“, „vorne“, „links“ und „rechts“ auf der Reifenseite zu markieren. Das erleichtert das nächste Aufziehen im Herbst und erspart dann das Auswuchten.</p>
<p>Zuvor lohnt sich unbedingt auch einen Blick auf die Profiltiefe. Unter Umständen nämlich können die Sommerreifen noch ein Weilchen geschont werden. Winterreifen unter vier Millimeter sind in der kalten Jahreszeit nur noch bedingt einsatztauglich. Sie können aber bequem noch im Sommer bis auf den Minimalwert von 1,6 Millimeter abgefahren werden – natürlich unter Berücksichtigung der für den Winter angegebenen Tempobegrenzungen.</p>
<p>Die Reifen sind generell dunkel, trocken und kühl einzulagern. Verbleiben die Winterreifen auf der Felge, können sie liegend übereinander gestapelt oder am Loch aufgehängt werden.</p>
<p><strong>Um auch ohne Felge in Form zu bleiben, empfehlen Experten, sie aufrecht stehend zu lagern und regelmäßig zu drehen. Außerdem sollte während der Lagerung der Luftdruck in den Winterreifen um 0,2 bis 0,5 bar erhöht werden. Zudem sollte daran gedacht werden, auch den Reifendruck des Reserverades zu prüfen.</strong></p>
<p>gefunden bei bild.de</p>
<p>***</p>
Posted in Auto  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/meineinternetwege.wordpress.com/3173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/meineinternetwege.wordpress.com/3173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/meineinternetwege.wordpress.com/3173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/meineinternetwege.wordpress.com/3173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/meineinternetwege.wordpress.com/3173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/meineinternetwege.wordpress.com/3173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/meineinternetwege.wordpress.com/3173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/meineinternetwege.wordpress.com/3173/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/meineinternetwege.wordpress.com/3173/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/meineinternetwege.wordpress.com/3173/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3173&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Meine Internetwege</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Darum sind Dinkel und Grünkern so gesund</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/11/18/darum-sind-dinkel-und-grunkern-so-gesund/</link>
		<comments>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/11/18/darum-sind-dinkel-und-grunkern-so-gesund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollkornbrot mit Sauerteig (Roggen-Dinkelbrot)]]></category>

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		<description><![CDATA[Dinkel gilt unter den Getreidesorten als besonders wertvoll. Der Grund dafür liegt in den Inhaltsstoffen: Bei einem geringen Fettgehalt liefern die kleinen Körner jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem gilt er als Alternative für Menschen mit Weizenallergie.   



Dinkel gilt unter den Getreidesorten als besonders wertvoll. Botanisch betrachtet ist er eng mit dem Weizen verwandt. In [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3161&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div class="wp-caption alignright" style="width: 196px"><img style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/11/3351742689-darum-dinkel-gruenkern-gesund.jpg?w=186&#038;h=139" alt="" width="186" height="139" /><p class="wp-caption-text">Darum sind Dinkel und Grünkern so gesund</p></div>
<p>Dinkel gilt unter den Getreidesorten als besonders wertvoll. Der Grund dafür liegt in den Inhaltsstoffen: Bei einem geringen Fettgehalt liefern die kleinen Körner jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem gilt er als Alternative für Menschen mit Weizenallergie.   </p>
<div id="ynw-image-video-inset">
<div>
<div>
<div>Dinkel gilt unter den Getreidesorten als besonders wertvoll. Botanisch betrachtet ist er eng mit dem Weizen verwandt. In 100 Gramm Dinkel stecken nur 2,7 Gramm Fett, er schlägt mit 320 kcal zu Buche. Fast neun Gramm sind Ballaststoffe und rund 62 Gramm Kohlenhydrate sowie etwas mehr als elf Gramm Eiweiß. Außerdem sind in ihm verschiedene B-Vitamine, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen sowie weitere gesunde Inhaltsstoffe zu finden.</div>
</div>
<p id="ynw-article-part2">Der hohe Anteil an Klebereiweiß (Gluten) macht Dinkel zu einer idealen Basis für Brote und Gebäck. Aus dem Mehl lassen sich Brote zubereiten, die lange frisch bleiben. Und auch feines Gebäck kann aus Dinkelmehl hergestellt werden. Dinkelschrot, also grob zerkleinerte Körner, lässt sich aufkochen und zu herzhaften Speisen wie Bratlingen verarbeiten. Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit verwenden Dinkel gern als Alternative.Wird Dinkel nicht bis zur Reife in der Ähre belassen, sondern halb reif geerntet und dann sofort geröstet, entsteht Grünkern. Ursprünglich haben Bauern diese Körner hergestellt, wenn Schlechtwetterperioden ihre Ernten gefährdet haben. Doch schon bald hat es sich durchgesetzt, einen Teil des Dinkels auch unter guten Erntebedingungen zu Grünkern zu verarbeiten, weil die Körner besonders gut schmecken. Da bei der Herstellung des Dinkels das Eiweiß in den Körnern beschädigt wird, weist Grünkernmehl keine guten Backeigenschaften auf. Doch die Körner sind eine schmackhafte Grundlage für Aufläufe und Bratlinge, auch &#8222;Frikadellen&#8220; bereiten viele Menschen gern aus ihnen zu.</p>
<p>gefunden bei yahoo.de</p>
<p>***</p>
<p><strong>Dinkel</strong> (Triticum spelta oder Triticum aestivum ssp. spelta) oder „Spelz“ (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder „Schwabenkorn“) ist eine Getreideart und ein enger Verwandter des heutigen Weizens. Es gibt sehr viele Mischformen und Übergänge zwischen &#8222;modernem&#8220; Weizen und Dinkel, weil beide in manchen Regionen gemeinsam angebaut und auch miteinander gekreuzt wurden.[1]</p>
<p>Dinkel wird in jüngerer Zeit wieder verstärkt angebaut. Ertragsmäßig bleibt er zwar hinter dem Weizen zurück, er verträgt jedoch raueres Klima und ist resistenter gegen Krankheiten.</p>
<p><strong>Verarbeitung</strong></p>
<p>Im Unterschied zum Weizen ist das Dinkelkorn fest mit den Spelzen verwachsen (wie etwa auch Gerste), dadurch ist es zwar besser geschützt, die Verarbeitung erfordert aber einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt – es muss (z. B. auf einem „Gerbgang“) entspelzt werden.</p>
<p>Zum Teil wird ihm auch eine größere gesundheitliche Verträglichkeit zugeschrieben. Menschen, die allergisch auf Weizen reagieren, können versuchen, Weizen durch Dinkel zu ersetzen. Wegen der nahen Verwandtschaft zum Weizen sind hier aber Bedenken angebracht. Nicht zu verwechseln ist die Weizenallergie mit der Zöliakie. Dinkel ist nicht glutenfrei und daher nicht für die Ernährung bei Zöliakie geeignet.</p>
<p>Dinkelmehl kann zwar einen höheren Klebergehalt besitzen als Weizenmehl – seine Backfähigkeit ist jedoch schlechter als die von reinem Weizenmehl. Typische Dinkelmehlprodukte sind Dinkelbrote wie Schwäbische Seele und Knauzenwecken. Weiterhin wird Dinkel vereinzelt noch zu Bier (siehe Dinkelbier) verarbeitet.</p>
<p>Dinkel spielt im Bereich der Nutztierfütterung lediglich bei der Pferdezucht eine gewisse Rolle, dort erlebt er seit einigen Jahren eine Renaissance. Man verwendet dabei entweder den „kompletten“ Dinkel (also inklusive Spelz) oder nur dessen Spelz.</p>
<p><strong>Backtechnische Eigenschaften</strong></p>
<p>Obwohl Dinkel über einen hohen Proteingehalt verfügt, ist er nicht einfach zu behandeln. Der Kleber ist geschmeidig und gut dehnbar, ist aber empfindlich, weshalb die Gefahr einer Überknetung besteht. Die Verbesserung der Mehle wird mit der Zugabe von 0,008 % Ascorbinsäure erreicht. Im Biobereich kann ersatzweise 0,1 % Acerolakirschpulver verwendet werden.</p>
<p>Gebäck aus Dinkelmehl verfügt über eine geringe Frischhaltung und wird schon nach kurzer Zeit trocken und hart. Ein Grund wird auch die Gefahr der Überknetung und die schlechte Verarbeitbarkeit des weichen Dinkelteiges sein, wodurch eine festere Führung bevorzugt wird. In der Praxis wird dieser Problematik mit Vorteigen und Dinkelsauer begegnet. Gebäck aus Dinkel erfüllt daher nur schwerlich die Kriterien von Weizengebäcken.</p>
<p><strong>Inhaltsstoffe</strong></p>
<p>Brennwert: 1340 kJ/320 kcal pro 100 g verzehrbarer Anteil</p>
<p>Wasser 12,5 g<br />
Eiweiß 11,6 g<br />
Fett 2,7 g<br />
Kohlenhydrate 62,4 g<br />
Ballaststoffe 8,8 g<br />
Natrium 3,0 mg<br />
Kalium 447 mg<br />
Calcium 22 mg<br />
Phosphor 411 mg<br />
Magnesium 130 mg<br />
Eisen 4,2 mg<br />
Fluor 0,06 mg<br />
Vitamin E 0,30 mg<br />
Vitamin B1 0,30 mg<br />
Vitamin B2 0,10 mg<br />
Niacin 1,50 mg<br />
Vitamin B6 0,30 mg</p>
<p>*** </p>
<p><strong>Grünkern</strong> (auch „Badischer Reis“) ist das halb reif geerntete und unmittelbar darauf geröstete Korn des Dinkels, einer auch als „Urweizen“ oder „Schwabenkorn“ bekannten Weizenart. Ursprünglich wurde der Dinkel als Reaktion auf Schlechtwetterperioden im Herbst, welche die Ernte vernichteten, vor der Reife geerntet; da die getrockneten Kerne, mit Wasser gekocht, wohlschmeckend waren, entwickelte sich die Tradition, einen Teil des Dinkels als grünes Korn zu ernten.</p>
<p>Als Wintergetreide wird Dinkel im Juli eingebracht und anschließend getrocknet oder gedarrt – traditionell über einem Buchenfeuer oder modern in Heißluftanlagen. Dadurch wird der Grünkern haltbar und erhält sein typisches Aroma.</p>
<p>Grünkern ist nach verschiedenen Berichten vor mehreren hundert Jahren in Süddeutschland erstmals hergestellt worden. Die erste urkundliche Erwähnung des Grünkerns stammt aus dem Jahre 1660, und zwar aus einer Kellereirechnung des Klosters Amorbach. Er wurde schon damals als Suppeneinlage verwendet; jedoch wurde anfänglich zum Rösten noch die Restwärme der Backhäuser genutzt. Seine breite Nutzung ging bis in die Dreißigerjahre, wo er im auf Autarkie bedachten „Dritten Reich“ als „deutsche Suppenfrucht“ und als Ersatz für Reis aus dem Ausland galt. Aber auch Nahrungsmittelhersteller wie beispielsweise Knorr in Heilbronn verarbeiteten Grünkern. Mit dem Wirtschaftsaufschwung ging das Interesse am Grünkern stark zurück.</p>
<p><strong>Darre</strong></p>
<p>Durch das Darren bei 120–150 °C auf der Darrpfanne erhält der Grünkern den spezifisch nussigen Geschmack, den andere Getreidearten bei derselben Behandlung nicht aufweisen. Hohe Qualität zeigt sich nach dem Darren in einer olivgrünen Farbe des Grünkerns, ist er hingegen braun, gilt er als minderwertig. Das Eiweiß des Grünkerns wird durch das Darren beschädigt, somit ist das daraus hergestellte Mehl nicht mehr backfähig. Daher wird Grünkern in Suppen und Bratlingen verwendet.</p>
<p>gefunden bei wikipedia.de</p>
<p>***</p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="192"><strong>Nährwerte Grünkern</strong></td>
<td width="117" valign="top"><strong>Inhalt pro 100 g</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Arachidonsäure</td>
<td width="117">4 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Ballaststoffe</td>
<td width="117">8.8 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Biotin</td>
<td width="117">0.006 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Calcium</td>
<td width="117">22 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Einfach ungesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">0.315 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Einfachzucker</td>
<td width="117">0.633 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Eisen</td>
<td width="117">4.2 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Eiweiß</td>
<td width="117">10.76 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Fett</td>
<td width="117">2.7 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Fluor</td>
<td width="117">60 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Folsäure</td>
<td width="117">50 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Gesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">0.393 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Iod</td>
<td width="117">0 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Kalium</td>
<td width="117">447 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Kalorien</td>
<td width="117">324 kcal</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Kohlenhydrate</td>
<td width="117">63.25 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Kupfer</td>
<td width="117">0.26 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Linolensäure</td>
<td width="117">78 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Linolsäure</td>
<td width="117">1.154 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Magnesium</td>
<td width="117">130 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Mangan</td>
<td width="117">3 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Max. Alkohol</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Max. Cholesterin</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Max. Purin</td>
<td width="117">42 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Mehrfach ungesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">1.236 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Natrium</td>
<td width="117">3 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Pantothensäure</td>
<td width="117">1.2 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Phosphor</td>
<td width="117">411 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin A</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin B1</td>
<td width="117">0.3 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin B12</td>
<td width="117">0 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin B2</td>
<td width="117">0.1 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin B3</td>
<td width="117">1.5 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin B6</td>
<td width="117">0.3 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin C</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin D</td>
<td width="117">0 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin E</td>
<td width="117">0.3 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Vitamin K</td>
<td width="117">0.03 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Wasser</td>
<td width="117">12.5 ml</td>
</tr>
<tr>
<td width="192">Zink</td>
<td width="117">3500 µg</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>***</p>
<p><strong>Dinkelbrot</strong></p>
<p>Zutaten :<br />
300 g Dinkelmehl (aus dem Bio-Laden)<br />
100 g Weizenvollkornmehl<br />
12 g frische Bäckerhefe (Bierhefe)<br />
25 cl lauwarmes Wasser<br />
2 EL Öl<br />
1 EL Salz<br />
Hinweis: 3 Stunden Ruhezeit!</p>
<p>Rezept :<br />
&gt; Bierhefe in das lauwarme Wasser bröseln. Beide Mehlsorten in eine Schüssel durchsieben. Die aufgelöste Hefe, Öl und Salz hinzufügen. Den Teig 10 Min durchkneten, bis er schön weich und elastisch wird (keine Angst: Es ist normal, wenn der Teig am Anfang an den Fingern kleben bleibt). Den Teig mit Mehl bestäubt und einem Geschirrtuch zugedeckt 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen (im ausgeschalteten und verschlossenen Ofen mit einer Schale heißem Wasser oder aber in einem warmen Raum).</p>
<p>&gt; Den Teig erneut durchkneten und zu einem großen runden Brot formen. Die Oberfläche einritzen und erneut 1,5 Stunden auf dieselbe Art ruhen lassen.</p>
<p>&gt; Ofen auf 240°C vorheizen. Das Brot in den Ofen geben. Einen mit Wasser gefüllten Behälter daneben stellen (damit das Brot nicht austrocknet) und 30 Min backen.</p>
<p>&gt; Vor dem Verzehr erst auf einem Rost auskühlen lassen.</p>
<p>***</p>
<p>Vollkornbrot mit Sauerteig (Roggen-Dinkelbrot)<br />
&#8211;&gt; <a href="http://www.top-getreidemuehlen.de/rez_brot1.shtml">http://www.top-getreidemuehlen.de/rez_brot1.shtml</a></p>
<p>***</p>
<p><strong>Dinkelbrot Rezept für den Brotbackautomat<a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/11/dinkelbrot_200.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3166" style="border:0;" title="dinkelbrot_200" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/11/dinkelbrot_200.jpg?w=180&#038;h=136" alt="" width="180" height="136" /></a></strong></p>
<p>Einfaches Dinkelbrot Rezept für den Brotbackautomaten.<br />
Dinkelbrot wird nur aus Dinkelmehl gebacken. Dieses Dinkelbrot Rezept eignet sich daher für all jene, die auf Weizenmehl verzichten müssen oder wollen. Der Geschmack dieses Dinkelbrotes ist ausgewogen fein, da für dieses Dinkelbrot Rezept Vollkornmehl und Auszugsmehl gemischt verwendet wird. Dinkelbrot ist ideal als Jausenbrot, Frühstücksbrot oder auch mit Aufstrichen.</p>
<p><strong>Zutaten</strong></p>
<p>Zutaten für ein 700g Dinkelbrot aus dem Brotbackautomat</p>
<p>270 ml Wasser<br />
3 EL Öl<br />
2 TL Salz<br />
200 g Vollkorn Dinkelmehl<br />
200 g Dinkelmehl Auszugsmehl<br />
2 TL Brotgewürz<br />
10 g Sauerteigextrakt (Pulver)<br />
4 g Trockenhefe (Bio)</p>
<p><strong>Zubereitung</strong></p>
<p>1.) Als erstes lauwarmes Wasser in den Backbehälter einfüllen.<br />
2.) Nun Salz und Öl dazugeben.<br />
3.) Jetzt die Dinkel-Mehlsorten einfüllen.<br />
4.) Nun Hefe, Sauerteig beigeben.<br />
5.) Zuletzt das Brotgewürz dazugeben.<br />
6.) Das Brot am besten mit dem normalen Weißbrot-Programm backen.<br />
7.) Die Krustenbräunung auf stark programmieren.<br />
8.) Nach dem Backen das Brot sofort entnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.</p>
<p>***</p>
</div>
</div>
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	</item>
		<item>
		<title>Über das Hausschlachten</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/11/13/uber-das-hausschlachten/</link>
		<comments>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/11/13/uber-das-hausschlachten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hausschlachten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlachter]]></category>
		<category><![CDATA[Schwein schlachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Schlachten war die Handhabung (wegen Platz) und die Eigenart des jeweiligen Schlachters schon verschieden. Ich habe über die Zeit zu Hause und in fremden Haushaltungen mit ca. sieben verschiedenen Hausschlachtern gearbeitet, und jeder hatte eine andere Art, seine Arbeit zu verrichten. In der Martfelder Chronik Bd. 3 (Martfelder Höfe) findet man bei Hof Nr. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3149&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Beim Schlachten war die Handhabung (wegen Platz) und die Eigenart des jeweiligen Schlachters schon verschieden. Ich habe über die Zeit zu Hause und in fremden Haushaltungen mit ca. sieben verschiedenen Hausschlachtern gearbeitet, und jeder hatte eine andere Art, seine Arbeit zu verrichten. In der Martfelder Chronik Bd. 3 (Martfelder Höfe) findet man bei Hof Nr. 61 ein Foto vom Schlachten 1931 mit einem besonders großen Schwein. Ausnahmsweise halfen bei uns Nachbarn nur beim Rinderschlachten oder wenn ein kräftiger Mann gerade beim Festhalten und Aufwinden fehlte. Davon wurden beim Rinderschlachten ein paar mehr gebraucht. Die Helfer kamen von den anteiligen Haushaltungen, denn, weil ein normaler Haushalt ein ganzes Rind im Jahr nicht verwerten konnte, wurde so ein Tier geteilt. Das geschah nach dem Auskühlen, meist am Tage nach dem Schlachten. Nach Wunsch wurde in Viertel, Achtel usw., alles gerecht aufgeteilt und gewogen und musste nach vereinbartem Preis bezahlt werden. Der Schlachtveranstalter bekam den Schwanz und durfte auch das abgezogene Fell an den Lohgerber verkaufen, den es vor Jahren ja noch auf den Dörfern gab Da darf nun nicht vergessen werden: Vor dem Schlachten musste der Fleischbeschauer das Tier anschauen, ob es gesund war, und dann nach dem Schlachten Fleischproben für die Trichinenschau schneiden, die er dann in der Küche durch sein Mikroskop untersuchte. Als kleine Kinder durften wir früher durch das Glas gucken. Auch in Lunge, Milz und Leber machte er einen Messerschnitt, um die Gesundheit zu kontrollieren. War alles ok, bekam des hängende Tier an vorgeschriebenen Stellen seine runden Stempel. Nun erst durfte daran weitergearbeitet werden. (Die Fleischbeschau wurde 1879 gesetzlich verordnet und durfte nur von dazu ausgebildeten Leuten ausgeübt werden. Für Klein- und Anbauer früher ein Zubrot, heute wird es von Tierärzten getan.) Den richtigen Schlachttermin zu finden, war nicht immer einfach. Wenn ein weibliches Schlachtschwein „eberte“, musste der Tag verschoben werden, weil sonst die Haltbarkeit des Schlachtfleisches nicht gewährleistet war. Darum wurden meist kastrierte Ferkel speziell für die Hausschlachtung gemästet. Schon das Herausführen aus dem Stall zum Schlachtplatz musste behutsam geschehen, damit das Tier nicht aufgeregt wurde. Bei uns früher wurde eine windgeschützte Stelle am Stall dafür gesucht. Ein Bund Stroh sorgte für Sauberkeit, worauf das getötete Schwein lag und abgebrüht wurde. Eine Schlachtbank erleichterte das Blutauffangen, war aber eine Prozedur für das lebende Tier, darauf gelegt und gefesselt zu werden. Ein geschickter Schlachter betäubte schnell mit dem Bolzenschussapparat. Hinten und vorne war nur ein Bein gefesselt und wurde festgehalten, damit das schnell an der Kehle abgestochene Schwein nicht zu sehr zappelte, denn das ausströmende Blut musste für die Würste und für „Swattstippels“ (Schwarzsauer) aufgefangen werden. Beim Blutauffangen wurde mit der linken Hand eine flache Schale unter den Kehlenstich des am Boden liegenden Schweines geschoben. War die Schüssel gefüllt, presste der Schlachter den Einstich mit der Hand zusammen und blitzschnell wurde die Schale in den nebenstehenden Eimer entleert, wo sofort die rechte Hand mit kreuzweisem durchgreifenden Rühren begann und sich bildende Klümpchen ausdrückte und entfernte, während die linke Hand gleich wieder die Schüssel unter den Blutstrahl schob und alles sich wiederholte, bis das letzte Blut auslief. So manches mal habe ich Blut gerührt. Gefühle mussten dabei abgemeldet werden, die oft frivolen Reden der Schlachter halfen schon dazu. Das Blut musste bis zum Abkühlen eifrig gerührt werden, damit es nicht klumpte und gerann. Dann wurde es im Keller bis zum Wurstmachen und späteren Verbrauch aufbewahrt. Nun musste man sich sputen, aus dem großen Mauerkessel im Backhaus das kochendheiße Wasser mit dem vom Ruß gereinigten Wasserkessel, wie solcher früher auf jedem Herd stand, zu holen. Verzinkte Gießkannen hatte nicht jeder Haushalt und eine kleine Tülle ließ beim Aufgießen das Wasser gezielter verteilen. Etappenweise wurden mit dem heißen Wasser die Borsten eingeweicht und gleich vom Schlachter mit einem speziellen Eisen abgeschabt. Kräftige Arme mussten das Schwein drehen helfen, um es von allen Seiten sauber zu bekommen. Die Klauen wurden mit einem am Schabeisen befindlichen Haken abgerissen und mit scharfem Messer ausrasiert. Nun wurde das Schwein auf eine mit Stroh gepolsterte Leiter gelegt und mit viel Kraft auf die Diele zum Aufhängen gezogen. Ein Holzstück spreizte die Hinterbeine. Mit Stricken, die im Sommer für das Binden von Heu- und Strohwagen benutzt wurden, wurde das Schwein zu den Haken in den dicken Deckenbalken hochgezogen. Das Aufwinden war ein geschickt ausgeklügeltes Verfahren mit in Haus und Hof gebrauchten Geräten (Spaten, Hacke usw.), damit das Hochgedrehte nicht wieder zurückrollen konnte. Für uns Kinder waren die Stricke nach dem Schlachten immer eine herrliche Schaukelmöglichkeit. Wer keine Hakenvorrichtungen hatte, hing ein nicht so schweres Schwein auch an Leitern zum Abkühlen auf. In Arbeitshöhe aufgedreht wurde das Schwein nun erst mal von außen gründlich abgewaschen, um dann nach Bauchschnitt von oben bis unten das Innere heraus zu holen. Eine Holzmolle (Wanne) auf einem Stuhl fing das Gedärme auf, das später am Misthaufen gereinigt wurde. Herz, Lunge, Leber und Milz kamen in die Küche bzw. in den Keller. Mit geschickten Griffen löste der Schlachter die Flomen (Bauchwandfett) von der Bauchwand und befestigte die noch wabbelige Masse mit je einer Gabel zum Hartwerden wieder am Fleisch auf jeder Seite. Aus dem Flomen wurde später das Schmalz bereitet. Gewürfelt oder durch den Fleischwolf gedreht, nicht zu heiß ausgebraten und durch ein Sieb gegeben entstand das reine weiße Schmalz und das Griebenschmalz. Die Vorderbeine wurden so eingeschnitten, dass sie herunter baumelten. Ein Holzspieß hielt die Rippen auseinander, damit das Fleisch bis zum Zerteilen besser auskühlen konnte. Nicht immer war günstiges Frostwetter beim Schlachttag. Darum wurde oft bei einem größeren Schwein schon jetzt der Rücken durchgesägt. Nun konnte die Haufrau begutachten, wie dick der Speck gewachsen war, dieser wichtige Fettlieferant fürs ganze Jahr! Unsere Mutter blickte glücklich, wenn für ihre große Familie die abendliche Bratkartoffelversorgung gesichert war. Jetzt wurde das Schwein von innen ausgewaschen. Nur die Flomen durften nicht nass werden. Blut und Sägereste wurden sorgfältig entfernt und dann das Tier so hoch gedreht, dass die Katzen nicht ranspringen konnten. Bei einem Rind wurde ein Bettbezug deswegen rübergezogen. Das nun folgende Reinigen der Därme brauchte noch viel Zeit und Geschick für den Schlachter. Noch stramm gefüllt, putzte er zuerst das Fett vorsichtig von den Därmen, die draußen in der Holzmolle schon abgekühlt waren. Dann wurde der ganze Darminhalt mit geübten Griffen übern Rand ausgepresst. Darum war der Misthaufen auch der geeignete Ort für diese Entleerung. Viel heißes Wasser und Salz löste weiter Schmutz und Schleim. Dann stülpte der Schlachter die Gedärme nacheinander durch einen messingnen Ring, den er in zwei Größen neben Messerköcher und Wetzstab am Koppel trug, nach innen, damit für die Würste die glattere (oder appetitlichere?) Außenseite genommen werden konnte. Es war spaßig, zu sehen, wie die Därme durch sich selber flutschten. Dann teilte der Schlachter schon mal die Größen für die jeweiligen Wurstsorten auf und schnitt sie in die nötige Länge. In kaltem Salzwasser aufgehoben und im Keller kühl gelagert konnten sie auf die Wurstfüllung warten. Schwieriger war, eine Kuhpanse zu reinigen. Dazu brauchte man eine große Wanne oder einen Bottich. Häcksel, das für die Pferde aus Haferstroh geschnitten war, wurde mit etwas Wasser hinzugefügt und ein Mann musste mit Gummistiefeln (früher mit Holzschuhen) darauf rumtrampeln, damit sich die rauhen Teile lösten und ausgewaschen werden konnten. Ja, viel heißes Wasser, viel Holz, brauchte das Hausschlachten und die erste Frage nach der Begrüßung war beim Schlachter immer: „Ist das Wasser heiß?“ Nicht zu vergessen ist, dass auch die Blase gereinigt wurde und dann, wie ein Luftballon aufgepustet, abgebunden zum Trocknen über dem Herd hing. Die wurde am nächsten Tag in drei bis vier Teile geschnitten und mit überwendigen Stichen, mit Zwirn, zu Wursthäuten für die Mettwurst vernäht. Das selbe geschah mit den abgezogenen Häuten der Flomen, die zurechtgeschnitten erstklassige Mettwursthüllen ergaben. Der Schlachter nahm noch einen Imbiss oder aß zu Mittag, um dann zum nächsten Termin zu fahren. Er hatte, in etwa, folgenden Rhythmus in seinem winterlichen Tagesablauf (sommers arbeitete er meistens als Maurer): Ab 10 Uhr, oder auch etwas früher, wurde geschlachtet. Nachmittags bis zum frühen Abend wurde das am Vortage Geschlachtete zerteilt. Dann blieben ihm bis zum Wurstmachen, das, wenn er es eilig hatte, manchmal schon bald nach Mitternacht begann, vier bis fünf Stunden Schlaf. Bei Wind und Wetter, Schnee und Eis konnte er nur per Fahrrad seine Wirkungsstätte im Dunkeln erreichen. Das waren mitunter ganz schlechte Wege im Regen zu den abliegenden Gehöften. Eine Karbidlampe mit Dauerschein war oft von Vorteil vor dem verschlammten Dynamo. An die Fahrradzwischenstange war der Fleischwolf geschraubt und später noch eine spezielle Stopfmaschine für die Würste. Am Ziel war er erleichtert, wenn Licht im Hause brannte und nicht verschlafen worden war. Aber vor dem Wurstmachen muss noch erst der zweite Schlachttag, das Zerteilen beschrieben werden. Wie gesagt, dazu kam der Schlachter meist am frühen Nachmittag. Ein stabiler Tisch, Mollen, Wannen und Eimer standen schon bereit. das Schwein wurde wieder auf Arbeitshöhe herunter gedreht, Flomen abgenommen und enthäutet, die Vorderbeine und der Schwanz raus geschnitten. Nun hob der Schlachter die eine Schweinehälfte auf seine Schulter, der Tisch wurde herangerückt und jemand musste die Sehne am Hinterbein durchschneiden, an der das Tier an einer Eisenstange gehangen hatte und schon ließ der Schlachter die Hälfte auf den Tisch fallen. Das erste Aufteilen konnte beginnen. Die Hausfrau konnte ihre Wünsche nach Braten-, Koch- und Pökelfleisch äußern, es wurde nach Begehren zurecht geschnitten. Kochfleisch und Speckschwarten für die Würste wurden schon zum Kessel im Backhaus geschafft. Bratenfleisch wurde für die spätere Verarbeitung in den Keller getragen. Dorthin kamen auch die Schinken, die Speckseiten, Eisbeine, Pfötchen, wenn gewünscht, zum Einpökeln nach dem Zerteilen des Schweines. Das Einsalzen in den hölzernen Wannen, oder oft zementierten, festsitzenden Behältern im Keller, war fast immer das Werk des Schlachters, weil das gute Salzen die Vorbedingung für die Haltbarkeit der Dauerware war. Nach sechs bis acht Wochen wurde das Salz warm abgewaschen. Mit Haken oder dicken Bindfäden versehen wurden Schinken und Speckseiten zum Lufttrocknen oder Räuchern in der Räucherkammer aufgehängt. Ein eiserner Topf mit Holzspänen sorgte dann für den gewünschten Rauch und Geschmack. Wenn der Schlachter dann zu einem nötigen Schlaf nach Hause fuhr, war für die Hausfrau und ihre Töchter oder Mägde noch lange keine Ruhe. Holz und Wasser waren für die Wurstbrühe ins Backhaus, wo bei uns der Mauerkessel stand, zu tragen. Alles musste so vorbereitet werden, dass nachts bei Petroleumlampenschein (dort war noch kein elektrisches Licht!) das Feuer schnell entfacht werden konnte. Auch der Holzkasten neben dem Herd musste für das viele Nachlegen gefüllt sein. Die Weckgläser waren schon griffbereit, aber Zwiebeln mussten in Mengen abgezogen werden. Grütze, Roggenmehl für die Beutelwurst, Salz und die verschiedenen Pfeffersorten wurden bereit gestellt. Das Nähen der Wursthäute fiel an (Später auch mit Zickzacknähmaschinen gemacht), das waren auch die aus Leinen für Beutelwürste. Wurstbänder, früher in Knäueln, wurde passend geschnitten und die Spielen, zum Schließen und Halten der Wursthaut, nicht vergessen. Die Körbe für die Würste mussten mit Heu oder Stroh ausgelegt sein, wie auch unendlich viele Gefäße bereit stehen mussten. Dies Vorbereiten geschah nach dem Familienabendessen, wenn die Küche wieder frei war. Auch das Melken war mit dem folgenden Abwasch der Geräte immer zwischendurch zu erledigen. Natürlich mussten auch die Männer einspringen, sonst wäre alles nicht zu schaffen gewesen. Nach kurzem Schlaf war vor des Schlachters Ankunft die Küche schon warm und der Kessel im Backhaus angeheizt, so konnte ein zügiges Arbeiten beginnen. Es war der Alptraum des Schlachters, ein verschlafenes Haus anzutreffen oder wenn ein Gewürz fehlte. Mit dem Durchdrehen (per Hand) des Fleisches, das der Schlachter in passende Stücke schnitt, begann das Wurstmachen. Grob oder fein, war Ansichtssache. Das Mett würzte der Schlachter und mengte es sehr gründlich durch. Nun wurde die Masse durch eine Tülle der Maschine (oder später durch die Stopfmaschine, dann konnte man nämlich den Fleischwolf schon für das gekochte Fleisch benutzen!) in die Därme gepresst. Es war eine Kunst, eine gute Mettwurst zu gewinnen: Stramm eingefüllt (der Schlachter hielt sie selber in den Händen, drückte, rieb und piekte mit der Gabel die Luft raus) und musste dann noch ganz fest abgebunden werden. Da gab es die meisten Sticheleien, dass man zu schwach dafür sei!! Diese kostbaren Würste wurden vorsichtig in die vorbereiteten Körbe gelegt und nach dem Ende des Wurstmachens zum Räuchern oder Lufttrocknen auf Spielen gehängt, wo sie sich nicht berühren durften. In welcher Reihenfolge die nächsten Würste drankamen, weiß ich nicht mehr genau. Erst aber wurde ein Frühstück mit Mett und Bohnenkaffee genossen. Zwischendurch wurde aber immer wieder unterm Kessel und auf dem Herd Holz nachgelegt. Das Fleisch für die Wurst im Kessel durfte nicht zu weich sein. Wasser vom Herd wurde ständig gebraucht. In Holzmollen kühlte das abgetropfte Fleisch aus dem Kessel ab. Der Schlachter schnitt die Schwarten für Knipp ab, sortierte für jede Wurst das Nötige heraus, das dann nach Bedarf gewürfelt oder durch den Wolf gedreht wurde. Die Leberwurst bekam nach Wunsch rohe Leber, gekochte oder gar keine. Der Brei wurde gemengt, abgeschmeckt und dann mittels des Wurstringes per Hand in die Därme gefüllt. Einer musste daneben stehen und gleich um die runde Wurst das Band schlingen, abbinden und die Aufhängeschlaufe zuknoten. Ein Korb zum Ablegen stand wieder dabei. Für die Grützwurst (wir sagten immer: „Suppenwurst“!) wurde heiße Brühe aus dem Kessel geholt und die Herstellung war wie bei der Leberwurst, nur mit anderen Zutaten. Ein gefüllter Magen für den Grün- oder Braunkohl hatte ein besonderes Rezept und war bei unseren Großeltern ein Festessen. Für Sülze, Blut- und Zungenwurst saß schon jemand und schnitt Fleisch und Speck in Würfel. Auch das wurde dann mit Gewürzen angemengt, mit abgeschöpfter Gallertmasse für Sülze versehen und in die breiteren Därme gefüllt. Da musste immer einer beim Aufhalten helfen und der Schlachter füllte die Masse hinein und drückte sie vorm Abbinden zurecht. Für die Blutwürste wurde das Blut geholt und in die Speckwürfelmasse gegossen. Das wurden dann Würste mit vielen „Sonntagen“, wie wir die Speckwürfel nannten, und mit weniger Mehl als für alle Tage, aber auch die gute fleischige Zungenwurst für den Besuch wurde gestopft. Das letzte waren die Beutelwürste, mit Roggenmehl und Speckwürfeln, die später in Scheiben geschnitten in der Pfanne als Mittagessen gebraten wurden und mit Äpfeln gut schmeckten. Es wurde aber schon in meinen jungen Jahren Wurst in kleinere Weckgläser gefüllt und zugekocht. Diese Wurst, ob Leber- oder Blutwurst oder Sülze, schmeckte frischer und milder. Auch Mett, von Eisbeinfleisch umhüllt und in Sturzgläser gefüllt, war ein leckerer Aufschnitt. Bei dem letzten Wurstfüllen war schon jemand zum Grützekochen ins Backhaus abkommandiert worden. Die Brühe vom Fleischkochen war im Kessel geblieben. So konnte die Grütze zum Knippkochen schnell einweichen. In der Küche wurden die Schwarten, Innereien, Abfälle usw. durch den Wolf gedreht und nach dem Garwerden der Grütze samt Salz und Gewürzen in den großen Kessel getan. Da muste vorher und nun eifrig gerührt werden, damit nichts anbrannte. Das Knipp musste auch gut durchgekocht sein, weil es ja wochenlang, in Schüsseln gefüllt, im Keller zum Verzehr halten musste. Früher war das ein morgendliches Essen auf Schwarzbrot, wir mochten es gerne knusprig gebraten. Damit es keine Streit unter uns fünf Kindern gab, teilte Mutter für uns die Pfanne in Stücken auf. das Knipp sparte die Butter in den Wintermonaten, wenn die Milch zum Buttern durch die trockenstehenden Kühe knapp war. Der Schlachter hatte das Knipp noch abgeschmeckt, frühstückte mit Spiegeleiern, Mett und Bauchfleisch, trank gerne einen Grog dazu (Schnapps hatte es natürlich die ganze Schlachtzeit gegeben!!) ließ sich seine Arbeit bezahlen und ging zum nächsten Wurstmachen oder zum neuen Schlachten. Bei uns kam nach dem Ausfüllen des Knipps und groben Reinigen des Kessels das Wurstkochen. Wasser musste neu von der Hauspumpe hergetragen und zum Sieden gebracht werden. Heißer durfte das Wasser nicht sein, damit die Wursthaut nicht platzte und der Brei im Wurstwasser verschwand. Mit einer Kelle wurden die schwimmenden Würste immer wieder getaucht, damit die Haut feucht blieb. Jede Wurstsorte hatte ihre Garzeit. Um die richtige Garzeit der dicken, in Enddärme gefüllten Blutwürste festzustellen, piekte man sie mit Wurstspielen (Holzstäbchen) an. Trat Blut oder braune Flüssigkeit aus, waren sie noch nicht gar. Wenn eine klare, fette Brühe heraus spritzte, konnten die Würste herausgehoben werden. Mit der Kelle und einer Hand, die den Bindfaden fasste, wurden sie auf die Stohunterlage zum Trocknen gelegt. Später wurden auch sie in die Räucherkammer gebracht. Räucherwurst hielt sich einfach länger. Schwere Würste erhielten oft eine Bauchbinde aus Leinenstreifen, damit das Wurstband nicht ausriss und die Mäuse sich an der Wurst laben konnten. Das Wurstmachen ging bis in die Morgenstunden. Gemolken musste dann zwischendurch werden. Die Küche musste vom Fett befreit werden, damit der Tisch für die große Familie zum Frühstück benutzt werden konnte. Was musste nicht alles abgewaschen und beiseite geschafft werden! Zum Mittag gab es dann meist eine Grützsuppe mit Suppenwurst, wir nannten sie „Behelfssuppe“, aber sie schmeckte, mit Porree und Kartoffeln, trotz allem fett- und Gewürzgeruches, immer sehr gut. Der Herd wurde für den Wecktopf gebraucht. Bald blubberten die ersten Wurstgläser im Topf. danach kam des Bratenfleisch in die hohen Gläser. In meiner Jugend war es die gängigste Art, Fleisch zu konservieren. Auch das Suppenfleisch wurde so haltbar gemacht, denn es schmeckte doch frischer als das eingepökelte Fleisch. Tagelang stand er Wecktopf auf dem Herd, bis alles Fleisch beiseite geschafft war. Fiel ein Backtag in dieser Zeit an, wurde gern ein mariniertes großes Stück Fleisch im Bräter mit dem Schwarzbrot in den Backofen geschoben und bruzzelte dort zum leckersten Braten. Ein guter Backofen im Herd schaffte das auch und geschmorte Fleischstücke nach dem Schlachten waren gang und gäbe. Es wurde nie frisches Fleisch vom Schlachterladen geholt, sondern nur von den eigenen Schweinen gegessen. In den 30er Jahren kamen immer mehr die Konservendosen auf. Viele Haushalte richteten sich ganz darauf ein. Es war nur umständlich: Die gebrauchten Dosen mussten vor der Wiederverwendung abgeschnitten werden. Solche Maschinen gabs nicht viele. Man musste zum Klempner, der auch die Deckel hatte und die Dosen nach dem Füllen verschloss. Da musste immer ein Fuhrwerk, sei es auch nur der Handwagen, die Dosen hinfahren und im großen Kessel mussten sie dann auch noch gekocht werden. Unser Hausschlachter hatte sich später eine Vorrichtung zum Abschneiden und Schließen der Dosen angeschafft, die seine Frau bediente. Dosen hatten den Vorteil, sicherer verschlossen zu sein. Bei den Gläsern gab es schon mal verdorbenen Inhalt durch defekte Ringe oder Fehler am Glas. So ist mit viel Arbeit das Schlachten beendet worden. Kann man das als „Schlachtfest“ bezeichnen? Sicher, es war bei all dem vielen Tun ein Spaß, sich gut unterhalten zu können. Der Schlachter, der durch viele Häuser kam, wußte viel Neues. Der „Klare“ zwischendurch löste die Zunge und so wurde eifrig über Dorfgeschichten geklatscht und über das Weltgeschehen geredet.</p>
<p>Es blieb im Winter meist nicht bei einem Schlachtvorgang. Je nach Haushaltsgröße und Wohlhabenheit wurden zwei, drei und auch mehr Schweine geschlachtet. Oft kam zu zwei fetten Schweinen noch gegen Frühjahr ein leichtes, mageres „Bratenschwein“. Dann wurde kaum Wurst gemacht. Nur „Knipp“ fiel immer an. Ich glaube nicht, dass früher üppig gelebt wurde. Die vielen hungrigen Münder am bäuerlichen Mittagstisch brauchten für die körperlich harte Arbeit die nötigen Kraftstoffe zum Durchhalten. Gemüseeintöpfe mit einem Stück Speck und Fleisch waren die Regel der Ernährung. Auch das erwähnte „Schwarzsauer“ aus Fleisch- und Speckstücken, Backobst und Brühe, mit Blut eingesämt und sauer abgeschmeckt, war an mehreren Tagen nach dem Schlachten ein preiswertes und nahrhaftes Mittagessen. Zu den allabendlichen Bratkartoffeln gehörte einfach das Räucherspeck. Zum Mittagessen waren dafür immer so viele Kartoffeln gekocht worden, dass sie auch noch für abends reichten.</p>
<p>gefunden bei: <a href="http://www.slowfood-hamburg.de" target="_blank">Slow Food Hamburg</a></p>
<p>***</p>
<p>In früheren Zeiten verfügten nur wenige wohlhabende Winzer über genügend Weinbergsbesitz um vom reinen Weinbau zu leben. Ohne die Erzeugung von Lebensmitteln war bei den allermeisten Betrieben die Ernährung der Familie nicht möglich. Dazu gehörte die Rindviehhaltung und auch das Mästen von ein bis zwei Schweinen. Das war durchaus nicht leicht und machte sehr viel Mühe und Arbeit, war aber unerlässlich. Geld, um Fleisch bei dem Metzger zu kaufen, war selten vorhanden.<br />
<a rel="lightbox[dorfgeschehen]" href="http://www.puenderich.de/media/images/dorfchronik/dorfgeschehen/hausschlachtung.jpg?PHPSESSID=cbb85cd918e55795671106566ced5dc8"></a></p>
<p><img class="size-full wp-image-3151 alignleft" style="border:0;" title="hausschlachtung_thumb" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/11/hausschlachtung_thumb.jpg?w=166&#038;h=210" alt="hausschlachtung_thumb" width="166" height="210" />Um Schweine aufziehen und mästen zu können, mussten zuerst einmal Ferkel gekauft werden, da es sich ja nicht gelohnt hätte, Ferkelsauen zu halten. Den Älteren unter uns ist bestimmt noch sehr gut in Erinnerung, wenn im Frühjahr einige Male in der Woche der Ortsdiener mit der Schelle durchs Dorf ging und laut ausrief: „Bei der Witwe Engel hält ein Auto mit Ferkeln und Läuferschweinen!“ Daraufhin versammelten sich um den Lastwagen oft eine Anzahl von Einwohnern, darunter echte Kaufinteressenten, aber auch viele Zuschauer, denn es war jedes Mal ein Schauspiel, wenn die Händler die laut quitschenden Ferkel an einem Hinterbein in die Höhe zogen, damit sie möglichst lang aussahen. Auch wollte man dem unerlässlichen Feilschen zuhören und dadurch den Preis erkunden. Viele mussten mit dem Kauf von Ferkeln warten, bis sie ein Kalb oder aber Wein verkauft hatten, um das nötige Bargeld für den Ferkelkauf zur Verfügung zu haben.</p>
<p>Das Füttern der Ferkel war hauptsächlich eine Aufgabe der Frauen im Hause. Es forderte eine gewisse Erfahrung und Sachkenntnis, denn die Schweine sollten ja möglichst schnell fett werden.<br />
Schweine sind Allesfresser. Sie verwerten alles im Hause anfallende Fressbare, angefangen von Magermilch bis zu Essensresten. Die Hauptnahrung der Tiere bestand jedoch aus Kartoffeln und Runkelrüben – selbstverständlich aus eigenem Anbau – die vorher in einem Kessel gekocht wurden. Das Befüllen dieses Kessels, wobei zuerst die Kiemen an den Kartoffeln entfernt werden mussten, war sehr häufig eine Arbeit für die Kinder, weil die Eltern im Weinberge oder in der Landwirtschaft beschäftigt waren.</p>
<p>Das gewünschte Schlachtgewicht lag in der Regel um drei Zentner pro Schwein und wurde meistens im Dezember erreicht, so dass man nunmehr ans Schlachten denken konnte. Dazu musste natürlich zuerst der Dorfschlächter benachrichtigt werden, denn selber schlachten konnte man ja nicht. Wenn bei dessen Eintreffen das zum Brühen benötigte Wasser im Kessel nicht kochte, gab es ein gewaltiges Donnerwetter, denn der Metzger hatte an einem Morgen oft vier bis fünf Schweine zu schlachten und deshalb wenig Zeit.</p>
<p>Wenn der Metzger seine Gerätschaften von der karre (Moardel) ab lud (Mool, Bank usw.), waren meistens auch schon die Nachbarn zur Stelle, die zuerst ihren Schnaps in Empfang nahmen, damit sie besser anpacken und helfen konnten. Nach einem weiteren Schnaps, denn auf einem Bein kann man ja nicht gut stehen, konnte mit dem Schlachten begonnen werden. Wenn der Ausdruck „Trinkfest und Arbeitsscheu“ da und dort zutreffen sollte, dann nicht bei einem Dorfmetzger, trinkfest waren sie, ja beileibe nicht arbeitsscheu, denn es war harte Arbeit ehe das Schwein geschlachtet und ausgeweidet zum Auskühlen an einer Leiter (vom Heuwagen) an der Hauswand hing.</p>
<p>Abends erschien der Dorfmetzger dann noch einmal, um das inzwischen ausgekühlte Schwein fachgerecht zu zerkleinern und zu portionieren. Jetzt begann erst die Hauptarbeit, die wiederum in den meisten Häusern mehrheitlich von den Frauen des Hauses geleistet werden musste, wobei Hilfe von der Verwandtschaft oder auch Nachbarschaft erwartet und durchaus gewährt wurde.</p>
<p>Zuerst wurde das Fett ausgelassen, denn jede Hausfrau war stolz auf möglichst viele Töpfe mit Schweineschmalz. Nachdem die Dünndärme sorgfältig gesäubert waren, wurde die Wurst gemacht, welches natürlich besondere Kenntnisse erforderte, denn das sogenannte Füllsem für die Blut- und Leberwurst musste oftmals probiert werden, da das Würzen des Füllsem eine besonders delikate Angelegenheit war und auf das Lob über den herrlichen Geschmack der Wurst freute sich nachher jede Hausfrau. Wurst wurde aber nicht nur in Därme gefüllt, sondern auch in Büchsen und Gläser, worin sie längere Zeit vor dem Essen aufbewahrt werden konnte. Nachdem das Füllen der Därme mit dem Füllsem abgeschlossen war, wurden die nun fast fertigen Würste im Kessel gekocht und jeder freute sich auf die anfallende Wurstsuppe, die natürlich mit der Verwandtschaft und der Nachbarschaft geteilt wurde und die besonders gut schmeckte, wenn beim Kochen eine Wurst geplatzt war und ihr Inhalt in der Suppe verteilt war.</p>
<p>Schinken und Bauchfleisch wurde gepökelt (gesolbert) und nachher geräuchert, denn Gefriertruhen gab es damals noch nicht. Geräuchert wurden auch die sogenannten „Andullien“, die nichts anderes als die ineinander gestopften, vorher natürlich gereinigten Dickdärme waren. Vorher mit Salz, Pfeffer und Wachholderbeeren gewürzt, waren sie eine, von nicht wenigen geschätzte Delikatesse. Sie waren auch mit Sauerkraut und Kartoffeln gekocht, das obligatorische Fastnacht-Dienstag-Gericht.</p>
<p>So wurde alles vom Schwein verwertet und nach dem Schlachten begann wieder eine gute Zeit. Abends glänzten die „Gedämpten“ (gedämpfte Kartoffeln) wieder von Fett und schmeckten mit einem ordentlichen Stück Blut- oder Leberwurst ganz vorzüglich. Es wurde auch nicht oder kaum als Nachteil empfunden, dass das Fleisch im Vergleich zum heutigen Schweinefleisch wesentlich fetter war, ganz im Gegenteil. Der damals oft viel stärker körperlich beanspruchte Mensch auf dem Lande konnte Fett durch aus noch vertragen.</p>
<p>Ja, viele sind der festen Überzeugung, das Schweinefleisch früher wesentlich würziger und schmackhafter war, da die Schweine anders gefüttert wurden und nicht auf ausgesprochene Fettarmut gezüchtet waren. Ob sie Recht haben, oder ob diese Meinung nur ein verklärte Erinnerung an Jugendtage ist, an denen man noch guten Appetit hatte, möge dahingestellt bleiben.</p>
<p>gefunden bei <a href="http://www.puenderich.de">http://www.puenderich.de</a></p>
<p>***</p>
<div class="float-l">
<p id="ArticleOverhead" class="f-xl bld mg-b6"><strong>Hausschlachter &#8211; Mit dem Fleischwolf übers Land</strong></p>
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<div class="f-xl bld pd-t7"><img class="size-full wp-image-3153 alignright" style="border:0;" title="hausschlachtung" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/11/hausschlachtung.jpg?w=176&#038;h=117" alt="hausschlachtung" width="176" height="117" />Ralf Helbig fährt mit Fleischwolf, Wurstspritze und Bolzenschießer durch das Haveland und schlachtet die Tiere für seine Kunden direkt vor Ort.</div>
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<div class="f-xl pd-t17">
<p>Kalt und nass beginnt der Freitagmorgen. Über dem Hohennauener See in Brandenburg hängt noch Morgennebel. Auf einem alten Gehöft in Hohennauen steht eine kleine Gruppe von Männern bei einem Kaffee zusammen. Dann geht alles ganz schnell. Jemand geht in einen kleinen Verschlag und kommt mit einem Schwein an einem Strick zurück. Ein Mann bindet das fast vier Zentner schwere Tier mit der Pfote an einen Holzpfosten. Ralf Helbig legt eine Patrone in das Bolzenschussgerät und hält es dem verdutzten Tier an die Stirn. Ein dumpfer Schlag – und die Sau liegt tot im Hof.</p>
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<div class="f-xl pd-t17">
<div class="box-art-link mg-t2 mg-b7">
<div class="box-art-link1 bgc-b1">
<div class="box-art-link2 f-m">
<p class="pd-b10 bld">„Hausschlachtung boomt“, sagt Helbig. Der Mann mit dem Bolzenschussgerät ist Metzger. Er hat sich nach kurzer Arbeitslosigkeit als Hausschlachter selbstständig gemacht. Viel braucht er für sein Geschäft nicht: Messer, Beil und Bolzenschießer. Seit er zum Schlachten durchs Havelland fährt, hat er sich noch einen Fleischwolf und eine Wurstspritze zugelegt. Damit kann er das Schwein noch vor Ort zu Wurst verarbeiten.</p>
<p><strong>Keine Hausschlachterei im Sommer<br />
</strong><br />
Geschlachtet wird von Oktober bis März, manchmal auch noch im April. „Wegen der Fliegen“, erklärt Helbig. Schließlich muss die Sau erst auskühlen, bevor sie verarbeitet wird. Und weil fast niemand einen Kühlraum hat, werden die Tiere meist im Freien aufgehängt. „Aus hygienischer Sicht wäre das im Sommer eine Katastrophe.“</p>
<p>Die Kunden sind meist alteingesessene Kleinbauern, die sich Schweine aus Gewohnheit halten. Doch es kommen zunehmend „normale Verbraucher“ hinzu. Die Zahl derer, die ihr Fleisch nicht mehr im Supermarkt kaufen, wächst. Das sind junge Familien, Angestellte, Arbeiter. Leute, die mit Landwirtschaft nichts zu tun haben. Zwar halten die sich keine Schweine und wollen meist auch nicht beim Schlachten dabei sein. Aber sie lassen Schweine für sich schlachten.</p>
<p><strong>„Die Kunden wollen sparen“<br />
</strong><br />
Helbig kauft die Tiere und verarbeitet sie für die Kunden. Den genauen Grund für den Trend kann er selbst nicht nennen. In erster Linie seien es wohl finanzielle Aspekte, vermutet er. Ein Kilo Schweinefleisch aus der Hausschlachtung koste etwa drei Euro. Da sei von der Leberwurst bis Lende alles dabei. Außerdem könnten sich die Leute den Weg in den Supermarkt sparen. Zudem wollten offenbar immer mehr wissen, was sie essen. Deshalb seien Produkte vom Biobauern um die Ecke gefragt.</p>
<p>Von der fahrenden Schlachterei wird Helbig nicht leben können. Zwar zerlegt er außer Schweinen auch Strauße und Wild und sein Kundengebiet zieht sich etwa Hundert Kilometer um seinen Heimatort Spaatz im brandenburgischen Rathenow. Doch das reicht noch nicht. Deshalb will Helbig noch einen Imbiss eröffnen. Die Kombination sei ihm aber allemal lieber als die Plackerei in einer Großschlachterei: „Bis zu 800 Tiere täglich, vollgepumpt mit Medikamenten, aggressiv und über Hunderte Kilometer angekarrt“, erzählt er.</p>
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<div>Von Helbigs Arbeit in Hohennauen ist bald nichts mehr zu sehen. Übrig bleibt eine Unzahl gefüllter Gläser und Konserven. Schinken und Koteletts liegen in der Tiefkühltruhe. Knapp 300 Kilogramm Fleisch und Wurst haben die beiden Schweine gebracht, die am Morgen geschlachtet wurden.</div>
<div> </div>
<div>gefunden bei  <a href="http://www.focus.de">http://www.focus.de</a></div>
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Posted in Rezepte  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/meineinternetwege.wordpress.com/3149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/meineinternetwege.wordpress.com/3149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/meineinternetwege.wordpress.com/3149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/meineinternetwege.wordpress.com/3149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/meineinternetwege.wordpress.com/3149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/meineinternetwege.wordpress.com/3149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/meineinternetwege.wordpress.com/3149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/meineinternetwege.wordpress.com/3149/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/meineinternetwege.wordpress.com/3149/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/meineinternetwege.wordpress.com/3149/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3149&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gesättigte Fettsäuren im Essen machen Hunger auf mehr</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fettsäuren]]></category>
		<category><![CDATA[gesättigte Fettsäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesättigte Fettsäuren im Essen machen Hunger auf mehr]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren bringen den Körper dazu, nach mehr Essen zu verlangen. Das haben nun US-Forscher in einem Tierversuch herausgefunden. Laut den Experten bringen größere Mengen gesättigter Fettsäuren das Gehirn dazu, die Körperzellen auf eine bestimmte Weise zu beeinflussen. Die Zellen nehmen dann die Signale der Hormone Leptin und Insulin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3131&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren bringen den Körper dazu, nach mehr Essen zu verlangen. Das haben nun US-Forscher in einem Tierversuch herausgefunden. Laut den Experten bringen größere Mengen gesättigter Fettsäuren das Gehirn dazu, die Körperzellen auf eine bestimmte Weise zu beeinflussen. Die Zellen nehmen dann die Signale der Hormone Leptin und Insulin nicht mehr wahr. Weil es sich dabei um zwei Botenstoffe handelt, die mit für die Regulierung des Gewichts verantwortlich sind, ist damit ein wichtiger Regelmechanismus im Körper gestört.<span id="more-3131"></span></strong></p>
<div id="attachment_3132" class="wp-caption alignright" style="width: 167px"><img class="size-full wp-image-3132  " style="border:0;" title="gesaettigte-fettsaeuren-essen-hunger" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/09/gesaettigte-fettsaeuren-essen-hunger.jpg?w=157&#038;h=118" alt="gesaettigte-fettsaeuren-essen-hunger" width="157" height="118" /><p class="wp-caption-text">Gesättigte Fettsäuren im Essen machen Hunger auf mehr</p></div>
<p>Vereinfacht formuliert, führen die gesättigten Fettsäuren also dazu, dass immer mehr gegessen wird. Außerdem könnte die Empfindlichkeit gegenüber Insulin dauerhaft sinken, was zur Entstehung von Diabetes führen könnte. Beobachtet haben Deborah Clegg der Universität von Texas und ihre Kollegen dies in ihren Versuchen bei Ratten. Ihre Forschungsergebnisse, die wahrscheinlich auch für den Menschen gelten, haben die Experten im Fachmagazin &#8222;Journal of Clinical Investigation&#8220; veröffentlicht.</p>
<p>Gesättigte Fettsäuren sind unter anderem in Lebensmitteln tierischer Herkunft zu finden, also beispielsweise in Butter, Fleisch und Fisch. Auch in manchen pflanzlichen Fetten, darunter Kokosfett, sind gesättigte Fettsäuren enthalten.</p>
<p>gefunden in den Nachrichten vom 15.09.2009</p>
<p>***</p>
<p><strong>Fettsäuren</strong></p>
<p><strong>Grundbausteine der Fettmoleküle. Struktur und Zusammensetzung der Fettsäuren sind maßgebend für die Eigenschaften der jeweiligen Fette.  </strong></p>
<p>Alle Fettmoleküle haben eine ähnliche Grundstruktur: Es sind Verbindungen zwischen dem Alkohol Glycerin und mehreren Fettsäuren. </p>
<p>Fettsäuren bestehen aus unterschiedlich langen Ketten von Kohlenstoffatomen (C). Je nach Länge der Kette spricht man von kurzkettigen, mittelkettigen und langkettigen Fettsäuren. Sind die Kohlenstoff-Atome jeweils nur durch eine Bindung (C– C) verknüpft, handelt es sich um eine gesättigte Fettsäure. Bei einer Doppelbindung spricht man von ungesättigten Fettsäuren (auch: Omega-Fettsäuren). Man unterscheidet einfach-ungesättigte Fettsäuren (eine Doppelbindung) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (zwei und mehr Doppelbindungen). Die Kettenlänge und die Zahl der Doppelbindungen bestimmen die biologisch-chemischen Eigenschaften der Fettsäuren.</p>
<ul>
<li>Flüssige Öle enthalten vorwiegend einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die eher kurzkettig sind. Feste Fette sind vorwiegend aus langen, gesättigten Fettsäuren aufgebaut. </li>
<li>Die Fettsäurezusammensetzung der Nahrung beeinflusst den Cholesterinspiegel im Blut. Während gesättigte Fettsäuren den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen, haben einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren einen Cholesterin senkenden Effekt. </li>
</ul>
<p>Pflanzliche Öle haben in der Regel hohe Anteile an einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Tierische Fette bestehen vorwiegend aus gesättigten Fettsäuren.</p>
<p>gefunden bei http://www.biosicherheit.de/de/lexikon/</p>
<p>***</p>
<p><strong>Gesundheitliche Bedeutung</strong> <strong>der Fettsäuren</strong></p>
<p>Gesättigte Fettsäuren liefern viel Energie, sind jedoch nicht lebensnotwendig. Fette mit hohem Anteil an mittelkettigen Fettsäuren sind einfacher zu verdauen als solche mit langkettigen Fettsäuren. trans-Fettsäuren wirken sich ungünstig auf den Cholesterinspiegel und das Herzinfarkt-Risiko aus.</p>
<p>Die Omega-6-Fettsäuren (z. B. Linolsäure, Gamma-Linolensäure) und die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren, da sie nicht vom menschlichen Organismus selbst hergestellt werden können. In Pflanzenölen kommt Linolsäure (Sonnenblumöl, Sojaöl, Maiskeimöl) in recht hohen Konzentrationen (50–70 % bezogen auf den Gesamtfettsäureanteil) vor. Durch Dehydrierung und Kettenverlängerung kann der menschliche Organismus Linolsäure über mehrere Zwischenstufen bis zur Arachidonsäure umwandeln. Arachidonsäure kann im Körper weiter zu den Prostglandinen umgewandelt werden. Lein- und Hanföl sind reich an Linolensäure, die Arachidonsäure wird nur in tierischen Produkten wie Leber, Eiern und Schmalz vorgefunden. Die essentiellen Fettsäuren sind am Aufbau von Zellmembranen beteiligt und sie senken den Blutfett- und Cholesterinspiegel.</p>
<p>Omega-6-Fettsäuren werden meist über die Arachidonsäure – aber nicht immer oder ausschließlich – zu entzündungsfördernden Prostaglandinen verstoffwechselt, Omega-3-Fettsäuren zu entzündungshemmenden.</p>
<p>Von der DGE wird empfohlen, etwa 30 % des Energiebedarfs mit Fett zu decken. 10 % sollte mit gesättigten Fettsäuren gedeckt werden, 10 bis 13 % mit einfach ungesättigten und der Rest mit mehrfach ungesättigten. Um das Herz-Kreislauf-Risiko gering zu halten, sollte das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren maximal 5:1 betragen. Eine internationale Expertenkommission unter Leitung von Professor Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit) hat Richtlinien für die Ernährung von Müttern und Babys entwickelt und veröffentlicht. Darin wird beschrieben, dass der heranwachsende Fetus vermehrt langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, so genannte LC-PUFA (Longchain polyunsaturated fatty acid), benötigt. Insbesondere sind dies die Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure, AA) und die Docosahexaensäure (Omega-3-Fettsäure, DHA). Die genannten Fettsäuren sind in fetten Seefischen (z. B. Hering, Makrele und Lachs) enthalten.</p>
<p>Substituierte Fettsäuren mit Keto- und Hydroxygruppen sind in verdorbenen Ölen vorhanden. Sie sind für den menschlichen Organismus giftig. Eine weitere wichtige substituierte Fettsäure, die Ricinolsäure, ist im Ricinusöl zu etwa 80 % enthalten. Ricinusöl wirkt abführend, in höheren Konzentrationen ist es giftig.</p>
<p>gefunden bei wikipedia.de</p>
<p>***</p>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen einem raffinierten und einem nativem bzw. kalt gepresstem Öl?</strong></p>
<p>Viele pflanzliche Öle werden nach dem Pressen der Ölsaaten raffiniert, da die Rohöle noch verschiedene Begleitstoffe (Pigmente, Geruchs-, Geschmacks- und Bitterstoffe) enthalten, die meist aus Gründen der Haltbarkeit, des Aussehens, des Geschmackes und der technischen Weiterverarbeitung unerwünscht sind. Einfache Speiseöle, die unter der Bezeichnung Tafelöl, Speiseöl, Pflanzenöl oder Salatöl angeboten werden, sind meistens Mischungen unterschiedlicher pflanzlicher Öle. Es handelt sich hierbei um geschmacksneutrale, raffinierte Öle, die sowohl in der heißen als auch kalten Küche eingesetzt werden können. Raffinierte Öle haben gegenüber nicht raffinierten eine längere Haltbarkeit und einen geringeren Schadstoffgehalt. Der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ändert sich durch die Raffination kaum.</p>
<p>Kaltgepresste, native Öle werden nur gepresst und im Geschmack sehr charakteristisch durch ihre jeweilige Pflanzenart geprägt. Native Raps- und Walnussöle zeichnen sich beispielsweise durch ihr nussiges Aroma aus. Natives Olivenöl mit der Bezeichnung „extra“ wird direkt aus Oliven erster Güteklasse ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Kaltgepresste Öle eignen sich vor allem für die Zubereitung von Salaten, Vorspeisen und Desserts. Werden die Öle erhitzt, gehen ihre wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Da die enthaltenen Fettsäuren empfindlich sind und leicht oxidieren, ist ihre Haltbarkeit begrenzt.</p>
<p><strong>Welche Fette und Öle sind zum Braten und Frittieren geeignet?</strong></p>
<p>Beim Braten soll das heiße Fett ein rasches Schließen der Poren und eine Bräunung der Oberfläche bewirken. Hier bieten sich besonders hitzestabile, raffinierte Pflanzenöle an, deren Rauchpunkt über 160 °C liegt, z. B. Raps-, Oliven-, Soja-, Sonnenblumen-, Erdnuss- oder Maiskeimöl. Neben der Hitzestabilität legt die DGE auch Wert auf die Zusammensetzung der Fettsäuren. Aufgrund des Fettsäurenmusters empfiehlt sie Rapsöl zum Braten, aber auch für die generelle Verwendung in der Küche. Es zeichnet sich besonders durch das günstige Verhältnis von n-6 (Linolsäure) zu n-3 Fettsäuren (α-Linolensäure) aus. Somit trägt Rapsöl zu einer vermehrten Aufnahme von n-3 Fettsäuren bei.</p>
<p>Da zum Frittieren höhere Temperaturen benötigt werden (optimal sind 160-170 °C), kommen in der Fritteuse spezielle Frittierfette zum Einsatz. Ideal sind hitzestabile, geschmacksneutrale Öle, z. B. Erdnussöl oder raffiniertes Rapsöl.</p>
<p><strong>Was sind trans-Fettsäuren und wie wirken sie?</strong></p>
<p>Trans-Fettsäuren entstehen während der industriellen Verarbeitung – bei der teilweisen Härtung – von Fetten und Ölen, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Lebensmittel, die gehärtete Fette enthalten – z. B. Blätterteig, frittierte Speisen, Kartoffelchips oder andere Snackartikel – enthalten oft trans-Fettsäuren. In geringen Mengen kommen diese Fettsäuren auch natürlicherweise in Butter oder Milch vor.</p>
<p>Trans-Fettsäuren erhöhen LDL-Cholesterol und senken HDL-Cholesterol im Blut. Da sie den Bedarf an ungesättigten Fettsäuren erhöhen, sollten trans-Fettsäuren weniger als 1 % der Energie liefern. Lebensmittel, die reich an diesen Fettsäuren sind, sollten daher nur selten verzehrt werden.</p>
<p><strong>Welche Lebensmittel sind reich an omega-3 Fettsäuren, wie viel brauchen wir?</strong></p>
<p>Die mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäuren, auch n-3 Fettsäuren (z. B. α-Linolensäure) genannt, senken den Triglyceridspiegel, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beugen so Ablagerungen in den Blutgefäßen vor. Sie beeinflussen zudem das Immunsystem und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper. Gute Quellen für n-3 Fettsäuren sind Raps-, Walnuss-, Soja- und Leinöl. Längerkettige n-3 Fettsäuren (Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure) kommen hauptsächlich in fettreichen Fischen wie Hering, Makrele und Lachs vor.</p>
<p>Der D-A-CH-Referenzwert für α-Linolensäure liegt bei 0,5 % der gesamten Energiezufuhr. Erwachsene können dies mit ca. 10-17,5 g Rapsöl (1-1,5 Esslöffel) erreichen. Eine Portion Fettfisch (70 g) sollte einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.</p>
<p><strong>Butter oder Margarine?</strong></p>
<p>Butter ist leicht verdaulich und schmeckt vielen Personen besser. Allerdings ist sie auch reich an gesättigten Fettsäuren. Margarine wird aus pflanzlichen Ölen hergestellt und enthält weit mehr ungesättigte Fettsäuren als Butter. Somit erweist sich ihr Fettsäurenmuster als günstiger. Welches Fett als Streichfett verwendet wird, bleibt letztendlich dem Verbraucher überlassen. Allerdings sollten Personen mit erhöhten Blutfettwerten besser Margarine mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bevorzugen.</p>
<p>Entscheidend ist neben der Art des Fettes die Menge. Mehr als 15-30 g Streichfett sollten es pro Tag nicht sein. Egal ob Margarine oder Butter – immer dünn aufs Brot streichen.</p>
<p>gefunden bei www.dge.de</p>
<p>***</p>
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		<title>August &#8211; die blauen Beeren sind reif</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/08/28/august-die-blauen-beeren-sind-reif/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 14:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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Sie heißt auch Blaubeere, Krähenauge, Schnuderbeeri oder Worbel: Die Heidelbeere ist eine alte Heil- und Kulturpflanze, die schon Hildegard von Bingen im Mittelalter beschrieb. Wer die blauen Beeren des Heidekrautgewächses ernten will, muss heute nicht mehr mit dem Körbchen in den Wald gehen. Kulturheidelbeeren wachsen auch im Hausgarten. Hier müssen Hobbygärtner aber einiges beachten, um [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3096&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:center;"><strong> <br />
<a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/17/20090818/foto/pen-photo-1-die-blauen-beer-9583dd3833e4.html"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/blauen-beeren-reif.jpg?w=185&#038;h=139" alt="Die blauen Beeren sind reif" width="185" height="139" /></a>Sie heißt auch Blaubeere, Krähenauge, Schnuderbeeri oder Worbel: Die Heidelbeere ist eine alte Heil- und Kulturpflanze, die schon Hildegard von Bingen im Mittelalter beschrieb. Wer die blauen Beeren des Heidekrautgewächses ernten will, muss heute nicht mehr mit dem Körbchen in den Wald gehen. Kulturheidelbeeren wachsen auch im Hausgarten. Hier müssen Hobbygärtner aber einiges beachten, um eine reiche Ernte zu erzielen.</strong>  (gefunden bei yahoo.de)<span id="more-3096"></span></p>
<div id="ynw-image-video-inset">
<div><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=3903&amp;type=text&amp;tnb=1" target="_blank"></a></div>
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<div id="ynw-image-video-inset-preview">«Mit unseren Waldheidelbeeren sind die Kulturheidelbeeren nur ganz entfernt verwandt. Etwa vergleichbar mit dem Verwandtschaftsgrad zwischen Pflaume und Kirsche», erklärt Christina Badenhop vom Bund Deutscher Heidelbeeranbauer. Sie gehören zwar zur selben Gattung, unterscheiden sich aber in vielem: Die einen ein kleines Kraut, die anderen stattliche Sträucher. Die etwas kleineren Waldheidelbeeren gelten allgemein als aromatischer. Kulturheidelbeeren haben helles Fruchtfleisch, nur die feste Schale ist blau. Sie sind wesentlich größer, süßer und haben nur wenig Kerne. «Allerdings stellen sie die gleichen Ansprüche an Boden und Witterung wie die Waldheidelbeeren. Sie gedeihen nur auf lockeren, sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und brauchen viel Sonne», sagt die Beeren-Expertin.</div>
<p>1909 begannen Botaniker in Nordamerika, wildwachsende Heidelbeersträucher zu kultivieren. «Von den weltweit über 100 Arten wurden hier nur die wertvollsten zur Züchtung ausgewählt und systematisch angebaut», sagt Christina Badenhop. Der Botaniker Wilhelm Heermann aus Rinteln an der Weser testete in den 1920er Jahren eine ganze Reihe der amerikanischen Züchtungen auf ihre Anbaueignung in Deutschland. Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit konnte er das erste Pflanzgut ausliefern.</p>
<p>Die Anzucht von Heidelbeeren ist heute wie vor 100 Jahren eine langwierige Sache. «Die Pflanzen sind erst nach drei Jahren groß genug, um ins Freiland umgesetzt zu werden», so Badenhop. Und dann dauert es weitere sieben bis neun Jahre, bis die Sträucher ihre Größe von bis zu zwei Metern erreicht haben und einen vollen Ernteertrag von bis zu zehn Kilo pro Strauch erbringen.</p>
<p>Eine solche Erntemenge ist in gutem Moorboden durchaus auch bei einem gut gepflegten Heidelbeerstrauch im eigenen Garten möglich. Hobbygärtner sollten sich beim Kauf trotz des höheren Preises unbedingt für drei bis vier Jahre alte Containerpflanzen mit mehreren Seitentrieben entscheiden. «Sie sind robuster und verkürzen die Jahre bis zum Vollertrag», rät Gartenbautechnikerin Christine Scherer von der Bayerischen Gartenakademie.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/trauben-heidelbeere1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3126" title="Trauben-Heidelbeere" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/trauben-heidelbeere1.gif?w=1&#038;h=1" alt="Trauben-Heidelbeere" width="1" height="1" /></a><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/trauben-heidelbeere.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3125" title="Trauben-Heidelbeere" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/trauben-heidelbeere.gif?w=1&#038;h=1" alt="Trauben-Heidelbeere" width="1" height="1" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=3958&amp;type=b24&amp;bnb=24" target="_blank"><img class="aligncenter" style="border:0;" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=481512&amp;site=3958&amp;b=24" border="0" alt="www.baldur-garten.de" width="468" height="60" /></a></p>
<p>Heidelbeeren reagieren empfindlich auf Staunässe und Austrocknen. Als kalkfliehende Pflanzen lieben sie einen sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,0 bis 5,0. Auch beim Gießen sollten Hobbygärtner bedenken, dass die Sträucher keinen Kalk mögen. «Kalkhaltiges Gießwasser führt zu Blattvergilbungen, sogenannten Chlorosen, und langsam geringer werdenden Erträgen», sagt Christine Scherer. Dagegen habe sich das Gießen mit aufgefangenem Regenwasser bewährt. «Auch wenn sie selbstfruchtbar sind, wird der Ertrag durch die Nachbarschaft von zwei oder drei Pflanzen anderer Sorten gesteigert», sagt Christine Scherer. Die Erntezeit der Heidelbeeren dauert mehrere Wochen. Sie reifen nach und nach, so dass man immer nur die reifsten Früchte pflückt. Gesunde Pflanzen können bis zu 30 Jahre lang Früchte hervorbringen.</p>
<p>Selbst wenn der eigene Garten keinen sauren Boden hat, können die blauen Beeren hier mit ein paar Tricks angebaut werden. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt in solchen Fällen, für jede Pflanze eine Grube von mindestens 80 Zentimeter Durchmesser und 60 Zentimeter Tiefe auszuheben. Die seitlichen Ränder werden mit einer Mulch- oder Teichfolie ausgekleidet, der Boden nach unten bleibt frei oder wird für die Drainage gelockert. Das Pflanzloch wird zu gleichen Teilen mit Torf, gewaschenem Sand und Rindenmulch von Nadelbäumen aufgefüllt. Statt Torf kann man Sägespäne oder Holzhäcksel von Nadelgehölzen verwenden, muss dann aber die Stickstoffdüngung erhöhen.</p>
<p>«Als Alternative ist auch eine große, runde Mörtelwanne verwendbar, die am besten in den Boden eingegraben wird. Mehrere Löcher im Boden und eine Kiesschicht als untere Lage sorgen für einen guten Wasserabfluss», so Christine Scherer. Anstelle der genannten Pflanzmischung kann auch Rhododendronerde genommen werden. Eine fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus gehäckseltem Nadelholz nach der Pflanzung hält den Boden sauer und verhindert das oberflächige Austrocknen. Heidelbeeren freuen sich zudem über regelmäßige Gaben von speziellem kalkfreien Heidelbeer- oder Rhododendrondünger.</p>
<p style="text-align:right;">***</p>
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<p>***</p>
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<div style="text-align:left;">gefunden bei<br />
http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/heidelbeeren/index.html:</div>
<p><strong>Sommergenuss mit Heidelbeeren</strong></p>
<p>Süß, prall und dunkelblau – so kennen und lieben wir die leckere Heidelbeere, die auch als Blaubeere bekannt ist. Neben anderen Beerensorten wie Erdbeeren und Himbeeren bringt die schmackhafte Vitaminbombe jetzt Abwechslung in den Speiseplan. Genießen Sie Heidelbeeren in Kuchen, Torten, Desserts und süßen Nachspeisen.</p>
<p><strong><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/bienenstich.jpg?w=115&#038;h=115" alt="Heidelbeer-Bienenstich" width="115" height="115" />Backen mit Blaubeeren</strong><br />
Fruchtiges Vergnügen garantiert. Ob Blaubeer-Gugelhupf, Heidelbeer-Bienenstich oder Mascarpone-Schnitten mit Heidelbeeren: Diese Kuchen sind einfach unschlagbar lecker.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/heidelbeeren/rezepte-kuchen.html" target="_blank">Rezepte für Kuchen und Torten</a><br />
 </p>
<p><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/bionade.jpg?w=115&#038;h=115" alt="Beereneis mit Zitronenschaum" width="115" height="115" /></p>
<div><strong>Heidelbeeren – die süße Versuchung<br />
</strong>Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen: Hier finden Sie leckere Nachspeisen wie Mandel-Panna-Cotta mit Blaubeeren, Beereneis mit Zitronenschaum oder Bionade-Götterspeise. Probieren Sie die leckeren Rezepte aus.</div>
</p>
</div>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/heidelbeeren/rezepte-desserts.html" target="_blank">Rezepte für Desserts und süße Nachspeisen</a></p>
<p><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/schale.jpg?w=115&#038;h=115" alt="Warenkunde Heidelbeeren" width="115" height="115" /></p>
<div><strong>Warenkunde Heidelbeeren<br />
</strong>Wie gesund sind Heidelbeeren, wie lange sind sie haltbar, sind Waldheidelbeeren genießbar? Nützliche Informationen zu der aromatischen Frucht bekommen Sie hier.</div>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.essen-und-trinken.de/topthemen/specials/heidelbeeren/basics.html" target="_blank">Infos &amp; Tipps rund um die Blaubeere</a></p>
<p><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<p>***</p>
<p><strong><img class="size-medium wp-image-3101 alignright" style="border:0;" title="Heidelbeergrütze" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/heidelbeergrutze.jpg?w=144&#038;h=144" alt="Heidelbeergrütze" width="144" height="144" />Heidelbeergrütze</strong></p>
<p>Traditionell wird die Grütze in Skandinavien mit unter der Mitternachtssonne gesammelten Heidelbeeren gekocht. Ausnahmsweise dürfen Sie sie auch auf dem Markt kaufen.</p>
<p>1 kg Heidelbeeren, 1 l Roter Johannisbeersaft, 1 Bio-Orange, 1 Stange Zimt, 150 g Zucker, 100 g Speisestärke, 2 EL Johannisbeerlikör (Cassis; nach Belieben), 300 g Dickmilch, 1 Vanilleschote, 50 g Puderzucker, 300 g Sahne, 1 Päckchen Sahnesteif</p>
<p><strong>Schritt 1</strong><br />
Die Heidelbeeren verlesen, wenn nötig waschen. 500 g Heidelbeeren mit Johannisbeersaft in einen Topf geben. Die Orange heiß waschen und abtrocknen. Die Schale spiralenförmig dünn abschälen, den Saft auspressen. Orangensaft und -schale mit Zimt und Zucker in einem Topf aufkochen und bei schwacher Hitze 10 Min. köcheln lassen. Orangenschale und Zimt entfernen. Die Beeren samt Sud mit dem Pürierstab pürieren.</p>
<p><strong>Schritt 2<br />
</strong>Das Heidelbeerpüree aufkochen lassen. Inzwischen die Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren. Die angerührte Stärke zum Fruchtpüree geben und unter Rühren aufkochen lassen. 400 g Heidelbeeren unterrühren, alles noch einmal erhitzen, nach Belieben den Johannisbeerlikör unterrühren. Die Grütze abkühlen lassen, in eine Schüssel oder Gläser füllen und mit den übrigen Heidelbeeren bestreuen. Die Grütze bis zum Servieren kalt stellen.</p>
<p><strong>Schritt 3<br />
</strong>Für die Sahne-Dickmilch die Dickmilch in eine Schüssel geben. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark heraus kratzen und zur Dickmilch geben. Mit dem Puderzucker glatt rühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Dickmilch esslöffelweise unter die Sahne rühren.</p>
<p style="text-align:center;">***<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref%255F%3Dnb%255Fss%26field-keywords%3DHeidelbeeren%26url%3Dsearch-alias%253Daps&amp;site-redirect=de&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454"><strong>Heidelbeeren bei Amazon.de</strong></a><strong><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong><br />
***</p>
<p><strong><img class="size-full wp-image-3102 alignright" style="border:0;" title="heidelbeeren-omelett" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/heidelbeeren-omelett.jpg?w=144&#038;h=144" alt="heidelbeeren-omelett" width="144" height="144" />Heidelbeeren Omelett</strong> – Single Rezept</p>
<ul>
<li>100 ml Milch</li>
<li>70 g Mehl</li>
<li>3 Eier</li>
<li>30 g Zucker</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>halbe Packung Vanillezucker</li>
<li>20g Butter</li>
<li>100 g Heidelbeeren</li>
</ul>
<p>Den Backofen auf 180 Grad vorheizten.<br />
Eiklar und Dotter trennen.<br />
Milch, Mehl, Dotter, Zucker und Salz in einer Schüssel gut verrühren.<br />
Vanillezucker und Eiklar zu Schnee schlagen und mit der Masse vermengen.</p>
<p>Eine Pfanne erhitzen und die Butter darin aufschäumen lassen.<br />
Die Masse rein gießen und die Heidelbeeren darauf verstreuen.<br />
Dann in den Backofen schieben und ca. 10 Minuten backen.</p>
<p>Das Omelett auf einen Teller gleiten lassen und zusammenklappen.<br />
Mit Staubzucker bestreuen.</p>
<p>Dieses Heidelbeeren Omelett ist eine einfache und schnell zubereitete Süßspeise und schmeckt auch im kalten Zustand vorzüglich.</p>
<p>Mit den einheimischen frischen Heidelbeeren, ist es für heuer so ziemlich vorbei. Zum Glück kann man sie einfrieren. Nur sollten Sie darauf achten, dass die Heidelbeeren trocken sind. Wenn sie nämlich nass sind, verklumpen sie.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Nährwerte &#8211; Heidelbeere frisch</strong></p>
<table border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="228"><strong>Nährwerte</strong></td>
<td width="117"><strong>Inhalt pro 100 g</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Arachidonsäure</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Ballaststoffe</td>
<td width="117">4.802 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Biotin</td>
<td width="117">0.001 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Calcium</td>
<td width="117">13 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Einfach ungesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">0.073 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Einfachzucker</td>
<td width="117">0.283 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Eisen</td>
<td width="117">0.725 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Eiweiß</td>
<td width="117">0.588 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Fett</td>
<td width="117">0.588 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Fluor</td>
<td width="117">2 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Folsäure</td>
<td width="117">6 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Gesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">0.035 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Iod</td>
<td width="117">1 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Kalium</td>
<td width="117">72 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Kalorien</td>
<td width="117">41 kcal</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Kohlenhydrate</td>
<td width="117">7.252 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Kupfer</td>
<td width="117">0.095 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Linolensäure</td>
<td width="117">151 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Linolsäure</td>
<td width="117">0.211 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Magnesium</td>
<td width="117">2 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Mangan</td>
<td width="117">0.823 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Max. Alkohol</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Max. Cholesterin</td>
<td width="117">0 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Max. Purin</td>
<td width="117">7 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Mehrfach ungesättigte Fettsäuren</td>
<td width="117">0.362 g</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Natrium</td>
<td width="117">1 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Pantothensäure</td>
<td width="117">0.157 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Phosphor</td>
<td width="117">13 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin A</td>
<td width="117">0.006 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin B1</td>
<td width="117">0.02 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin B12</td>
<td width="117">0 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin B2</td>
<td width="117">0.02 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin B3</td>
<td width="117">0.392 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin B6</td>
<td width="117">0.059 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin C</td>
<td width="117">29.4 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin D</td>
<td width="117">0 µg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin E</td>
<td width="117">2.028 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Vitamin K</td>
<td width="117">0.01 mg</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Wasser</td>
<td width="117">83.104 ml</td>
</tr>
<tr>
<td width="228">Zink</td>
<td width="117">106 µg</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div>***<br />
<strong>Heidelbeere als Heilpflanze:            <br />
</strong>(gefunden bei http://www.vitanet.de/homoeopathie/heilpflanzenlexikon/heidelbeere/)</div>
<p><strong>Deutscher Name</strong>: Heidelbeere<br />
<strong>Botanischer Name</strong>: Vaccinium myrtillus<br />
<strong>Familie</strong>: Heidekrautgewächse (Ericaceae)</p>
<div>
<p><img class="alignleft" style="border:0;" title="Heilpflanzen: Heidelbeere" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/heidelbeere.jpg" border="0" alt="Heilpflanzen: Heidelbeere" />Die Heidelbeere ist ein niedriger Halbstrauch mit kriechenden Stängeln, aus denen kantige, grüne Zweige entspringen. Die Blätter sind wechselständig und fallen im Herbst ab. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 50cm. Die einzeln in den Blattachseln sitzenden grünlich bis rosafarbenen Blüten bilden nach der Fruchtreife eine kugelige, blauschwarze Beere.<br />
Medizinisch verwendet werden die getrockneten Früchte. Heidelbeerblätter erwiesen sich im Tierversuch als toxisch und sollten daher nicht verwendet werden.<br />
Blütezeit: April bis Juni</p>
<p><strong>Herkunft: </strong>Nordeuropa, -asien und -amerika</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">
<div>
<p><strong>Anwendungsgebiete</strong></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">
<div>
<ul>
<li>Akute Durchfallerkrankungen</li>
<li>Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut</li>
<li>Netzhauterkrankungen, Hell-Dunkel-Sehen</li>
</ul>
<p>Heidelbeerblätter sollen angeblich bei Diabetes Typ 2 helfen. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt, deshalb wird von der Einnahme abgeraten.</p></div>
<div>
<p>Heidelbeeren haben als getrocknete Früchte heilende Wirkung bei Durchfällen, insbesondere bei Kleinkindern. Diese Wirkung kommt von dem hohen Gehalt an Gerbstoffen. In frischem Zustand können Heidelbeeren aber auch abführend wirken, also nicht verwechseln.</p></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">
<div>
<p><strong><br />
Dosierung und Anwendung</strong></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top">
<div>
<p><strong>Innerliche Anwendung:</strong></p>
<p>2 Esslöffel (etwa 2g) getrocknete Heidelbeeren werden mit 150ml Wasser 10 Min. gekocht und noch heiß abgeseiht. 1- bis 3-mal täglich 1 Tasse frisch bereiteten, erkalteten Tee trinken.<br />
Der Tee kann auch durch Ansetzen und 2-stündigen Quellen in kaltem Wasser bereitet bzw. können 1 bis 2 Teelöffel getrocknete Beeren mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.</p></div>
<div>
<p><strong>Anwendung als Mundspülung oder als Gurgelmittel:</strong></p>
<p>Ein Esslöffel (etwa 10g) getrocknete Heidelbeeren mit 100ml Wasser 10 Min. kochen und abseihen. Mit der erkalteten Lösung mehrmals täglich den Mund spülen oder gurgeln.</p></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>***</p></div></p>
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			<media:title type="html">Meine Internetwege</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Die blauen Beeren sind reif</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Trauben-Heidelbeere</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Trauben-Heidelbeere</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Mein Schöner Garten</media:title>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">Beereneis mit Zitronenschaum</media:title>
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			<media:title type="html">Warenkunde Heidelbeeren</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Heidelbeergrütze</media:title>
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		<media:content url="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/heidelbeeren-omelett.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">heidelbeeren-omelett</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/heidelbeere.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Heilpflanzen: Heidelbeere</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schlank im Schlaf</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/08/17/schlank-im-schlaf/</link>
		<comments>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/08/17/schlank-im-schlaf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[4-Wochen-Power-Plan]]></category>
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		<category><![CDATA[Abnehmen mit Schlank im Schlaf]]></category>
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		<category><![CDATA[Wie Frauen wirklich abnehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schneller abnehmen &#8211; Das &#8222;Schlank im Schlaf&#8220;- Konzept
Hinter dem &#8222;Schlank im Schlaf&#8220;-Slogan verbirgt sich kein vollmundiges Werbeversprechen, sondern die so genannte Insulintrennkost. Mit dieser Ernährungsformel des Internisten und Ernährungsmediziners Dr. med. Detlef Pape kann man die überschüssigen Pfunde ganz einfach einschmelzen &#8211; und zwar im Schlaf. Denn nachts, wenn man zur Ruhe kommt, laufen die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3070&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Schneller abnehmen &#8211; Das &#8222;Schlank im Schlaf&#8220;- Konzept</strong></p>
<p>Hinter dem &#8222;Schlank im Schlaf&#8220;-Slogan verbirgt sich kein vollmundiges Werbeversprechen, sondern die so genannte Insulintrennkost. Mit dieser Ernährungsformel des Internisten und Ernährungsmediziners Dr. med. Detlef Pape kann man die überschüssigen Pfunde ganz einfach einschmelzen &#8211; und zwar im Schlaf. Denn nachts, wenn man zur Ruhe kommt, laufen die Regenerationsprozesse des Köpers auf Hochtouren. Und dabei leistet der Körper Schwerstarbeit. Die dazu benötigte Energie holte er sich aus den Fettzellen. Mit der richtigen Ernährung sorgt man dafür, dass er optimal an die Fettpölsterchen herankommt.</p>
<p><strong>So funktioniert die Insulin-Trennkost</strong></p>
<p>Der Trick der Pape-Ernährungsformel ist, das Insulin in Schach zu halten. Insulin ist ein körpereigenes Hormon, das der Körper in großen Mengen ausschüttet, wenn er Mischkost oder Kohlenhydrate &#8211; z. B. in Form von Brot, Nudeln, Kartoffeln oder Zucker &#8211; serviert bekommt. Besonders hoch ist die Insulinproduktion bei der Kombination von Kohlenhydraten mit tierischem Eiweiß wie Käse, Quark, Joghurt, Wurst, Fleisch.</p>
<p>Das Problem: Insulin blockiert die Fettverbrennung. Und Fett verbrennt der Körper vor allem nachts.</p>
<p>Will jemand nachts sein Fett abbauen, ist es deshalb oberstes Gebot, zum Abend auf Kohlenhydrate zu verzichten. Bei der Insulintrennkost gibt es abends nur Eiweißmahlzeiten. Empfehlenswert sind Fisch, mageres Fleisch, Käse, Eier, Naturjoghurt oder Quark, die satt macht und schmeckt.<span id="more-3070"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815914?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815914" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/51xm2bhcjuel-_sl160_.jpg?w=119&#038;h=160" border="0" alt="" width="119" height="160" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815914" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815914?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815914" target="_blank">Schlank im Schlaf: der Fitness-Turbo</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815914" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Helmut Gillessen (Autor), Detlef Pape (Autor), Rudolf Schwarz (Autor), Elmar Trunz-Carlisi (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Hunderttausende haben bereits mit dem Schlank im Schlaf-Ernährungskonzept erfolgreich abgenommen. Schlank im Schlaf: der Fitnessturbo passt dazu wie der Schlüssel zum Schloss. Lassen Sie die Pfunde noch schneller purzeln mit dem sensationellen Bewegungsprogramm. Der Fitness-Selbsttest zeigt Ihnen, welche Übungen optimal für Sie geeignet sind. Sie finden starke Programme für jeden Typ: Für Einsteiger wie für Fortgeschrittene, für Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Koordination, aber auch Mini-Workouts für zwischendurch. Und: Praxiserprobte Motivationshilfen sorgen dafür, dass Sie auch wirklich dranbleiben. Extra: mit GU-Folder Schlank im Schlaf auf Reisen und den 10 GU-Erfolgstipps.</p>
<p><strong>Über den Autor</strong><br />
Dr. med. Detlef Pape ist niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und macht Adipositas-Schwerpunktberatung. Seit 1998 leitet er den Kurs &#8222;Ernährungsmedizin&#8220; an der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Nordrhein.Dr. med. Rudolf Schwarz, Arzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin ist Betriebsarzt der Stadtwerke Köln und begeisterter Freizeitjogger</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815914?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815914" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815914" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833816708?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833816708" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/51gllewig1l-_sl160_.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833816708" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833816708?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833816708" target="_blank">Die Hormonformel: Wie Frauen wirklich abnehmen</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833816708" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Detlef Pape (Autor), Beate Quadbeck (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Frauen sind ihren Hormonen ausgeliefert, besonders was Wohlbefinden, Aussehen und Figur betrifft. So nehmen sie aufgrund ihrer hormonellen Situation in bestimmten Lebensphasen leichter zu &#8211; und tun sich schwerer als Männer, die Kilos wieder loszuwerden. Doch es gibt eine gute Nachricht: Jede Frau hat es weitgehend selbst in der Hand, ihren Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen und ihr Gewicht ins Lot zu bringen. Der renommierte Ernährungsmediziner Dr. Detlef Pape und die Endokrinologin Dr. Beate Quadbeck zeigen in diesem Ratgeber, wie die Hormone in den verschiedenen Phasen das Leben einer Frau steuern und wie sie dieses hochkomplexe Gefüge durch gezielte Maßnahmen beeinflussen kann &#8211; ohne quälende Hungerkuren. Eine spezielle insulin-gesteuerte Ernährung, ein Bewegungsprogramm (u.a. mit Hormonyoga) und gezielte Entspannungseinheiten bringen die Hormone wieder in die Balance. Mit Hilfe der HORMONFORMEL bekommen Frauen jeden Alters hormonell bedingte Gewichtsprobleme in den Griff.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833816708?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833816708" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833816708" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833814357?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833814357" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/51mivxfiqyl-_sl160_.jpg" border="0" alt="" width="116" height="160" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833814357" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833814357?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833814357" target="_blank">Schlank im Schlaf für Berufstätige</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833814357" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Detlef Pape (Autor), Helmut Gillessen (Autor), Rudolf Schwarz (Autor), Elmar Trunz-Carlisi (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Aus der Amazon.de-Redaktion</strong><br />
Detlef Pape arbeitet bereits seit einigen Jahren zusammen mit Kollegen an Möglichkeiten, wie der Schlaf als längste Fettverbrennungsphase im 24-Stunden Biorhythmus optimal genutzt werden kann. Neben Schlank im Schlaf, Schlank im Schlaf. Das Kochbuch und Schlank im Schlaf. Der 4-Wochen-Power-Plan widmet sich der Mediziner jetzt denjenigen, die häufig aus Zeitmangel auf ungesundes Kantinenessen und Fast Food zurückgreifen.<br />
Entstressen ist angesagt bei dieser Methode, ein paar Pfunde weniger auf die Waage zu bringen. Was bereits beim Abnehmwunsch anfängt: kleine Ziele setzen schützt vor Frustration. Wichtig ist ein gesunder Schlaf: ausreichend lang sollte er sein, rechtzeitig vor Mitternacht beginnen, in einem nicht zu kalten Raum stattfinden.</p>
<p>Das Prinzip, auf dem Schlank im Schlaf für Berufstätige basiert, ist eine ausgewogene Insulin-Trennkost. Ausgehend vom Body-Mass-Index wird der Kohlenhydratebedarf pro Tag ermittelt. Ist die Aufnahme von Kohlenhydraten, Mischkost und Eiweiß entsprechend verteilt, kann sich der Körper die Energie im Schlaf direkt aus den Fettzellen holen.</p>
<p>Sich satt essen und abwechslungsreiche Speisen zu sich nehmen lautet die Devise. Dazu geben die schnell zubereiteten Rezepte Gelegenheit: Gefüllte Zucchini mit Limburger, Kräutersalat mit Rindfleisch, Omelett mit Krabben und Gurkendip. Die Anregungen zum Abnehmen ohne Kochen im Wochenplan am Ende des Buches mögen für hartgesottene Nichtkocher attraktiv sein, werden aber sicher den einen oder die andere flugs zurück an den heimischen Herd führen.</p>
<p>Ein kurzes Kapitel über Ausdauertraining und Fitness im Büro runden den Ratgeber ab.</p>
<p><strong>Kurzbeschreibung<br />
</strong>Die Fortsetzung der Schlank-im-Schlaf-Erfolgsgeschichte: das Kochbuch, mit dem auch Berufstätige mit wenig Zeit leicht und bequem abnehmen können. Ein maßgeschneidertes Konzept, das auch unterwegs funktioniert. Kombinationsvorschläge für morgens, mittags und abends zeigen, wie es geht. So ist auch das Essen im Restaurant oder in der Kantine kein Problem. Wer etwas mehr Zeit hat, kombiniert Fertigprodukte mit frisch Zubereitetem. Und wer gern kocht, findet ebenfalls leckere, schnelle Rezepte zum Verwöhnen. Ganz neu: Die SiS-Punkten bei jedem Rezept zeigen den Kohlenhydratgehalt. So behalten Sie Ihre Kohlenhydrat-Bilanz bequem im Blick. Zum Einstieg wird das Wichtigste einfach und in aller Kürze erklärt. Tipps zum cleveren Einkaufen geben zusätzliche Hilfe und Fitness-Übungen fürs Büro machen das Abnehmen noch effektiver. Als Extraservice bietet der SiS-Wochenplan in der hinteren Klappe Vorschläge für eine Woche lecker essen und bequem abnehmen ohne Kochen.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833814357?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833814357" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833814357" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807652?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807652" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/51wev2bjufal-_sl160_.jpg" border="0" alt="" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807652" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807652?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807652" target="_blank">Schlank im Schlaf &#8211; Das Kochbuch: 150 Insulin-Trennkost-Rezepte für morgens, mittags, abends</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807652" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Detlef Pape (Autor), Rudolf Schwarz (Autor), Gabriele Heßmann (Autor), Elmar Trunz-Carlisi (Autor), Helmut Gillessen (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Aus der Amazon.de-Redaktion</strong><br />
Das Ernährungskonzept, nach dem das Schlank-im-Schlaf-Programm funktioniert, heißt Insulin-Trennkost. Insulin-Trennkost bedeutet essen nach der Bio-Uhr: Morgens sorgen Kohlenhydrate für einen Warmstart in den Tag. Mittags gibt es Mischkost und abends hauptsächlich Eiweiß und Vitamine.<br />
So schaltet der Körper nachts auf Fettabbau und man nimmt im Schlaf ab. Der Vorteil: Man muss weder Kalorien noch Punkte zählen. Wichtig ist vielmehr, zur richtigen Zeit das Richtige zu essen. Der Nachteil (für alle, die gern snacken): Zwischen den drei Hauptmalzeiten gibt es mindestens fünf Stunden nichts. Diese Pausen sind nötig, damit der Insulinspiegel nach dem Essen wieder absinken kann.</p>
<p>Man sucht sich also einfach aus dem Kochbuch morgens, mittags und abends eines der Rezepte heraus, auf das man gerade Lust hat und das in den persönlichen Tagesablauf passt. Dafür gibt es neben schnellen Rezepten und Ideen für Essen mit Freunden auch Gerichte, die sich gut mit zur Arbeit nehmen lassen. Ebenfalls sehr praktisch: Damit man nicht für die Familie extra kochen muss, finden sich zu vielen Rezepten Erweiterungen, mit denen man die Insulin-Trennkost zur Normalkost ausbauen kann.</p>
<p>Die Rezepte sind relativ einfach nachzukochen, gut beschrieben und mit vielen Fotos illustriert. Die Kost ist abwechslungsreich (beim Frühstück nicht so sehr), die Portionen reichlich, und es gibt Traditionelles ebenso wie Exotisches. Zum Beispiel: Brötchen mit Schoko-Bananen-Creme am Morgen, mittags Paella-Salat als Take-away-Food und abends Rouladen mit Spargel. Zum Nachtisch sollte es ein Ausdauer- oder Krafttraining geben, damit über Nacht möglichst viele Pfunde verschwinden.</p>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Sie leben nach diesem Prinzip und suchen neue Rezepte für diese Ernährungsform? Das Schlank-im-Schlaf-Kochbuch hat sie: Rezepte mit dem perfekten Nährstoffmix, zum gesunden und einfachen Abnehmen.<br />
Wir erklären das Wichtigste ganz einfach und in aller Kürze: warum es funktioniert, was zu beachten ist und wie Sie sich langfristig damit ernähren. Und dann geht s auch gleich los mit über 150 neuen, pfiffigen Rezepten. Egal ob Sie berufstätig sind, wenig Zeit zum Kochen haben, oder die gesamte Familie zum Schlemmen am Tisch sitzt.<br />
Beginnen Sie den Morgen mit einem Kokos-Kiwi-Müsli oder einem knusprigem Brötchen mit leckerer Tomaten-Basilikum-Creme. Starten Sie gesund und abwechslungsreich in den Tag und kombinieren Sie selbst.<br />
Mittags haben Sie wieder frei Wahl bei Sandwiches und Salaten zum Mitnehmen. Und wer Zeit und Lust zum Kochen hat, kommt ebenfalls auf seine Kosten, denn von Suppen über Eintöpfe bis hin zu Nudel-, Fleisch- und Fischgerichten, ist für jeden etwas dabei.<br />
Und auch abends dürfen Sie Schlemmen. Wie wär&#8217;s mit Rotbarsch auf Sellerie-Basilikum-Püree oder einem Rindergulasch mit Artischocken?<br />
Und als Extra: Tipps, wie Sie für Partner oder Familie das Gericht schnell und ohne großen Aufwand in&#8220;Normalkost&#8220;verwandeln können.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807652?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807652" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807652" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3774287791?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3774287791" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/41gd4xqxppl-_sl160_.jpg" border="0" alt="" width="116" height="160" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3774287791" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3774287791?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3774287791" target="_blank">Schlank im Schlaf: Die revolutionäre Formel: So nutzen Sie Ihre Bio-Uhr zum Abnehmen</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3774287791" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Detlef Pape (Autor), Rudolf Schwarz (Autor), Helmut Gillessen (Autor), Elmar Trunz-Carlisi (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Aus der Amazon.de-Redaktion</strong><br />
Schlank im Schlaf klingt wie ein schöner Traum, aber es ist wirklich möglich. Allerdings nicht nach einer Salamipizza zum Abendbrot. Die Grundlagen dieses neuartigen Konzepts sind eine typgerechte Insulin-Trennkost sowie Essen und Sport im Takt der biologischen Uhr. Wie die Bio-Uhr tickt und was auf dem Speiseplan stehen sollte, hängt vom persönlichen Urtyp ab: Nomade oder Ackerbauer?<br />
Isst man morgens reichlich Kohlenhydrate, mittags vollwertige Mischkost und abends vor allem eiweißhaltige Lebensmittel, holt sich der Körper seine Energie in der Nacht direkt aus den Fettzellen, und man umgeht die Insulin-Falle. Außerdem wird die Produktion von Hormonen angekurbelt, die in der Erholungs- und Reparaturphase nachts für eine gesteigerte Verbrennung sorgen. Zwischen den drei Hauptmahlzeiten darf man allerdings mindestens fünf Stunden nichts essen.</p>
<p>Der ideale Partner der Insulin-Trennkost ist das Trunz-Training: ein Mix aus Ausdauer- und Krafttraining. Es feuert die Brennöfen in den Zellen richtig an. Individuelle Trainingsprogramme und Übungsanleitungen für Einsteiger und Fortgeschrittene stehen zur Auswahl.</p>
<p>Ganz so mühelos und bequem wie es klingt, ist das Schlank-im-Schlaf-Programm nicht, denn man muss schon einiges tun, bevor man abends die Bettdecke über die Ohren ziehen und die Hormone für sich arbeiten lassen kann. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig: Man hat dieses Buch nämlich nicht mal eben auf die Schnelle durchgeblättert. Es enthält viele wissenschaftliche Informationen, Selbstests, Tabellen, (z. T. etwas komplizierte) Schaubilder und Pläne, die durchgearbeitet werden wollen, bevor man loslegen kann.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3774287791?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3774287791" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3774287791" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807636?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807636" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/08/518fb82r83l-_sl160_.jpg" border="0" alt="" width="154" height="160" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807636" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807636?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807636" target="_blank">Schlank im Schlaf. Der 4-Wochen-Power-Plan</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807636" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
(Broschiert)<br />
von Detlef Pape (Autor), Rudolf Schwarz (Autor), Elmar Trunz-Carlisi (Autor), Gabriele Heßmann (Autor), Helmut Gillessen (Autor)</p>
<p> </p>
<p><strong>Aus der Amazon.de-Redaktion</strong><br />
Der 4-Wochen-Power-Plan ist ein schneller, unkomplizierter Einstieg in das Schlank-im-Schlaf-Konzept mit allem, was man braucht, um zu starten. Wer das Konzept noch nicht kennt, sei allerdings vorgewarnt: Trotz des verlockenden Titels ist diese Diät nichts für Leute, die möglichst wenig Energie, Zeit, und Willenskraft in das Abnehmen investieren wollen. Man muss nämlich schon einiges tun, damit es mit dem Schlankwerden im Schlaf wirklich klappt.<br />
Das Ernährungskonzept, das hinter dem Motto „Schlank im Schlaf“ steckt, heißt Insulin-Trennkost, eine Kombination aus Trennkost und GLYX-Prinzip. Morgens gibt es ein kohlenhydratreiches Frühstück, mittags ausgewogene Mischkost und abends steht vor allem Eiweiß auf dem Speiseplan. Die Insulin-Trennkost ist so auf den Biorhythmus bzw. die Hormonproduktion des Körpers abgestimmt, dass sie ihn dazu anregt, in der Nacht Fett aus den Zellen abzutransportieren.</p>
<p>Dazu ist jedoch eine konsequente Umstellung der Ess- und Lebensgewohnheiten erforderlich. So soll man z. B. morgens vier Brötchen frühstücken. Die kriegt sicher nicht jeder um halb sieben schon runter. Dafür darf man zwischen den drei Hauptmahlzeiten mindestens 5 Stunden lang nichts essen, noch nicht einmal Obst. Und an sechs von sieben Tagen steht abends Muskel- oder Ausdauertraining (bis zu einer Stunde) auf dem Programm, bevor man ins Bett fallen und die Schlank-Hormone für sich arbeiten lassen kann.</p>
<p>Ist man bereit zu dieser Umstellung, kann man einfach dem übersichtlichen 4-Wochen-Plan mit Einkaufslisten, Rezepten, Motivationstipps und Fitnessübungen folgen. Und wer nach einem Monat auf den Geschmack gekommen ist, findet viele weitere Rezepte in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807652?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807652" target="_blank">Schlank im Schlaf &#8211; Das Kochbuch</a>. </p>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Durch geschicktes Zusammenstellen von Mahlzeiten und Bewegungs-Einheiten nach der Bio-Uhr lässt sich nicht nur tags, sondern sogar nachts im Schlaf etwas für die schlanke Linie tun.<br />
Der Power-Plan ist ein zuverlässiger, praktischer Begleiter für 4 Wochen und macht den Einstieg in die erfolgreiche&#8220;Schlank-im-Schlaf&#8220;-Methode sensationell einfach. Tag für Tag bieten Sattmacher-Rezepte für morgens, mittags und abends den richtigen Nährstoff-Mix.<br />
Unter der Rubrik&#8220;Motto des Tages&#8220;werden Aspekte des Konzeptes aufgegriffen und vertieft. Ideal ergänzt wird das Ganze durch eine Kombination aus Muskelaufbau-Training, das auch intensivere Varianten für Fortgeschrittene und kleine Tests bereithält. So aktivieren Sie gezielt Ihre Schlankmacher-Hormone und hemmen das &#8222;Dickmacher-Hormon&#8220; Insulin.</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833807636?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833807636" target="_blank">mehr</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833807636" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>***</p>
<p class="description"><strong>So werden Genießer schlank. Nach der Erfolgsmethode <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref%255F%3Dnb%255Fss%255F0%255F10%26field-keywords%3Dschlank%2520im%2520schlaf%26url%3Dsearch-alias%253Dstripbooks%26sprefix%3Dschlank%2520im&amp;site-redirect=de&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">Schlank im Schlaf</a>.</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815264?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815264" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/02/51xydf833wl__sl160_.jpg" border="0" alt="" width="125" height="160" /></a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815264" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815264?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815264" target="_blank">Lafer nimmt ab</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815264" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Johann Lafer, Deltef Pape<br />
(Gebundene Ausgabe)</p>
<p><!--more--><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=4109&amp;type=b4&amp;bnb=4" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=481512&amp;site=4109&amp;b=4" border="0" alt="cookplanet.com - Erlebniswelt des Kochens" width="120" height="600" /></a>Kurzbeschreibung</strong><br />
Abnehmen und Genießen müssen kein Widerspruch sein! Der Sternekoch und Feinschmecker Johann Lafer hat geschafft, wovon Viele träumen: Er hat 15 Kilo abgenommen, ohne zu hungern und auf gutes Essen zu verzichten. Begleitet wurde er dabei von Dr. Detlef Pape, dem Autor von Schlank im Schlaf, Deutschlands erfolgreichster Diät. In diesem Buch erfahren Sie mehr über Lafers Erfolgsweg und können gleich mitmachen: Sie finden alles zu seiner Genuss-Diät, detaillierte Sport- und Ernährungspläne und nicht zuletzt Lafers 50 Lieblingsrezepte zum Abnehmen.</p>
<p><strong>Über den Autor</strong><br />
Johann Lafer, geb. 1957 in der Steiermark, Ausbildung zum Koch in Graz, danach Jahre in Berlin, Hamburg (bei Josef Viehauser), Wertheim-Bettingen, München (bei Eckart Witzigmann), Paris (bei Gaston Lenetre). Ab 1983 Küchenchef im Le Val d&#8217;Or in Guldental. Übernahme dieses Restaurants und Heirat mit Silvia Buchholz. 1994 Übersiedlung auf die Stromburg. Zahlreiche Kochbücher und Fernsehauftritte.Dr. med. Detlef Pape ist niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und macht Adipositas-Schwerpunktberatung. Seit 1998 leitet er den Kurs &#8222;Ernährungsmedizin&#8220; an der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Nordrhein.</p>
<p>Mehr dazu gibt es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833815264?ie=UTF8&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833815264" target="_blank">hier</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833815264" border="0" alt="" width="1" height="1" /> oder <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=3780&amp;type=text&amp;tnb=14&amp;prd=yes&amp;suchwert=9783833815263" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>***</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref%255F%3Dnb%255Fss%255F0%255F10%26field-keywords%3Dschlank%2520im%2520schlaf%26url%3Dsearch-alias%253Dstripbooks%26sprefix%3Dschlank%2520im&amp;site-redirect=de&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">Hier</a> gibt es alles zu <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26ref%255F%3Dnb%255Fss%255F0%255F10%26field-keywords%3Dschlank%2520im%2520schlaf%26url%3Dsearch-alias%253Dstripbooks%26sprefix%3Dschlank%2520im&amp;site-redirect=de&amp;tag=meineintern-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">Schlank im Schlaf</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=meineintern-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />.</p>
<p>***</p>
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<p>***</p>
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		<title>Das Ende des Überflusses</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/07/27/das-ende-des-uberflusses/</link>
		<comments>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/07/27/das-ende-des-uberflusses/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 16:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
gefunden bei National Geographic Deutschland
Schade! dass der Artikel im Netz auf Deutsch nicht vollständig archiviert wird. Mal ganz abgesehen davon, dass ich denke, so komplex der Artikel das Thema auch darstellt, da fehlen noch ein paar Sichtweisen &#8230; möchte ich den Artikel trotzdem wirklich gern empfehlen!
Mir fehlt in dem Artikel insbesondere die Beleuchtung der Interessen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=3007&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p> </p>
<p>gefunden bei <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=506900" target="_blank">National Geographic Deutschland</a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4&amp;pid=506900" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://www.intan.net/abo-direkt/cover/506900.gif" border="0" alt="National Geographic" width="52" height="70" /></a><br />
<img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4" border="0" alt="" width="0" height="0" />Schade! dass der Artikel im Netz auf Deutsch nicht vollständig archiviert wird. Mal ganz abgesehen davon, dass ich denke, so komplex der Artikel das Thema auch darstellt, da fehlen noch ein paar Sichtweisen &#8230; möchte ich den Artikel trotzdem wirklich gern empfehlen!<br />
Mir fehlt in dem Artikel insbesondere die Beleuchtung der Interessen der Firmen, die an der Vermarktung des &#8222;hochwertigen&#8220; Saatguts, von Düngemitteln und Pestiziden u.v.m. in diesem Zusammenhang Unsummen verdienen &#8230; Wie dumm ist das eigentlich? Wir bringen zu den hungernden Nationen die Anbaumethoden, von denen wir hier in Europa schon längst wieder abkommen, machen die Menschen dort davon abhängig, oft auch krank, und beschweren uns hinterher auch noch, dass wir verseuchte Nahrungsmittel importieren. OK, vielleicht wird in der Dritten Welt kurzfristig ein Hungerproblem gelöst, aber auf Dauer bezahlen wir alle die Konsequenzen daraus! Und verdienen tun daran nur die, die schon immer daran verdient haben &#8230; Wacht endlich mal einer auf!?!</p>
<p>***</p>
<p>Es ist so alltäglich, dass wir gar nicht darüber nachdenken: Wir setzen uns an den Tisch, greifen zu Messer und Gabel und nehmen einen herzhaften Bissen. Das Rindfleisch ist aus Argentinien, die Trauben kommen vielleicht aus Chile, die Bananen aus Honduras, das Olivenöl aus Sizilien und der Apfelsaft nicht aus heimischen Obstgärten, sondern aus China. Unser globales Wirtschaftssystem erspart uns die Mühe, unser täglich Brot selber anzubauen, zu ernten und manchmal sogar zuzubereiten. Wir bezahlen nur noch. <span id="more-3007"></span><!--Text 1--></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=506900" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/end_of_plenty_1.jpg?w=262&#038;h=192" alt="" width="262" height="192" /></a></p>
<p><!--Text 2-->Gedanken über unser Essen machen wir uns erst, wenn die Preise steigen. Diese Unachtsamkeit hat weltweit schwerwiegende Folgen.<br />
Als 2008 die Lebensmittelpreise in die Höhe schossen, schreckte die Welt auf. Zwischen 2005 und Sommer 2008 verdreifachten sich die Preise für Weizen und Mais. Reis wurde um das Fünffache teurer. In zwei Dutzend Ländern kam es zu Aufständen der Hungernden.<br />
Die Krise war nicht, wie früher, die Folge kurzfristiger Versorgungsengpässe. Die Preise stiegen in einem Jahr der Rekordernten. Der Anstieg war Symptom eines größeren Problems. Und das wird in absehbarer Zeit nicht verschwinden. Einfach ausgedrückt: In der vergangenen Dekade hat die Welt in einigen Jahren mehr gegessen als produziert. 2007 schrumpften die Lager­bestände aller Nahrungsmittel auf einen Vorrat, der den weltweiten Bedarf für 61 Tage gedeckt hätte. Das ist der zweitniedrigste jemals gemessene Wert. &#8222;Die landwirtschaftliche Produktion wächst jedes Jahr nur ein bis zwei Prozent&#8220;, sagt Joachim von Braun. Der Deutsche ist Generaldirektor des International Food Policy Research Institute in Washington, D.C. &#8222;Dieses Wachstum reicht nicht, um den Bedarf einer zunehmenden Anzahl von Menschen zu decken.&#8220; Hohe Preise sind das letzte Warnsignal dafür, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt. <!--Text 2--></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=506900" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/end_of_plenty_2.jpg?w=262&#038;h=192" alt="" width="262" height="192" /></a></p>
<p><!--Text 3-->Es gibt nicht mehr genug Nahrungsmittel für alle. Das trifft die Milliarde der Allerärmsten der Welt am härtesten, denn sie geben normalerweise 50 bis 70 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Zwar sind die Preise aufgrund der kriselnden Weltwirtschaft mittlerweile wieder etwas gefallen, doch nicht viel. Und die eigentlichen Probleme bleiben bestehen: niedrige Lager­bestände, Bevölkerungswachstum und verlangsamte Ertragszuwächse. Jetzt kommt der Klimawandel hinzu, mit höheren Temperaturen und in vielen Teilen der Welt mit zunehmender Wasserknappheit. Ernten könnten künftig geringer ausfallen. Die Folge könnte eine dauerhafte Ernährungskrise sein. Was kann die heiße, überfüllte und hungrige Welt dagegen tun?<br />
Das ist eine der Fragen, die von Braun in einer internationalen Forschungsgruppe (Consultative Group on International Agricultural Research) umtreibt. Dieser Zusammenschluss agrar­wissenschaft­licher Zentren hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu beigetragen, die weltweiten Durchschnittserträge von Mais, Reis und Weizen mehr als zu verdoppeln. Das Ergebnis wurde als Grüne Revolution bekannt. Doch die Weltbevölkerung wird bis Mitte dieses Jahrhunderts von heute 6,7 auf neun Milliarden Menschen anwachsen. Damit alle satt werden, sagen die Experten, müssen wir die Produktion von Nahrungsmitteln bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Mit anderen Worten: Wir brauchen eine zweite Grüne Revolution. Und zwar schnell.</p>
<p>Seit unsere Vorfahren vor etwa 12 000 Jahren das Jagen und Sammeln weitgehend zugunsten des Pflügens und Pflanzens aufgaben, ist die Zahl der Menschen immer etwa so stark gestiegen wie die landwirtschaftliche Produktion. Jede Weiterentwicklung &#8211; die Zähmung und die Zucht von Tieren, die Bewässerung oder der nasse Reisanbau &#8211; ließ die Bevölkerungszahl wachsen. Immer wenn die Nahrungsvorräte der Welt vorübergehend stagnierten, sank die Bevölkerungszahl. Schon frühe arabische und chinesische Wissenschaftler hatten einen Zusammenhang zwischen Bevölkerung und Nahrungsmittelreserven beobachtet. Doch erst Ende des 18. Jahrhunderts versuchte ein englischer Gelehrter, den Zusammenhang genau zu erklären. </p>
<p><!--Text 3-->Das machte ihn zum wohl meist­geschmähten Sozialwissenschaftler der Geschichte: Thomas Robert Malthus.</p>
<p>Der Mathematiker und Geistliche war der Pate für Begriffe wie &#8222;malthusianische Bevölkerungsfalle&#8220; und &#8222;malthusianisches Verelendungswachstum&#8220;. Als im Über­schwang der Französischen Revolution einige Philosophen die dauerhafte und uneingeschränkte Verbesserung der menschlichen Lebensbedingungen vorhersagten, holte Malthus sie zurück auf den Boden der Tatsachen. Er hatte festgestellt, dass die Anzahl der Menschen geometrisch zunahm: Sie verdoppelte sich etwa alle 25 Jahre (2, 4, 8, 16&#8230;). Die landwirtschaftliche Produktion stieg aber nur linear an (2, 3, 4, 5&#8230;) &#8211; viel langsamer also. Das schaffe eine biologische Falle, der die Menschheit nicht entkommen könne.<br />
In seinem Aufsatz &#8222;Das Bevölkerungs­gesetz&#8220; schrieb Malthus 1798, &#8222;dass die Vermehrungskraft der Bevölkerung unbegrenzt größer ist als die Kraft der Erde, Unterhaltsmittel für den Menschen hervorzubringen&#8220;. Und weiter: &#8222;Diese Versorgungsschwierigkeiten machen eine ständige und strenge Kontrolle des Bevölkerungswachstums notwendig.&#8220; So eine Kontrolle könne freiwillig sein, zum Beispiel durch Verhütung, Abstinenz oder späte Heirat. Oder sie würde ungewollt kommen: durch Kriege, Hungersnot und Seuchen. Malthus war deshalb auch gegen Lebensmittelhilfen &#8211; außer für die Ärmsten der Armen. <!--Text 4--></p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=506900" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/end_of_plenty_3.jpg?w=262&#038;h=192" alt="" width="262" height="192" /></a></p>
<p><!--Text 5-->Er war überzeugt, dass als Folge solcher Hilfsleistungen nur noch mehr Kinder in die Armut hineingeboren würden. Diese unverblümte Ehrlichkeit brachte ihm eine garstige Nebenrolle in der englischen Literatur ein: als Geizhals Ebenezer Scrooge in der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Als Scrooge um Almosen für die Armen gebeten wird, sagt der herzlose Geschäftsmann den Spendensammlern, die Mittellosen sollten ins Armenhaus oder ins Gefängnis gehen. Und wollten sie stattdessen lieber sterben, dann &#8222;sollten sie das tun und die Überbevölkerung vermindern&#8220;.<br />
Dann kamen die Industrielle Revolution und die Urbarmachung der englischen Ländereien. Die Menge der Nahrungsmittel stieg rapide, und Malthus landete auf dem Kehrichthaufen des Viktorianischen Zeitalters. Knapp hundert Jahre später machte die Grüne Revolution den Pfarrer endgültig zum Gespött moderner Wirtschaftswissenschaftler. Seit 1950 erlebt die Welt die größte Bevölkerungsexplosion der menschlichen Geschichte. Zu Malthus’ Lebzeiten (1766 bis 1834) überschritt die Anzahl der Menschen erstmals die Milliardenmarke. In weniger als 200 Jahren sind bisher knapp sechs Milliarden hinzugekommen. Doch dank verbesserter Methoden der Getreideproduktion wurden die meisten satt. Malthus hatte ausgedient. So dachten wir. </p>
<p>***</p>
<p>&#8230; den vollständigen Beitrag über das Ende des Überflusses lesen Sie in der Juli-Ausgabe 2009 von <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4&amp;pid=506900" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://www.intan.net/abo-direkt/cover/506900t.jpg" border="0" alt="National Geographic" width="108" height="156" /></a><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4&amp;pid=506900" target="_blank">National Geographic Deutschland</a><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4" border="0" alt="" width="0" height="0" /> &#8230;</p>
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<p><a href="http://ngm.nationalgeographic.com/2009/06/cheap-food/bourne-text" target="_blank"><strong>Hier</strong></a> geht es zur englischen Version des Beitrages &#8222;The End of Plenty&#8220;.</p>
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<p>Das Wissensmagazin für Kinder, die nebenbei spielerisch Englisch lernen.</p>
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		<title>Mörderisches Uran</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 10:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
gefunden bei natur+kosmos 
In Zeiten des Klimawandels wird uns Kernkraft zunehmend als saubere Energieform verkauft. Kein Wort davon, wie viel Leid das Ausgangsmaterial für den Brennstoff für die indigenen Völker bedeutet, die dafür mit ihrem Land und ihrem Leben bezahlen.
Ende der 90er Jahre flog eine ungewöhnliche Reisegruppe aus dem hohen Norden Kanadas nach Japan. Es waren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=2973&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p> <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=4&amp;pid=071140" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://www.intan.net/abo-direkt/cover/071140.gif" border="0" alt="Natur&amp;Kosmos" width="52" height="70" /></a></p>
<p>gefunden bei <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=071140" target="_blank"><strong>natur+kosmos</strong></a> </p>
<div style="text-align:left;"><strong>In Zeiten des Klimawandels wird uns Kernkraft zunehmend als saubere Energieform verkauft. Kein Wort davon, wie viel Leid das Ausgangsmaterial für den Brennstoff für die indigenen Völker bedeutet, die dafür mit ihrem Land und ihrem Leben bezahlen.</strong></div>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=071140" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/uranabbau.jpg?w=150&#038;h=104" alt="" width="150" height="104" align="right" /></a>Ende der 90er Jahre flog eine ungewöhnliche Reisegruppe aus dem hohen Norden Kanadas nach Japan. Es waren indianische Frauen vom Stamm der Dene auf dem Weg nach Hiroshima und Nagasaki. Ihre Männer hatten jahrzehntelang in der Uranmine an der Echo Bay am Great Bear Lake gearbeitet, die meisten von ihnen starben später an Krebs. Dennoch waren sie auch &#8211; unbewusst &#8211; daran beteiligt gewesen, großes Leid über die beiden japanischen Städte zu bringen: Sie hatten als Minenarbeiter geholfen, das Erz zu fördern, aus dem das Uran für die ersten Atombomben stammte. Und gemäß den Prinzipien ihrer indianischen Kultur, nach denen Versöhnung und Heilung nur möglich sind, wenn verhängnisvolle Irrwege wieder zu einem Kreis geschlossen werden, unternahmen nun die Frauen die weite Reise, um die Überlebenden des nuklearen Angriffs um Vergebung zu bitten &#8211; obwohl ihre Männer selbst Opfer der tödlichen Strahlung geworden waren.<span id="more-2973"></span></p>
<p>Heute wird Uran weniger für Bomben gewonnen als für die so genannte friedliche Nutzung der Atomenergie. Gerade in Zeiten akuter Klimaproblematik preist die Atomindustrie ihre Energie als umweltfreundliche Alternative: Lars Josefsson, Präsident der Vattenfall Group, lobte kürzlich die &#8222;hervorragende Umweltbilanz&#8220; der Kernenergie. Zu kurz gedacht: Während die 440 scheinbar sauberen Reaktoren weltweit vor allem Energie für Industrie und urbane Zentren liefern, findet der Abbau meist in dünn besiedelten Gegenden statt, in denen Minderheiten leben, deren Rechte mit Füßen getreten werden. Denn <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> ist ein schmutziges Geschäft und die Kraftwerke verlangen ununterbrochen Nachschub an Brennstoff: &#8222;Yellow Cake&#8220;, gelber Kuchen, heißt das Stoffgemisch, das vor allem aus Uranoxiden besteht, und aus dem die Brennelemente für die Kraftwerke hergestellt werden. Wo genau kommt der gelbe Kuchen her?</p>
<p>Saskatchewan, Kanada. Die Dene können davon erzählen. Die meisten Männer am Great Bear Lake arbeiteten ohne jeden Schutz in den Minen. Mit Hacke und Schaufel bauten sie das Gestein ab, von Hand schoben sie die Loren mit dem Erz, in Segeltuchsäcken trugen sie es auf den Schultern &#8211; und starben an Krebs.<br />
&#8222;Villages of Widows&#8220;, Witwendörfer, heißen viele Gemeinden bei den Einheimischen. Hier, im subarktischen Norden der Provinz Saskatchewan, begegnen sich die traditionellen Jagdgründe der Cree und der Dene.</p>
<p>Jagd ist in dieser von Flüssen und Seen durchsetzten Waldlandschaft, die nach Norden hin zu Tundra wird, nach wie vor Bestandteil der indigenen Kultur. &#8222;Our land is our life&#8220;, sagen die Jäger &#8211; unser Land ist unser Leben. Sie sehen sich als Teil des Ökosystems; sie sagen &#8222;ernten&#8220;, wenn sie fischen oder Elche und Karibus jagen, sie folgen dem Wild über weite Strecken und sind wochenlang unterwegs. Weite Strecken legen aber auch die radioaktiven Isotope zurück, die beim Abbau des Urans frei werden und sich über die Wasserwege Hunderte von Kilometern in die Wildnis verteilen. Die Verseuchung der Gewässer macht die Jagdgründe zur Gefahrenzone. Jahrzehntelang waren die Jäger ahnungslos; sie trugen Gewehre mit sich, keine Geigerzähler. Erst seit einigen Jahren realisieren sie das Ausmaß der Gefährdung. Doch Staatsdokumente enthüllten jüngst, dass die Verantwortlichen schon 1931 wussten, wie riskant der Umgang mit Uran ist.</p>
<p>Kanada ist nach wie vor der führende Uranproduzent der Welt. <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> verbraucht Land, seine Auswirkung beschränkt sich nicht auf die Minen. Bei der Aufbereitung wird das Uran aus dem zermahlenen Gestein gelöst; die Trennung erfolgt mit dem Einsatz von Schwefel- oder anderen Säuren. Bei einem Urangehalt von einem Prozent (manche Minen haben sogar nur 0,1 Prozent oder weniger) verbleiben 99 Prozent des abgebauten Gesteins vor Ort, in riesigen Halden oder großen Becken.</p>
<table border="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td><span><strong>Wehe, wenn es losgelassen </strong>Solange das Uran in der Erde bleibt, ist es relativ ungefährlich. Die Gefahren beginnen beim Abbau. Uran ist ein radioaktives Schwermetall. Es kommt in der Erdkruste natürlicherweise in verschiedenen Isotopen vor (d.h. Formen des Elements mit unterschiedlichem Atomgewicht), von denen das Isotop Uran-238 das mit Abstand häufigste ist. Es zerfällt in eine Reihe von Elementen, die wiederum radioaktiv und ebenfalls Metalle sind, mit Ausnahme des Gases Radon-222. Die radioaktive Strahlung tritt in verschiedener Form auf, unter anderem als Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung. Solange das Erz in der Erde bleibt, spielt die Strahlung praktisch keine Rolle, denn Alpha- und Betastrahler werden bereits von dünnen Schichten Erdboden abgeschirmt, Gammastrahler von einigen Metern. Das ändert sich jedoch, sobald das Erz extrahiert wird. Durch Sprengung, Abbau, Transport, Mahlen, Aufbereitung und schließlich die Lagerung des Abraums gelangen das Uran und seine Zerfallsprodukte an die Oberfläche und in die Atemluft, ins Grundwasser und die Oberflächengewässer und reichern sich in Sedimenten an. Die einzelnen Zerfallsprodukte wirken stark unterschiedlich. So ist etwa das Radon-222 besonders schädlich, wenn es eingeatmet wird; Blei-210 und Polonium-210 dagegen eher, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu den typischen Folgen radioaktiver Strahlung gehören Lungenkrebs und andere Krebsarten sowie Schäden am Erbgut. Uran-238 ist praktisch unendlich aktiv: Seine Halbwertszeit entspricht dem Alter der Erde. Eine zusätzliche Gefährdung geht von den im ursprünglichen Erz (und folglich auch im Abraum) zuweilen in hoher Konzentration enthaltenen Schwermetallen aus sowie von den Säuren, die zur Aufbereitung des Erzes verwendet werden. </span></td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dieser Abraum, die &#8222;tailings&#8220;, enthält nicht nur giftige Schwermetalle, sondern weiterhin auch radioaktives Material, das nicht extrahiert werden konnte und nun durch Wind und Regen in der Umgebung verteilt wird. Eine besondere Gefahr stellen die flüssigen Abraumschlämme dar, weil es immer wieder zu Dammbrüchen kommt. 1964 rauschte nach einem Rohrbruch bei der Wismut tagelang radioaktiver Schlamm durch das sächsische Dorf Oberrothenbach. 1979 in Churchrock im US-Bundesstaat New Mexico flossen 370000 Liter verseuchtes Wasser und 1000 Tonnen Sedimente ins Umland; 1994 versickerten bei Olympic Dam in Australien ganze fünf Millionen Liter radioaktiver Brühe im Boden. Im Umfeld einer solchen Mine zu leben ist lebensgefährlich. Doch die, die hier leben, haben keine Wahl.</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=071140" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/uranusa.jpg?w=150&#038;h=107" alt="" width="150" height="107" align="left" /></a>Colorado-Plateau, USA. Nicht viel anders als den Dene geht es den sprachlich mit ihnen verwandten Diné, die auch als Navajo bekannt sind. Sie sind auf dem Colorado-Plateau zu Hause, einem wüstenähnlichen Hochland im Südwesten des nordamerikanischen Kontinents. Die Diné leben als Schafzüchter, die Pueblo-Völker in ihrer Nachbarschaft sind Maisfarmer. Für sie alle sind seit der Entdeckung des Urans nahe der Kleinstadt Grants in den 40er Jahren die Erfahrungen nicht anders als in der Subarktis: ungeschützte Schwerstarbeit in den Minen, verseuchtes Trinkwasser, verseuchte Erde, strahlendes Vieh, strahlende Ernten.</p>
<p>Phil Harrison kennt alle betroffenen Familien. Er hat das &#8222;Komitee für die Opfer der Uranstrahlung&#8220; gegründet; er sorgt dafür, dass die Wiedergutmachungen aus Washington, die in zähen Gerichtsverfahren erkämpft wurden, auch zu den Betroffenen gelangen. Sein Büro ist in Shiprock, nahe den &#8222;Four Corners&#8220;, jener Stelle, an der die vier Staaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona aneinandergrenzen. Seine Arbeit geht ihm &#8222;unter die Haut&#8220;; er hat sofort Tränen in seinen Augen, wenn er über die Opfer spricht. Seit Jahren sieht er sich Kranken gegenüber, die von Leukämie, Haut- und Lungenkrebs gezeichnet sind; in vielen Familien wurden geistig Behinderte geboren. In allen Wohnungen stehen die Fotos der Verstorbenen und erinnern an die ahnungslose Zeit, als alle den Uran-Boom willkommen hießen. Doch seither heißt das Uranoxid in der Sprache der<br />
Diné &#8222;Leetso&#8220; &#8211; das gelbe Monster.</p>
<p>Auf dem Stammesgebiet der Diné ist Leetso vorerst gebannt. Im April 2005 erließ die Regierung der Diné-Nation ein Gesetz, das den Abbau von Uranerz und die Herstellung von Yellow Cake verbietet &#8211; freilich reicht das Gesetz der Diné nur bis an ihre Reservatsgrenzen, die Minen dahinter verseuchen das Land weiter ungehindert. Der Schritt von Diné-Präsident Joe Shirley Jr. wurde von vielen Stämmen als Orientierung gesehen; ein Nein zu erneutem <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> war vor allem von den Lakota zu vernehmen, deren uranhaltige Heimat in den Bundesstaaten Wyoming, South Dakota und Nebraska gefährdet ist.</p>
<p>Doch die Uranindustrie hört nicht auf, die indianischen Stammesregierungen zu umwerben. Seit die Atomkraft als Klimaretter propagiert wird, gilt derjenige, der gegen den <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> kämpft, auch noch als Zerstörer des Weltklimas. &#8222;Die Nuklearindustrie scheut keine Lügen&#8220;, sagt Manuel Pino, Professor für Soziologe in Scottsdale, Arizona. Der athletische Mann stammt aus dem Acoma Pueblo, in dessen Nähe die größte Uranmine der USA lag; sie wird inzwischen renaturiert. Pino ist ein Läufer, in seiner Kultur ist Laufen nicht nur Sport, sondern auch Meditation. Doch Laufen kann tödlich sein, wenn alpha-strahlende Partikel sich in den Atemwegen festsetzen. Alphastrahlen sind zwar kurz und schwach, doch in der Lunge sind sie eine Dauerbelastung. &#8222;Es gibt kaum eine Familie, die nicht Strahlentote zu beklagen hat&#8220;, resümiert Pino, der seit den 80er Jahren Öffentlichkeit schafft für die Opfer. Dazu gehört auch die Aufklärung über international operierende Energiekonzerne. Einer von ihnen ist die französische Areva. Ihre Spur führt uns nach Afrika.</p>
<p>Arlit, Niger. Das Territorium der Tuareg erstreckt sich von der algerischen Sahara aus nach Süden. Französische Atomtests haben den Lebensraum der Nomaden schon vor Jahrzehnten verseucht. Als dann in der Wüste von Niger Uran entdeckt wurde, ließ die Areva-Vorgängerin Cogema eine Stadt bauen: Arlit. Wie viele Boomstädte hatte Arlit anfangs eine Betriebsamkeit, die ein Hauch von Metropolenflair umgab; die Verseuchung war kein Thema.</p>
<p>Heute erlebt der Besucher das wahre Gesicht Arlits: eine wuchernde, 90000 Einwohner zählende Bergbausiedlung, die je nach Windrichtung von radioaktivem Staub überzogen wird und in der Areva sämtliche Bereiche kontrolliert. Das Krankenhaus gehört dem Konzern und ist nur für Bergleute zugänglich. Wie die französische Menschenrechtsorganisation &#8222;Association Sherpa&#8220; herausfand, diagnostizieren die Ärzte bei Krebskranken fast durchweg AIDS; ist der Lungenkrebs gar nicht mehr zu leugnen, wird Rauchen als Ursache angegeben, um nur ja keine Verbindung zum Uranbergbau herzustellen. Nur Haut- und Gehörschäden werden als berufsbedingte Krankheiten anerkannt.</p>
<p>2003 reiste der französische Nuklearwissenschaftler Bruno Chareyron vom Strahlenforschungslabor CRIIRAD mit einem Team in den Niger, um die radioaktive Belastung zu messen, der die Bevölkerung ausgesetzt ist. Über die Ergebnisse berichtete Chareyron 2007 auf einem Kongress in Stockholm: Fast alle Unterkünfte in den Slums ließen den Geigerzähler laut werden, beim Trinkwasser maßen die Aktivisten Belastungen bis zum 110-fachen des von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgesetzten Grenzwerts.</p>
<p>Das Team fand heraus, dass die Firma jahrelang verstrahltes Altmetall abgegeben hatte, das dann auf den Märkten angeboten und für den Bau von Hütten verwendet wurde. Ein Rohr, das offensichtlich aus der Erzaufbereitungsanlage stammte, wies eine Belastung von 200000 Becquerel pro Kilogramm auf. Einige der Befragten erzählten, dass sie strahlenden Schrott als Bonus erhalten hatten; manche hatten aus dem verseuchten Metall sogar Kochtöpfe gefertigt. Über die gesundheitlichen Gefahren waren die Arbeiter nie informiert worden. In einer Hütte fand das Team ein Stück radioaktives Erz, das der Bewohner als Souvenir aufbe-wahrte; die gemessene Dosisleistung betrug ein Millisievert pro Stunde. &#8222;Wenn der Mann sich nur wenige Minuten am Tag in einem Meter Entfernung zu dem Brocken aufhält, hat er die erlaubte Strahlendosis bereits weit überschritten,&#8220; erläutert Chareyron.</p>
<p>Für die Tuareg ist keine Entwarnung in Sicht. Denn die Republik Niger, eines der ärmsten Länder der Welt, ist fatalerweise vom Uran abhängig: Der Export macht 30 Prozent des Staatshaushalts aus. Erst im März besuchte Frankreichs Präsident Sarkozy, dessen Staat 85 Prozent von Areva besitzt, mit der Areva-Vorstandsvorsitzenden Anne Lauvergeon in alter Kolonialmanier den Niger, um eine verstärkte Uranförderung zu beschließen: Die neue Mine Imouraren soll eine Jahresproduktion von 5000 Tonnen Yellow Cake für Frankreichs 58 Reaktoren garantieren. Damit wäre sie die zweitgrößte Uranmine der Welt.</p>
<p>Außerdem hat Niger nicht weniger als 140 Schürfrecht-Titel an andere internationale Firmen vergeben &#8211; für die Tuareg ein Todesurteil: Die kargen Wasserressourcen werden für den Bergbau verwendet und gleichzeitig kontaminiert. Kein Wunder, dass die Wut gärt. 2007 kam es sogar zu einem bewaffneten Aufstand gegen ein Explorationscamp, der brutal niedergeschlagen wurde. Amnesty International und Human Rights Watch erheben massive Vorwürfe gegen die Regierung und die Armee im Niger. Sie berichten von willkürlichen Verhaftungen, Folter, Vertreibung und sogar Erschießungen. Die Umweltorganisationen &#8222;Pro Natura&#8220; und &#8222;Erklärung von Bern&#8220; kürten Areva anlässlich des Davoser Weltwirtschaftsforums 2008 zu einem der zwei &#8222;unverantwortlichsten Konzerne des Jahres&#8220;.</p>
<table border="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr>
<td><span><strong>Ein weltumspannendes Geschäft </strong><br />
<em>Die Nachfrage nach Uran übersteigt das Angebot: Die Konzerne tüfteln auch an neuen Verfahren.</em><br />
Die Uranindustrie wittert Morgenluft. Weltweit sind rund 440 Atomkraftwerke in Betrieb, etwa 25 im Bau und mehrere Dutzend geplant. Die Atommeiler verbrauchen bislang rund 65000 Tonnen Uran im Jahr, wovon der Abbau aus Minen rund zwei Drittel liefert &#8211; der Rest stammt vor allem aus der Wiederaufbereitung oder aus der Verschrottung von Atomraketen. Unter der Annahme, dass bei insgesamt steigendem Verbrauch der Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung konstant bleibt, schätzt die Internationale Atomenergiebehörde IAEA, dass die Nachfrage das Angebot auf viele Jahre hinaus übersteigen wird. Die drei größten Uranproduzenten Cameco (u.a. mit den Minen McArthur River und Rabbit Lake), Rio Tinto (u.a. Ranger, Rössing) und Areva (u.a. Arlit, Akouta) liefern allein die Hälfte der Weltproduktion. Dabei gehen die internationalen Konzerne mit den Regierungen nicht selten unheilige Allianzen ein: Besonders in wenig demokratischen Ländern ist der <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> stets mit strikter Geheimhaltung und politischer und militärischer Repression verbunden, wie etwa in Niger. Der neueste Mitspieler unter den Uranexporteuren ist Malawi: Das afrikanische Land hat dem australischen Konzern Paladin für mindestens 15 Jahre die Abbaurechte für die Lagerstätte Kayelekera im Norden des Landes erteilt. Der Tagebau liegt im Einzugsbereich eines Flusses, der in den Malawisee mündet, einen der &#8211; noch &#8211; saubersten Seen der Region. Entsprechend stark waren die Bedenken der Anwohner. Die größte Gefahr droht meist von den riesigen Abraumhalden und -seen, von denen Schwermetalle, Säuren und radioaktives Material in die Umwelt gelangen. Neben dem Tagebau und dem Abbau unter Tage hat in den letzten Jahren vor allem die &#8222;In-situ-Laugung&#8220; Bedeutung erlangt. Dabei wird ein unterirdischer Erzkörper quasi ausgespült: Durch Bohrungen am Rand wird Lösungsflüssigkeit eingebracht, durch zentrale Bohrungen die uranhaltige Lösung abgesaugt und das Uran gewonnen. Obwohl diese Methode weniger umweltschädlich ist, droht auch hier oftmals eine Kontamination des Grundwassers. </span></td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Northern Territory, Australien. Der fünfte Kontinent hat kein einziges Atomkraftwerk. Trotzdem ist er auf weite Strecken verstrahlt. Zum einen, weil die Briten in der Mara-lingawüste, in Emu und auf den Monte-Bello-Inseln über Jahrzehnte ihre Testbomben zündeten; zum anderen, weil hier riesige Uranlager ruhen &#8211; beziehungsweise nicht mehr ruhen, denn seit einem halben Jahrhundert ist Uran einer der Hauptexportartikel Australiens.</p>
<p><a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=481512&amp;site=1887&amp;type=text&amp;tnb=5&amp;pid=071140" target="_blank"><img class="alignright" style="border:0;" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/uranaustralien.jpg?w=150&#038;h=107" alt="" width="150" height="107" align="right" /></a>Die gestörte Ruhe des Urans war für die Ureinwohner der Beginn des Unheils. Denn tief in der Erde wohnt nach ihrer Überlieferung die Regenbogenschlange. Sie verkörpert die Erzadern: Wer die Schlange stört, entfesselt verheerende Kräfte. Alle Bodenschätze haben in der Kosmologie der Aborigines eine Tiergestalt. &#8222;Die Bodenschätze sind Organe des Planeten&#8220;, sagt Rebecca Wingfield-Bear, eine Aktivistin vom Stamm der Kokatha Mula; &#8222;verletzte Organe lassen die Erde krank werden. Alle Konturen des Landes stammen aus der Traumzeit und sind heilig; sie geben den Lebewesen Raum und Identität.</p>
<p>In den Northern Territories streckt sich Besuchern eine Hand mit gespreizten Fingern entgegen. Bei Demonstrationen in der Stadt Darwin und auf dem Weg zum Kakadu-Nationalpark auch. Ebenso auf Fahnen, auf Ansteckern, Autoaufklebern und Postern. Die Hand sagt: Nein zum <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span> in Jabiluka. Die Hand gehört Yvonne Margarula vom Stamm der Mirra. Jabiluka gehört zum Kakadu-Nationalpark &#8211; der wiederum ist so wertvoll, dass er teilweise zum Welt-Naturerbe zählt. Hier ist das angestammte Land von Yvonne Margarulas Klan. Margarula, so will es die Tradition, ist mit verantwortlich für die Unversehrtheit des Landes; sie konnte, gestärkt durch weltweiten Widerstand und die Hilfe der UNESCO, den geplanten Abbau von Jabiluka verhindern. Doch ein Stück weiter südlich, ebenfalls innerhalb der Grenzen des Nationalparks, schreitet die Zerstörung fort.</p>
<p>Denn hier reißt seit einem Vierteljahrhundert die Staatsfirma Energy Resources of Australia (ERA) die Landschaft auf. Ranger Mine heißt der Tagebau, den ERA gemeinsam mit dem Branchenriesen Rio Tinto betreibt; es ist die zweitgrößte Uranmine der Welt, sie liefert alleine mehr als zehn Prozent der Weltproduktion. Mindestens bis 2021 soll Ranger noch in Betrieb sein. Kürzlich verkündete Rio Tinto, dass man künftig die Erzaufbereitung zusätzlich per Haldenlaugung vornehmen will, also aus dem bereits abgelagerten Abraum mit massivem Einsatz von Säuren noch einmal Uran extrahieren möchte. Das bedeutet mehr Wasserverbrauch, mehr giftige Schlämme. Ohnehin sind die Dämme, die den flüssigen Abraum zurückhalten sollen, nicht dicht: Seit 1981 wurden an die 150 Dammrisse und Überschwemmungen verzeichnet. Nach offiziellen Angaben sickern derzeit täglich rund 100000 Liter kontaminiertes Wasser aus der Mine ins Umland. Der Industrieminister des Bundesstaates, Kon Vatskalis, zeigt sich &#8222;besorgt&#8220;; die Mine sei aber unter &#8222;enger wissenschaftlicher Überwachung&#8220;.</p>
<p>Der Margarula-Klan besuchte sogar in Paris die UNESCO-Zentrale mit dem Vorschlag, die Uranmine dem Weltkulturerbe einzuverleiben und damit zum Schließen zu zwingen. Umsonst. &#8222;Sie stehlen unsere Zukunft&#8220;, sagt Yvonne Margarula und hat damit nicht nur den Uranbergbau im Visier. Auf dem traditionellen Land der Arrernte und Luritja will die Regierung des Bundesstaates Northern Territory bis 2011 auch noch ein Lager für Strahlenmüll aus Frankreich und England anlegen &#8211; &#8222;in the middle of nowhere&#8220; (im Niemandsland), wie Australiens damaliger Wissenschaftsminister Brendan Nelson die Entscheidung rechtfertigte. Der (inzwischen abgewählte) Minister steht mit seiner Ignoranz nicht alleine. Als ein deutsches Filmteam kürzlich in Australien über die Hintergründe des <span style="background-color:orange;">Uranabbau</span>s recherchierte und eine Passantin in Melbourne fragte, was sie über Uran wisse, kam die Gegenfrage: &#8222;Uran &#8211; ist das ein Land?&#8220; Der unfreiwillig tragikomische Ausspruch gab dem Film den Titel: &#8222;<a href="http://nukingtheclimate.com/" target="_blank">Uranium &#8211; is it a country</a>?&#8220;</p>
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<p>***</p>
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		<title>Operation Rücken</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 15:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[gefunden bei www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit und www.wdr.de/tv/quarks
Bandscheiben-OPs und ihre Folgen
Oft reicht eine kleine Bewegung, und ein unerträglicher Schmerz zieht vom Rücken bis in die Arme oder Beine. Die Ursache: Eine Bandscheibe hat sich vorgewölbt und drückt auf Nervenwurzeln. Ein solcher Bandscheibenvorfall wird rund 60.000-mal pro Jahr in Deutschland operiert. Viele Kliniken und Orthopäden bieten dabei zunehmend „minimalinvasive“ [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=2931&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>gefunden bei www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit und www.wdr.de/tv/quarks</p>
<p><strong>Bandscheiben-OPs und ihre Folgen</strong></p>
<div id="attachment_2930" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall.jpg"><img class="size-full wp-image-2930 " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall.jpg?w=144&#038;h=108" alt="bandscheibenvorfall" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Schmerzhaft und langwierig: der Bandscheibenvorfall</p></div>
<p>Oft reicht eine kleine Bewegung, und ein unerträglicher Schmerz zieht vom Rücken bis in die Arme oder Beine. Die Ursache: Eine Bandscheibe hat sich vorgewölbt und drückt auf Nervenwurzeln. Ein solcher Bandscheibenvorfall wird rund 60.000-mal pro Jahr in Deutschland operiert. Viele Kliniken und Orthopäden bieten dabei zunehmend „minimalinvasive“ Eingriffe an. Auch der Einbau von künstlichen Bandscheiben wird „als Segen für die Patienten“ beworben.</p>
<p>Doch neuere Studien sind ernüchternd: Langfristig sind diese angeblich hochmodernen Eingriffe einer ganz normalen Physiotherapie kaum überlegen. Schlimmer noch: Bei vielen Bandscheibenpatienten kommt nach einer Operation der Schmerz zurück – heftiger als je zuvor.<span id="more-2931"></span></p>
<p>Die <strong><a href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0713/00_operation_ruecken.jsp" target="_blank">Servicezeit: Gesundheit</a></strong> begleitet in einer Reportage Rückenschmerzpatienten auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Schmerzen. Ein Leidensweg, der ihnen möglicherweise ohne verfrühte Bandscheibenoperation erspart geblieben wäre.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Risiko Bandscheibenoperation</strong></p>
<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall2.jpg"><img class="size-full wp-image-2932 " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall2" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall2.jpg?w=144&#038;h=108" alt="bandscheibenvorfall2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Schwierige Behandlung eines Bandscheibenvorfalls</p></div>
<p>Über Sinn und Unsinn von Bandscheibenoperationen hat <strong>Servicezeit: Gesundhe</strong>it mit <acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Michael Küster vom regionalen Schmerz- und Palliativzentrum Bonn der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie gesprochen. Bei <acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Küster ist auch André L. aus unserem Beitrag „Kein Tag ohne Schmerzmittel“ in Behandlung. Nachfolgend Auszüge aus dem Gespräch.</p>
<p><strong>Servicezeit: Gesundheit: Warum hat [<em>der</em>] Protagonist im Film, [<em>...</em>], solche Schmerzen?</strong></p>
<p><acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Michael Küster: Er hat Schmerzen, weil er an der Bandscheibe operiert worden ist und im Rahmen der Heilungsphase nach Operation im Gebiet des ehemaligen Bandscheibenvorfalls eine Narbe entstanden ist. Die drückt jetzt, wie die Bandscheibe vorher, auf den Nerv. Und das erklärt, warum er im Rücken und entlang dieses Nervs Schmerzen hat, die bis ins Bein reichen.</p>
<p><strong>Kann man nicht erneut operieren?</strong></p>
<p>Diese Idee wird häufig geäußert, dass man die Narbe einfach wegoperieren könnte. Das funktioniert nicht, weil da, wo die Narbe ist, gerne wieder eine entsteht. Man kann in verzweifelten Fällen das durchaus tun, und manchmal klappt es auch, aber die Gefahr eines erneuten Wiederkehrens des Schmerzes ist doch relativ hoch.</p>
<p><strong>Wird in Deutschland zu häufig operiert?</strong></p>
<div id="attachment_2933" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall3.jpg"><img class="size-full wp-image-2933  " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall3" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/bandscheibenvorfall3.jpg?w=144&#038;h=108" alt="bandscheibenvorfall3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">In Deutschland wird zu häufig operiert</p></div>
<p>In Deutschland wird extrem häufig und extrem schnell an der Bandscheibe operiert und meiner Meinung nach auch wesentlich zu schnell. Wenn ein Patient ausschließlich aufgrund seiner Schmerzen an der Bandscheibe operiert wird, ohne dass Lähmungen oder Gefühlsstörungen oder ein Verlust der Blasenfunktion vorliegen, kann man sicherlich ganz kritisch hinterfragen, ob das wirklich nötig gewesen ist. Es wird zum Beispiel zu wenig untersucht, ob der Nerv überhaupt gefährdet ist. Man müsste ihn elektrisch durchmessen, ob seine Funktion überhaupt beeinträchtigt ist. Und auch im Fall von Lähmungen muss man nicht zwingend und sofort operieren.</p>
<p><strong>Welche Therapie empfehlen Sie bei einem akuten Bandscheibenvorfall?</strong></p>
<p>Steht der Schmerz im Vordergrund, muss man alle Medikamente in Erwägung ziehen, auch die Morphine. Dabei brauchen die Patienten bei den modernen Morphinpräparaten kein Suchtpotenzial zu fürchten. Nach sechs bis acht Wochen sind viele dann wieder schmerzfrei. Und langfristig ist den Patienten damit oft mehr geholfen als mit einer Operation, weil sich keine Narben bilden und der Vorfall sich häufig spontan zurückbildet.</p>
<p>***</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Rückenschmerz: Fragen und Antworten</span></strong></p>
<p><strong>Ständige Rückenschmerzen – was tun?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, zum Arzt zu gehen und immer wieder kehrende Schmerzen abklären zu lassen. Rückenschmerzen müssen aber nicht immer eine körperliche Ursache haben: In 85 Prozent aller Fälle findet der Arzt keinen fassbaren Schaden oder körperlichen Auslöser! Die wichtigste Rolle bei Rückenschmerzen spielen sicherlich schwache Muskeln. Aber auch die Psyche hat eine immense Bedeutung, obwohl viele Betroffene daran nicht denken. Bei Angst und Stress verkrampfen sich die Muskeln im Rücken, meist geschieht das unbewusst. Die psychischen und sozialen Ursachen, zum Beispiel Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder Einsamkeit, sind vielen Betroffenen wenig bewusst. Beim chronischen Rückenschmerz sind sie aber nach Meinung von Experten der Hauptfaktor. Etwas greifbarer sind falsche Dauerhaltungen als Ursache, die man sich zum Beispiel bei der Arbeit am Schreibtisch angewöhnt hat. Das ist besonders bei Schmerzen in Nacken und Schultern der Fall. Hier kann ein Besuch bei einer Krankengymnastin oder Ergo-Beraterin helfen. Sie analysiert mit Ihnen Ihre Arbeitshaltungen und zeigt Ihnen neue Positionen. Die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen sind: gutes Training, viel Bewegung, keine einseitigen Haltungen und gute Strategien im Umgang mit Stress und Belastung.</p>
<p><strong>Woher kommen Rückenschmerzen?</strong></p>
<div id="attachment_2936" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2936 " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_1" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_1.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Fragen_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Falsches Bücken – hier droht der Hexenschuss. Lieber in die Knie gehen!</p></div>
<p>Es gibt sehr viele Ursachen für Rückenschmerzen – sie können von den Nerven, von Knochenveränderungen, von Abnutzung, Rheuma, Verengungen des Wirbelkanals oder von plötzlichen Zerrungen und Fehlbelastungen, Bandscheibenvorfällen, Fehlstellungen, Unfällen oder anderen Krankheiten kommen. Praktisch haben die meisten Beschwerden ihre Ursache in untrainierter Muskulatur, oder in nicht-körperlichen Ursachen (Psyche, Stress, Belastung im Beruf). Die Bandscheibe, meist schnell als Sündenbock identifiziert, ist nur in höchstens 5 Prozent aller Fälle Schuld! Hexenschuss und <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a> sind Nervenschmerzen, die akut auftreten und in der Regel nach einigen Tagen verschwinden. Typisch für den Hexenschuss ist der plötzliche starke Schmerz im unteren Rücken, der dazu führt, dass man sich nicht mehr aufrichten kann. Beim <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a>-Schmerz gibt es die typische Ausstrahlung in Pomuskeln und ins Bein. In beiden Fällen handelt es sich meist um eine vorübergehende Nerven-Reizung, die bald wieder nachlässt. Sobald das der Fall ist, sollte man sanft anfangen, die Muskeln wieder zu trainieren. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage oder treten Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Gefühlsstörungen auf, sollten Sie zum Arzt gehen. Falls er Ihnen Krankengymnastik verschreibt, gewöhnen Sie sich an, die Übungen regelmäßig zuhause zu machen. Oft tut Wärme gut &#8211; vermeiden Sie eine Unterkühlung des unteren Rückens. Angeborene Fehlstellungen wie eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose), oder fehlgebildete Wirbel (Scheuermann) können ebenfalls zu Beschwerden führen, müssen aber nicht. Bei Kindern und Jugendlichen sollten Skoliosen oder andere Fehlbildungen vom Arzt begutachtet und behandelt werden. Meist wird regelmäßige Krankengymnastik verordnet, die sich gut bewährt hat.</p>
<p><strong>Wo gibt es gute Rücken-Trainingszentren?</strong></p>
<p>Bei der Suche nach guten Trainingszentren helfen die Krankenkassen. Viele Kassen zahlen auch etwas dazu, wenn man einen Rückentrainingskurs besucht, oder fördern weitere Kurse, die Rückenschmerz lindern oder ihm vorbeugen können. Dazu zählen übrigens auch Joga, Pilates, Krafttraining, Nordic Walking, auch Entspannungs-, Zeitmanagement- und Stressbewältigungskurse. Lassen Sie sich von Ihrer Kasse beraten!</p>
<p>***</p>
<p style="text-align:right;"><a rel="bookmark" href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2008/07/17/gesunder-rucken-training-und-tipps-by-barmer/"><strong>Gesunder Rücken Training und Tipps by BARMER</strong></a></p>
<p style="text-align:left;">***</p>
<p><strong>Soll man Schmerzmittel nehmen?</strong></p>
<p>Schmerzmittel kann man bei wirklich akutem Schmerz wie einem Hexenschuss einnehmen. Achten Sie aber auf die Packungsbeilage und lassen Sie sich von Arzt oder Apotheker beraten. Länger als drei Tage sollte man keine Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat einnehmen. Sie sollten sich auch nicht länger als zwei bis drei Tage schonen – je eher Sie wieder aktiv werden und die Muskeln trainieren, desto besser.</p>
<p><strong>Kann man den Verschleiß der Wirbelsäule vermeiden?</strong></p>
<div id="attachment_2935" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2935  " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_2" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_2.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Fragen_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Gealterte Wirbel: Poröse, flache Bandscheiben und ausgefranste Wirbelkörper</p></div>
<p>Hier gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Verschleiß ist nicht vermeidbar, insbesondere nicht bei der sitzenden Lebensweise der Industriegesellschaft. Aber die gute Nachricht ist: Verschleiß bedeutet nicht zwangsläufig Schmerz! Die Bandscheiben nutzen sich mit dem Alter natürlich ab, auch die Wirbelränder fransen aus und die kleinen Wirbelgelenke leiden mit den Jahren. Doch keine dieser Erscheinungen bedeutet, dass die Gesamtfunktion der Wirbelsäule außer Kraft gesetzt wird und zwangsläufig Schmerzen folgen. Selbst Menschen mit mehreren Bandscheibenvorfällen können schmerzfrei sein – umgekehrt haben viele Menschen Schmerzen, aber keine erkennbaren schweren Verschleiß-Schäden. Natürlich ist es trotzdem gut, die Wirbelsäule nicht allzu sehr zu strapazieren. Gegen Verschleiß hilft am besten regelmäßige Bewegung. Das massiert und ernährt die Bandscheiben und übt über die Muskeln genügend Druck auf die Wirbelknochen aus, so dass sie zur Regeneration angeregt werden. Schlecht ist dagegen Dauersitzen, einseitige Belastung und mangelndes Training, auch Übergewicht schadet dem Rücken.</p>
<p><strong>Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?</strong></p>
<div id="attachment_2934" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_3.jpg"><img class="size-full wp-image-2934 " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_3" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_fragen_3.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Fragen_3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Das innere Material der Bandscheibe wird bei der Operation entfernt, der äußere Ring bleibt erhalten</p></div>
<p>Darüber wird viel diskutiert – wenn keine Lähmungserscheinungen oder sonstigen Nervenschäden auftreten, muss gar nicht operiert werden! Denn ein Bandscheibenvorfall kann völlig beschwerdefrei sein und sich sogar zurückbilden. Wenn starke Schmerzen sowie Lähmungen oder Gefühlsstörungen auftreten, kann eine Operation in Frage kommen. Typische Gefühlsstörungen beim Bandscheibenvorfall sind zum Beispiel Taubheitsgefühle an der Innenseite der Oberschenkel und am Steißbein („Reiterhosen-Syndrom“). Es kann auch vorkommen, dass man seinen Urin nicht mehr halten kann. Bei solchen Symptomen sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen! Bei der Operation wird in der Regel die alte Bandscheibe entfernt, die auf den Nerv drückt. Der äußere Ring der Bandscheibe bleibt hingegen erhalten. Wenn deutliche Begleiterscheinungen an den angrenzenden Wirbelkörpern nachweisbar sind, versteifen die Chirurgen manchmal auch die Wirbel in diesem Abschnitt. Oder eine Bandscheibenprothese wird eingesetzt. Allerdings ist bei Bandscheibenoperationen bis heute kein absoluter Erfolg garantiert. Denn die heutigen Prothesen können die komplizierte Statik der Wirbelsäule nicht nachahmen. Aber oft wird zu früh operiert. Die Operationen sind nicht immer ungefährlich und helfen seltener als man denkt: 60 Prozent aller Patienten klagen nach einer Bandscheiben-Operation wieder über Schmerzen. Rücken-Experten raten daher oft zum Abwarten, sanfter Gymnastik und Schmerzbehandlung! Denn oft bildet sich der Vorfall von allein zurück. Lassen Sie sich in einem guten Rücken-Zentrum beraten! Und holen Sie auch eine zweite Meinung ein, bevor Sie sich operieren lassen.</p>
<p><strong>Kann man einem Bandscheibenvorfall vorbeugen?</strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die mehrfach Vorfälle haben. Grund dafür ist oft eine Bindegewebsschwäche, denn die Bandscheiben werden von Bändern umschlossen. Wer dafür anfällig ist, kann zwar seine Gene nicht ändern. Aber durch eine gesunde Lebensweise kann jeder vorbeugen. Dabei gelten Ratschläge, die Ihnen sicher bekannt vorkommen:</p>
<ul>
<li>Nicht rauchen! Rauchen schwächt die Durchblutung und das Gewebe allgemein, und stört den Stoffwechsel der Bandscheibe.</li>
<li>Kein Übergewicht! Die Kilos zerren an der Wirbelsäule und provozieren vielfältige Schäden.</li>
<li>Viel Bewegung! Bewegung und Sport sorgen für gute Durchblutung und Ernährung von Gewebe, Bandscheiben und Muskeln, sie stärken Muskeln und Knochen und regen den Stoffwechsel an. Nur ein bisschen Gehen im Alltag reicht nicht aus, insbesondere nicht bei Haltungsschwäche oder bestehenden Bandscheibenschäden. Am besten trainieren Sie gezielt, lassen Sie sich passende Übungen von Fachleuten zeigen. Dazu am besten regelmäßig sanftes Ausdauertraining, wie Walken oder Joggen, etwa dreimal die Woche.</li>
<li>Genügend Trinken, mineralienreiche Ernährung! Das fördert den Stoffwechsel von Bandscheiben, Knochen und Bindegewebe.</li>
<li>Keine einseitige Dauerhaltung oder Dauerbelastung! Nicht stundenlang in derselben Haltung sitzen, stehen oder krumm über einer Arbeitstheke hängen. Hier kann eine Rückenschule für den Alltag helfen; Tipps und Adressen gibt es bei den Krankenkassen.</li>
</ul>
<p><strong>Wann sind CT oder Kernspintomogramm (MRT) sinnvoll?</strong></p>
<p>CT (Computertomografie) und Kernspintomografie, auch MRT (Magnetresonanztomografie) genannt, sind moderne bildgebende Verfahren, die vor allem beim Verdacht auf einen schweren Bandscheibenvorfall oder zur Vorbereitung einer Operation eingesetzt werden. Das CT arbeitet mit Röntgenstrahlen, mit denen der Körper rundum aus verschiedenen Richtungen durchleuchtet wird. Anschließend führt ein Computer die vielen Schnittbilder zu einer dreidimensionalen Darstellung zusammen. Beim MRT oder Kernspin hingegen basiert die Messung auf einem starken Magnetfeld – der Patient wird in die berühmte Röhre geschoben, in der das Magnetfeld wirkt. Auch hier entstehen viele Schnittbilder, die später zusammen gerechnet werden. Das MRT basiert auf der Schwingung von Wasserstoffatomen im Körper. Im Gegensatz zum Röntgen und zum CT belastet ein MRT den Patienten nicht mit Strahlung. Mit beiden Methoden kann man Weichteile wie die Bandscheibe abbilden, die im Röntgenbild nicht zu sehen sind. CT und besonders MRT sind im Vergleich zum Röntgenbild viel teurer, daher entscheidet der Arzt, was zu tun ist. In der Regel reicht ein Röntgenbild aus, und es ist auch das Standardverfahren für eine Rückendiagnose – neben einer gründlichen Befragung und einer klinischen Untersuchung durch den Facharzt.</p>
<p><strong>Rückenoperation: Wo finde ich eine gute Klinik?</strong></p>
<p>Wenn eine Operation unumgänglich ist, stellt sich die Frage nach einer guten Klinik. Bei der Suche nach Ärzten, Krankenhäusern und Operationszentren helfen die Krankenkassen sowie Fachverbände, etwa die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Berlin. Eine gute Adresse sind in der Regel die Universitätskliniken, in Köln etwa die Orthopädie an der Universitätsklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Peer Eysel. Der Verband der Ersatzkassen, in dem viele große Kassen organisiert sind, stellt im Internet ein Suchportal zur Verfügung, unter <a title="Link öffnet in neuem Fenster" href="http://www.klinik-lotse.de/" target="_blank">www.klinik-lotse.de</a>. Es gibt außerdem auch viele Privatkliniken und Operationszentren, zum Beispiel das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum und Essen, das der prominente Rückenspezialist und Buchautor Dietrich Grönemeyer gegründet hat.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Gute Hinweise und viele Informationen rund um den Rücken gibt es im Internet auch auf den Seiten der Krankenkassen.</p>
<p>***</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Rückenschmerzen – falsche Haltung, falsche Vorstellungen</span></strong></p>
<p><strong>Die größten Irrtümer</strong></p>
<p><strong>„Die Bandscheibe ist Schuld, wenn der Rücken schmerzt!“</strong></p>
<div id="attachment_2940" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2940 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_1" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_1.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Irrtuemer_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bandscheibe wird selbst von Ärzten oft verdächtigt. Doch sie muss nicht am Schmerz Schuld sein</p></div>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Bandscheibenschäden sind nur in höchstens 5 Prozent der Fälle die Ursache für Rückenschmerzen. Die allermeisten Beschwerden im Rücken – nämlich 85 Prozent! &#8211; haben überhaupt keine feststellbaren organischen Ursachen! Und in den Fällen, in denen wirklich eine körperliche Ursache feststellbar ist, liegt sie überwiegend in den Muskeln, die zu schwach sind. oder es sind verkürzte, unelastische Bänder oder Probleme mit den Wirbelgelenken. Letztlich alles Folgen von Bewegungsmangel. Und selbst kaputte Bandscheiben oder ein Bandscheibenvorfall führen oft nicht zu Schmerzen. Viele Vorfälle werden nur per Zufall bei einem beschwerdefreien Patienten entdeckt.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Viel Trinken! Die Bandscheiben gleichen elastischen Wasserkissen, die Stöße abfedern. Viel Flüssigkeit hält sie also fit. Und: Damit die Bandscheiben dafür aufnahmebereit sind, brauchen sie viel Bewegung. Was hilft: viel zu Fuß gehen, zwischendurch Gymnastik machen, und ausreichend schlafen! Warum Schlaf? Die Bandscheiben füllen sich nachts beim Liegen auf, wenn sie kein Gewicht tragen müssen.</p>
<p><strong>„Schonung hilft bei Rückenschmerzen“</strong></p>
<div id="attachment_2939" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2939 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_2" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_2.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Irrtuemer_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Runter vom Sofa! Zuviel Schonung fördert die Schmerzen, statt sie zu lindern</p></div>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Die allermeisten Rückenbeschwerden kommen vom Bewegungsmangel – nicht etwa von Überlastung. Und die beste Therapie, selbst bei Hexenschuss und <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a>, ist nicht Bettruhe, sondern Bewegung. Spätestens nach drei Tagen Schonung sollte man den Rücken wieder fordern. Ärzte raten ganz offiziell nach den europäischen Leitlinien zur Behandlung von unklarem Rückenschmerz von Bettruhe ab.<br />
Grund: Bewegung verbessert die Durchblutung und den Flüssigkeitshaushalt der Bandscheibe. Die werden nämlich durch Bewegung ausgequetscht und wieder gefüllt, bleiben so elastisch und ausreichend ernährt. Ähnliches gilt für die Muskeln, die sich zum Beispiel bei einem Hexenschuss verkrampft haben: Natürliche, lockere Bewegung löst die Verspannung. Ärzte raten heute, nicht im Bett zu bleiben, wenn der Rücken zwickt, sondern so schnell wie möglich wieder aktiv zu werden.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Am meisten macht dem Rücken Bewegungsmangel zu schaffen. Bewegung ist immer besser als Schonung, auch wenn man sich dazu bei Rückenschmerzen anfangs überwinden muss. Mäßiger Sport ist am besten, super sind Tanzen oder leichtes Joggen. Auch gezielte Gymnastik und sinnvolle Rücken-Kraft-Übungen helfen bei Schmerzen. Ein schönes heißes Bad tut der Psyche gut und lockert ebenfalls.</p>
<div>
<p><strong>„Rückenschmerzen immer behandeln lassen“</strong></p>
<p><strong>Das muss nicht sein</strong><br />
Schon gar nicht mit Spritzen &#8211; rund 90 Prozent aller Rückenschmerzen verschwinden nach spätestens 6 Wochen wieder, mit oder ohne Behandlung. Die berühmten Diclofenac-Spritzen ins Hinterteil gelten unter Experten inzwischen als Behandlungsfehler, es gab sogar Todesfälle. Das wichtigste ist, dass man selbst mit den Schmerzen so schnell wie möglich aktiv in den Alltag zurückkehrt. Sobald man eine Schonhaltung einnimmt, fördert das Verkrampfung, Fehlbelastung und weitere Beschwerden. Die meisten Beschwerden entstehen durch Unterforderung der Muskulatur und nicht auf Grund von Überlastung!</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Bewegung ist das Zauberwort, sie ist heilsam. Bewegung lockert nicht nur die Muskeln, regt die Durchblutung an und fördert den Stoffwechsel. Wer sich regelmäßig natürlich bewegt, regt seinen Körper dazu an, Stoffe zu produzieren, die das Wohlbefinden steigern. Dazu gehören zum Beispiel Hirnbotenstoffe wie das Serotonin und Endorphine, die die Selbstheilungskräfte fördern. Das spart eine Menge Medikamente und Arzt-Besuche ein.</p>
<p><strong>„Ergonomische Möbel tun dem Rücken gut.“</strong></p>
<div id="attachment_2938" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_3.jpg"><img class="size-full wp-image-2938 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_3" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_3.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Irrtuemer_3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Auch am Schreibtisch sollte man öfter mal die Position wechseln, zum Beispiel beim Telefonieren</p></div>
<p><strong>Das trügt</strong><br />
Es klingt zwar richtig, ist aber tatsächlich anders. Ein ergonomischer Büro-Stuhl passt sich durch verschiedene Bedienungsmöglichkeiten dem Rücken an. Der bleibt dabei völlig passiv – und das ist das Problem. Stattdessen sollte der Rücken auch beim Sitzen aktiv bleiben, Dafür ist sogar ein Holzstuhl oder eine Bierbank besser als der Luxus-Drehstuhl. Ungeeignet für einen langen Bürotag sind auch Sitzbälle, darauf sollte man nur trainingshalber sitzen, für etwa eine halbe Stunde am Tag. Denn auf Dauer werden die Muskeln durch das ständige Ausbalancieren überfordert.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Schlicht und einfach: Sitzen Sie nicht den ganzen Tag in derselben Haltung am Schreibtisch. Wechseln Sie Positionen und Sitzgelegenheiten, richten Sie den Stuhl nicht dauerhaft ein. Und stehen Sie öfter mal auf.</p>
<p><strong>„Schwere körperliche Arbeit führt zu Rückenproblemen“</strong></p>
<div id="attachment_2937" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_4.jpg"><img class="size-full wp-image-2937 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_4" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_irrtuemer_4.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Irrtuemer_4" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Konflikte oder Ängste fördern nachweislich auch Rückenschmerzen</p></div>
<p><strong>Meistens falsch</strong><br />
Möbelpacker, Bauarbeiter und Grubenkumpel sind zwar berufsbedingt recht häufig betroffen. Doch die allermeisten Krankschreibungen wegen Rückenproblemen bekommen unter anderem Sozialarbeiter, und auch Verkäuferinnen sind ganz vorne mit dabei. Schweres Heben und langes Stehen spielen bei diesen Berufen nur zum Teil eine Rolle – Experten sehen hier die psychischen Komponenten im Vordergrund: Mangelnde Anerkennung, Überforderung, Termindruck oder Mobbing lösen viel häufiger Rückenprobleme aus als Traglasten. Schwere Arbeit muss dagegen nicht immer schaden: Wenn die Muskeln trainiert sind und die Technik stimmt, etwa beim Heben, kann die Wirbelsäule lebenslang viel stemmen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Die Rolle der Psyche ist bei Rückenschmerzen immens. Wenn Sie zu wiederkehrenden oder dauernden Rückenschmerzen neigen, reduzieren Sie Stress, Termindruck und Konflikte am Arbeitsplatz und in der Familie. Oft gelingt das nur mit der Unterstützung eines Therapeuten oder des Betriebsarztes. Doch es lohnt sich, an den eigenen inneren Einstellungen zu arbeiten, Optimismus zu entwickeln und das eigene Stress-Management zu verbessern – die Rückenschmerzen verschwinden dann vielleicht wie von Zauberhand.</p>
<p><strong>„Ein starker Rücken tut nicht weh“</strong></p>
<p><strong>Leider kann es jeden treffen</strong><br />
Gut trainierte Muskeln sind zwar schon mal die halbe Miete und eine Voraussetzung für einen funktionierenden Rücken. Aber stures Krafttraining an Maschinen reicht nicht aus: Nicht die prachtvollen Rückenmuskeln, die das Relief ausmachen, stützen den Rücken, sondern lenken nur Bewegungen. Wichtiger sind tief liegende Muskeln darunter, und dazu noch Bauch- und Brustmuskeln. Sie sind es, die die Körperhaltung bestimmen. Diese tiefen Rückenmuskeln sitzen direkt an den Wirbelkörpern und verlaufen kreuz und quer. Man kann sie nicht bewusst ansteuern. Außerdem spielt auch das Bindegewebe eine Rolle, nämlich die großen Bänder und Faszien, die nach neueren Forschungsansätzen ebenfalls zum Schmerz beitragen können. Und dann ist da noch die Psyche– die spielt eine große Rolle und verursacht wahrscheinlich am häufigsten unspezifische Rückenschmerzen, vor allem in Nacken und Schultern sowie im Lendenbereich. Daher kann auch ein Bodybuilder Rückenschmerzen haben.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Die so genannten Tiefenmuskeln lassen sich mit bestimmten Übungen, die ein Rückentrainer zeigen sollte, trainieren. Gut sind auch Joga, Chi Gong, alle Koordinationssportarten wie Tanzen, Pilates, Feldenkrais &amp; Co. Zum Krafttraining sollte man immer auch dehnen und Beweglichkeitsübungen machen. Welche, kann am besten die Rückenschule zeigen. Es gibt auch geeignete Ratgeber-Literatur. Am besten ist Training unter Aufsicht, damit man die Übungen auch richtig lernt. Entspannung und der richtige Umgang mit Stress und Belastung dienen auch dem starken Rücken.</p>
<p><strong>„Man sollte immer gerade sitzen.“</strong></p>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die sich in Stühlen und Sesseln bequem herumlümmeln, ihren Rücken weniger belasten. Grund: Beim Aufrechtsitzen verkrampfen sich auf Dauer die Muskeln, die die Wirbelsäule hochziehen müssen. Und die Bandscheiben müssen die ganze Zeit das volle Gewicht tragen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong>Die ideale Sitz-Position gibt es nicht. Dauersitzen schadet dem Rücken immer. Wenn Sie also viel sitzen müssen, sitzen Sie wenigstens dynamisch. Wechseln Sie so oft wie möglich die Position, lümmeln Sie mal, lehnen Sie sich nach hinten, rücken Sie auf dem Sitz nach vorn, drücken Sie das Kreuz durch, bewegen Sie das Becken – Hauptsache, nicht starr in einer Haltung verharren. Alle 30 Minuten sollte irgendein Wechsel stattfinden. Gut auch: die Füße beim Sitzen auf einen Schemel stellen. Und zwischendurch immer wieder aufstehen, bewegen, lockern.</p>
<p>***</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Steckbrief Rücken</span></strong></p>
<p><strong>Die Architektur der Wirbelsäule</strong></p>
<p><strong>Die Wirbelsäule</strong></p>
<div id="attachment_2949" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken1.jpg"><img class="size-full wp-image-2949 " style="border:0;" title="Ruecken1" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken1.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken1" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die typische Form bekommt die Wirbelsäule durch Muskelzug und Bandverspannungen</p></div>
<p>7 Halswirbel, 12 Brustwirbel und 5 Lendenwirbel – den Knochenanteil der Wirbelsäule und damit des Rückens stellen die Wirbel. Zusätzlich gibt es noch das Kreuzbein und das Steißbein. Sie sind auch aus einzelnen Wirbeln aufgebaut, die aber miteinander verschmolzen sind.</p>
<p>Die Wirbel der einzelnen Rückenabschnitte müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, entsprechend unterscheiden sich die Wirbel in Form und Größe. Die Halswirbel sind zum Beispiel deutlich kleiner als die Lendenwirbel, denn sie müssen nur das Gewicht des Kopfes tragen, während auf den Lendenwirbeln die Last des Rumpfes, der Arme und des Kopfes ruht. So wiegt der Kopf nur etwa 6 Kilogramm, wogegen Rumpf, Arme und Kopf gut und gern 25 bis 30 Kilo auf die Waage bringen.</p>
<p><strong>Länge und Form</strong></p>
<p>Die Wirbelsäule ist vom ersten Halswirbel bis zur Steißbeinspitze etwa 60-70 cm lang und macht damit etwa ein Drittel der Körperlänge aus. Im Laufe des Tages schrumpft sie um etwa ein Prozent, Grund: durch die Belastung beim Stehen und Gehen verlieren die Bandscheiben Flüssigkeit und werden schmaler. Doch dieser natürliche Effekt gleicht sich nachts wieder aus: Wenn der Mensch liegt und der Druck auf die Bandscheiben nachlässt, erlangen die Pufferscheiben wieder ihre ursprüngliche Größe. Von Natur aus hat die Wirbelsäule eine doppelte S-Form. Am Hals und im Lendenbereich ist sie nach innen Richtung Brust gebogen, Mediziner nennen das eine Lordose. Die Brustwirbelsäule und das Kreuzbein wölben sich nach außen, es entsteht die so genannte Kyphose. Durch Bänder und Muskeln entsteht zwischen diesen Bögen eine Art Zuggurtung, ähnlich wie bei Pfeil und Bogen. Das macht die Wirbelsäule elastisch und stabil.</p>
<p><strong>Die Wirbel</strong></p>
<div id="attachment_2948" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken2.jpg"><img class="size-full wp-image-2948 " style="border:0;" title="Ruecken2" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken2.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken2" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wirbel sind bis auf zwei Ausnahmen alle gleich aufgebaut: aus Wirbelkörper, Wirbelbogen und Fortsätzen</p></div>
<p>Die Wirbel sind bis auf zwei Ausnahmen alle gleich aufgebaut: aus Wirbelkörper, Wirbelbogen und Fortsätzen. An den beiden Querfortsätzen und am durch die Haut tastbaren Dornfortsatz setzen die Rückenmuskeln an. Zum Rücken hin hat jeder Wirbelkörper einen Wirbelbogen, der mit den Bögen der anderen Wirbel eine Röhre bildet, den Spinalkanal. In ihm verläuft das Rückenmark, die wichtigste Nervenleitung des Menschen. Jeder Wirbelbogen hat außerdem vier Gelenkfortsätze, die mit dem darüber und darunter liegenden Wirbel ein Gelenk bilden. Dieses Gelenk macht die Wirbel beweglich, schränkt sie aber auch in bestimmte Richtungen ein.</p>
<p><strong>Die Bandscheibe</strong></p>
<div id="attachment_2947" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken3.jpg"><img class="size-full wp-image-2947 " style="border:0;" title="Ruecken3" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken3.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken3" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bandscheiben liegen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern</p></div>
<p>Die Bandscheiben liegen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern, nur zwischen dem ersten und zweiten Halswirbelkörper gibt es keine. Die 23 Pufferscheiben bestehen hauptsächlich aus gallertartigem Bindegewebe, das viel Flüssigkeit speichern kann. Sie machen nicht weniger als ein Viertel der Gesamtlänge der Wirbelsäule aus und tragen einen großen Teil dazu bei, dass die Wirbelsäule so beweglich ist. Zusätzlich federn die Bandscheiben Stöße ab, was für das Gehirn wichtig ist. Entscheidend für die Beweglichkeit des Rückens sind Höhe und Durchmesser der Bandscheiben: je höher, desto mehr Bewegung. Im Halsbereich sind die Bandscheiben sehr hoch, in der Brust eher niedrig und in der Lendenwirbelsäule wieder hoch. Da allerdings die Pufferscheiben in der Lendenwirbelsäule auch einen sehr großen Durchmesser haben, ist dieser Teil des Rückens nicht so beweglich wie die Halswirbelsäule. Die Bandscheiben bestehen aus einem Faserring und einem Gallertkern. Sie verlieren über den Tag hinweg und vor allem mit zunehmendem Alter an Flüssigkeit. Dann können sie die Belastungen nicht mehr so gut auffangen. Gleichzeitig lagern sich mit steigendem Alter Knorpelzellen und Kalksalze im den Kern der Bandscheibe ein. Die gesamte Wirbelsäule wird zunehmend weniger beweglich und stoßempfindlicher. Irgendwann können die Faserringe einreißen, dann wird der Gallertkern herausgedrückt: der gefürchtete Bandscheibenvorfall.</p>
<p><strong>Die Rückenmuskeln</strong></p>
<div id="attachment_2945" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken4.jpg"><img class="size-full wp-image-2945 " style="border:0;" title="Ruecken4" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken4.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken4" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Rückenmuskeln des Menschen überziehen den Rücken in mehreren Schichten</p></div>
<p>Die Rückenmuskeln des Menschen sorgen mit den Bändern dafür, dass die Wirbelsäule aufrecht im Becken steht. Sie überziehen den Rücken in mehreren Schichten, einer davon, der große Rückenmuskel, ist der größte Muskel des Menschen überhaupt. Er reicht von den Schultern bis zum Becken.</p>
<p>Man unterscheidet die so genannte autochthone Rückenmuskulatur von der sekundären Rückenmuskulatur. Die autochthone Rückenmuskulatur ist in der Embryonalentwicklung aus denselben Teilen entstanden wie die Wirbelkörper. Sie liegt direkt auf den Wirbelkörpern und spannt sich zwischen Quer- und Dornfortsätzen.</p>
<p>Die sekundären Rückenmuskeln sind von Beinen und Armen her eingewandert und überspannen große Areale des Körpers. Sie bilden auch das Außenrelief des Rückens, so zum Beispiel der Kapuzenmuskel (Musculus trapezius), der sich vom Hals und Schulterbereich bis hin zu den Dornfortsätzen mehrerer Hals- und Brustwirbel zieht.</p>
<p><strong>Bänder</strong></p>
<div id="attachment_2944" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken5.jpg"><img class="size-full wp-image-2944 " style="border:0;" title="Ruecken5" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken5.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken5" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bänder bilden mit den Muskeln eine Zuggurtung, die die Wirbelsäule stabilisiert und trotzdem beweglich hält</p></div>
<p>Die Wirbelkörper sind vom ersten bis zum letzten Wirbel mit langen Bändern verbunden &#8211; das vordere und das hintere Längsband. Zusätzlich spannen sich noch Bänder zwischen den einzelnen Wirbelbögen. Diese schließen den Wirbelkanal, bis auf kleine Austrittspunkte für die Nerven, dicht ab. Auch die einzelnen Dornfortsätze sind durch Bänder miteinander verspannt. All diese Bänder zusammen bilden mit den Muskeln eine Zuggurtung, die die Wirbelsäule stabilisiert und trotzdem beweglich hält. Vergleichbar ist diese Konstruktion mit den Haltetauen, durch die der Mast eines Segelbootes im Lot gehalten wird.</p>
<p><strong>Nerven/Rückenmark</strong></p>
<div id="attachment_2943" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken6.jpg"><img class="size-full wp-image-2943 " style="border:0;" title="Ruecken6" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken6.jpg?w=108&#038;h=144" alt="Ruecken6" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wirbelkörper bilden den Wirbelbogen, in dem das Rückenmark verläuft</p></div>
<p><em> </em>Die Wirbelkörper bilden den Wirbelbogen, in dem das Rückenmark verläuft. Es ist so nach allen Seiten geschützt. Zwischen den Wirbelbögen der einzelnen Etagen treten große Nerven aus, die zum Beispiel zum Bauch, zu Armen und Beinen ziehen. Man teilt das Rückenmark in Abschnitte oder Segmente ein, und zwar in ebenso viele, wie es Wirbelkörper gibt. Das Mark ist im Durchschnitt 45 cm lang, also deutlich kürzer als die Wirbelsäule. Dies liegt daran, dass ab dem vierten Schwangerschaftsmonat das Rückenmark deutlich langsamer wächst als die Wirbelkörper. Das bedeutet, dass nicht immer das entsprechende Segment auf Höhe des Wirbelkörpers liegt. Daher besteht das Rückenmark ab dem 2. Lendenwirbelkörper nur noch aus einzelnen Nervenfäden, die zu ihrem ursprünglich vorgesehenen Austrittspunkt ziehen. Diesen Teil des Rückenmarks nennt man &#8222;Cauda Equina&#8220; zu Deutsch: Pferdeschwanz.</p>
<p><strong>Schmerzen</strong></p>
<p>Über 75 Prozent aller Rückenschmerzen entstehen im Lendenbereich. Der obere Bereich der Wirbelsäule, die Hals-Nacken-Region, ist am zweithäufigsten von Schmerzen geplagt, etwa jeder vierte Rückenschmerz geht vom Nacken aus. Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen für das Volksleiden Nummer 1: Entzündungen, Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder Abnutzungserscheinungen können Rückenschmerzen auslösen. Manche Beschwerden beruhen auch auf falscher Haltung oder Schonhaltungen, zum Beispiel bei der Büroarbeit. Dabei muss die Fehlhaltung nicht einmal in der Nähe der Wirbelsäule liegen, unterschiedlich lange Beine etwa können zu Schmerzen führen. Die ganze Konstruktion steht in einem empfindlichen Gleichgewicht, so dass sich schon kleine Veränderungen negativ auswirken können: sogar ein Fehlbiss im Kiefergelenk kann Rückenbeschwerden auslösen. So zeigt sich immer wieder, dass Menschen wegen einer falsch eingepassten Zahnfüllung neben Schmerzen im Kiefergelenk sogar Rückenprobleme entwickeln können.</p>
<p>***</p>
<p>Lesen Sie auch:<br />
<a rel="bookmark" href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/05/16/ruckenschmerzen-entlasten-sie-ihre-wirbelsaule-durch-traktion/" target="_blank"><strong>Rückenschmerzen? Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule durch Traktion!</strong></a></p>
<p>***</p>
<p><strong>Rund um den Rücken</strong></p>
<p><strong>Zahlen und Fakten</strong></p>
<div id="attachment_2956" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2956 " style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_1" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_1.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Hintergrund_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Zur Wirbelsäule gehören auch Muskeln und Bänder</p></div>
<p>24 Wirbel (mehr dazu s.u.), dazwischen Bandscheiben, Bänder, die alles zusammenhalten, und rundherum dicht bepackt mit Muskeln: Der menschliche Rücken ist ein Wunder an Beweglichkeit und Stabilität. Die raffinierte Konstruktion ermöglicht den Sieg über die Schwerkraft in Form von eigenständiger Bewegung. Und den wesentlichen Beitrag dazu leisten die Muskeln: Ohne sie würde das Rückgrat in sich zusammensacken. Ganze Muskelgruppen sichern die aufrechte Haltung: Nicht weniger als 150 Muskeln zählten Anatomen am Oberkörper des Menschen.</p>
<p><strong>Tiefenmuskeln arbeiten unauffällig</strong></p>
<div id="attachment_2957" class="wp-caption alignright" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2957 " style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_2" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_2.jpg?w=144&#038;h=108" alt="Ruecken_Hintergrund_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Gespannt und gesichert wie der Mast eines Segelschiffs: Muskeln stützen die Wirbelsäule </p></div>
<p>Besonders wichtig für die Statik der Wirbelsäule sind Muskeln, die direkt an den Wirbeln ansetzen. Bei diesen Tiefenmuskeln arbeiten viele kleine Muskelstränge sowie zahlreiche Bänder und Bindegewebsschichten zusammen. Vergleichen kann man das mit einem Schiffsmast: Die Wirbelsäule ist mit Muskeln und Bändern gespannt wie der Mast auf einem Segelschiff.</p>
<div id="attachment_2958" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2958" style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_3" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_3.jpg?w=150&#038;h=112" alt="Ruecken_Hintergrund_3" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Die Tiefenmuskeln gehören zu den Muskeln, die schon beim Embryo angelegt werden. Sie arbeiten unbewusst</p></div>
<p>Die Tiefenmuskeln sind am wichtigsten für die Haltung, arbeiten aber unbewusst und lassen sich nicht direkt ansteuern. Doch bei jeder Art von Bewegung trainiert man sie indirekt mit. Deshalb ist regelmäßige und vielseitige Bewegung so gut für den Rücken. Oberflächliche Muskelgruppen wie der große Schultermuskel (Trapezmuskel) liegen als Schicht darüber und dienen weniger der aufrechten Haltung als den bewussten Bewegungen – sie beugen, kippen, drehen den Oberkörper und heben Schultern und Arme. Die Oberflächenmuskeln lassen sich zwar gezielt trainieren, wie man am Rückenrelief eines gut trainierten Körpers und bei Bodybuildern sehen kann. Aber ohne die Tiefenmuskeln fehlt dem Rückgrat der Halt.</p>
<p><strong>Ein starker Bauch stützt den Rücken</strong></p>
<div id="attachment_2959" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2959" style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_4" src="http://meineinternetwege.files.wordpress.com/2009/07/ruecken_hintergrund_4.jpg?w=150&#038;h=112" alt="Ruecken_Hintergrund_4" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Sind die Bauchmuskeln trainiert, bleibt das Becken in Position. Das entlasten die Muskeln im Bereich der Lendenwirbelsäule</p></div>
<p>Doch nicht nur die Muskeln am Rücken sind wichtig. Bedeutsam für die Statik des Körpers sind auch die Bauchmuskeln. Sie bilden das Gegengewicht zu den Rückenmuskeln und halten das Becken in Position. Sind die Bauchmuskeln zu schwach, kippt das Becken nach vorne, ein Hohlkreuz entsteht. Das fördert die gefürchteten Kreuzschmerzen im Lendenbereich. Die geraden, vorderen und die schrägen Bauchmuskeln arbeiten mit den Rückenmuskeln ständig zusammen und sollten genau so stark sein wie der Rücken. Deshalb messen Rückentrainer auch die Stärke der Bauchmuskeln im Verhältnis zu ihren Partnern am Rücken. Bei vielen Menschen und besonders häufig bei Rückenpatienten sind die Bauchmuskeln zu schwach. Übergewicht mit Fettbauch forciert das Problem. Denn erstens zieht die Wampe mit ihrem Gewicht an der Wirbelsäule. Zweitens sind die Bauchmuskeln durch das Fett im Bauchraum überdehnt und schlecht in Form. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sind daher gut trainierte Bauchmuskeln ebenso wichtig wie starke Rückenmuskeln – und dass man nicht zu viel Gewicht auf die Wage bringen sollte, versteht sich für die Gesundheit ohnehin von selbst.</p>
<p><strong>Volkskrankheit Rückenschmerz</strong></p>
<p>Aber selbst starke Muskeln schützen nicht in jedem Fall vor Rückenschmerzen: In den Industriegesellschaften sind Rückenschmerzen inzwischen zur Epidemie geworden. Sie gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche und Arbeitsunfähigkeit. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer, Menschen aus unteren Einkommensschichten wesentlich häufiger als Menschen mit höherem Einkommen, und Ältere mehr als Jüngere. In der Altersklasse der berufstätigen 35- bis 55-jährigen klagt fast jeder Dritte über Rückenschmerzen, die länger als drei Monate anhalten. Sogar die EU nimmt sich deswegen mit einem Rückenschmerz-Projekt des Problems an. Denn die Arbeitsausfälle wegen ungeklärter chronischer Kreuzschmerzen verursachen extrem hohe Kosten.</p>
<p><strong>„Größtes medizinisches Desaster“</strong></p>
<p>Dabei tappen die Experten aber weitgehend im Dunkeln, denn: „Symptome, Pathologie und radiologische Erscheinungen korrelieren kaum“, wie es in einem Bericht der Universität Greifswald und der Bertelsmann-Stiftung heißt. Im Klartext: Was an Knochen, Bandscheiben und Röntgenbild zu sehen ist, erklärt den Schmerz nicht. Viele Menschen haben abgenutzte Bandscheiben oder schiefe Wirbelsäulen, aber keine Schmerzen. Und viele haben keine auffälligen Befunde und leiden trotzdem chronisch am Rückenschmerz. Aber was tun? Sinnlose Operationen, teure Diagnosen, falsche Therapie – der Bertelsmann-Bericht zitiert Wissenschaftler mit der Aussage, der Umgang mit Rückenschmerzen sei „das größte medizinische Desaster des 20. Jahrhunderts“.</p>
<p><strong>Häufigkeit von Rückenschmerzen in Prozent</strong></p>
<table border="0" rules="all">
<tbody>
<tr>
<th>
<h6>Alter</h6>
</th>
<th>
<h6>Rückenschmerzen im<br />
letzten Jahr</h6>
</th>
<th>
<h6>Chronische<br />
Rückenschmerzen<br />
(länger als drei Monate)</h6>
</th>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">Frauen</td>
</tr>
<tr>
<td>18 &#8211; 29</td>
<td style="text-align:center;">63,5</td>
<td style="text-align:center;">18,4</td>
</tr>
<tr>
<td>30 &#8211; 59</td>
<td style="text-align:center;">64,3</td>
<td style="text-align:center;">30,4</td>
</tr>
<tr>
<td>60 &#8211; 69</td>
<td style="text-align:center;">69,5</td>
<td style="text-align:center;">41,0</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">Männer</td>
</tr>
<tr>
<td>18 &#8211; 29</td>
<td style="text-align:center;">53,3</td>
<td style="text-align:center;">10,5</td>
</tr>
<tr>
<td>30 &#8211; 59</td>
<td style="text-align:center;">59,0</td>
<td style="text-align:center;">23,6</td>
</tr>
<tr>
<td>60 &#8211; 69</td>
<td style="text-align:center;">61,3</td>
<td style="text-align:center;">35,1</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size:10px;">(Quelle: Robert Koch Institut, Telefonischer Gesundheitssurvey 2004)</span></p>
<p><strong>Abwarten &#8211; ohne Operation</strong></p>
<p>Was den Rücken schmerzen lässt, liegt nach Meinung von Experten überwiegend an mangelnder Bewegung und psycho-sozialen Faktoren. Bei der Diagnose achten die Ärzte daher auch auf die Lebenssituation des Patienten. Nach den europäischen Leitlinien für den Umgang mit unspezifischen Kreuzschmerzen gelten Probleme mit der Arbeit, große Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, Wunsch nach Verrentung sowie emotionale Probleme wie Depression, Angst, Stress und sozialer Rückzug als Risikofaktoren für chronische Schmerzen. Zunehmend rücken die Mediziner daher von Operationen ab: Gymnastik, Schmerzbehandlung, sanfte, regelmäßige Bewegung und Verbesserung der persönlichen Situation versprechen mehr Erfolg.</p>
<p><strong>Stichwörter</strong></p>
<p><strong>24 Wirbel</strong></p>
<p>Eigentlich besteht die Wirbelsäule aus mehr als 24 Wirbeln, denn korrekt ist es, die Wirbel des Steißbeins und des Kreuzbeins im unteren Becken dazu zu rechnen. Dann kommt man auf die Anzahl von 34 bis 35 Wirbeln. Doch die Wirbel an Kreuz- und Steißbein sind zusammengewachsen und bilden keine bewegliche Struktur wie im Bereich von Brust-, Hals- und Lendenwirbelsäule. Daher spricht man oft von 24 beweglichen Wirbeln und dem Kreuz- und Steißbein, die insgesamt die Wirbelsäule bilden.</p>
<p>***<br />
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***</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Sparsame Autos werden günstiger</title>
		<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/06/29/sparsame-autos-werden-gunstiger/</link>
		<comments>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/06/29/sparsame-autos-werden-gunstiger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kfz-Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Benziner sind am besten dran]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftfahrzeugsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[neue Berechnung Kraftfahrzeugsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Reform Kraftfahrzeugsteuer Juli 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Sparsame Autos werden günstiger]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Ab dem 1. Juli 2009 wird die Kraftfahrzeugsteuer neu berechnet. Die Reform zielt auf mehr Klimaschutz ab und will sparsame Autos begünstigen. Nachstehend die wichtigsten Fragen und Antworten: 
- Welche Autos sind betroffen?
Die Änderungen betreffen grundsätzlich nur Pkw, die vom 1. Juli 2009 an erstmals zum Verkehr zugelassen werden.
- Was passiert mit Autos, die am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=meineinternetwege.wordpress.com&blog=4141279&post=2905&subd=meineinternetwege&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p> </p>
<p><strong>Ab dem 1. Juli 2009 wird die Kraftfahrzeugsteuer neu berechnet. Die Reform zielt auf mehr Klimaschutz ab und will sparsame Autos begünstigen. Nachstehend die wichtigsten Fragen und Antworten: </strong></p>
<p>- Welche Autos sind betroffen?</p>
<p>Die Änderungen betreffen grundsätzlich nur Pkw, die vom 1. Juli 2009 an erstmals zum Verkehr zugelassen werden.</p>
<p>- Was passiert mit Autos, die am 1. Juli schon zugelassen sind?</p>
<p>Das hängt vom Zeitpunkt der Erstzulassung ab. Wurde das Auto vom 5. November 2008 bis zum (morgigen) Dienstag (30. Juni) angemeldet, so wird die Kfz-Steuer ein Jahr lang nicht erhoben. Erfüllt es die Abgasvorschriften Euro 5 oder Euro 6, so verlängert sich dieser Zeitraum um ein weiteres Jahr, maximal aber nur bis Ende Dezember 2010. Nach Ende des steuerfreien Zeitraums prüft das Finanzamt von sich aus, ob die alte oder die neue Kfz-Steuer für den Halter günstiger ist, und setzt die niedrigere fest.</p>
<p>Pkw, die vor dem 5. November 2008 erstmals zugelassen wurden, werden weiter wie bisher besteuert.</p>
<p>- Wie wird die neue Kfz-Steuer für Pkw, die ab 1. Juli 2009 erstmals zugelassen werden, berechnet?</p>
<p>Die Steuer besteht aus zwei Teilen: Die ökologische Komponente beruht auf dem CO2-Wert des Fahrzeugs, der sich in Feld V.7 der Zulassungsbescheinigung (Teil I) findet. Ein Teil dieses CO2-Wertes bleibt steuerfrei. Bei Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2011 sind es 120 g/km. Jedes Gramm CO2 pro Kilometer, das darüber hinausgeht, wird mit zwei Euro besteuert.</p>
<p>Hinzu kommt ein hubraumbezogener Sockelbetrag in Höhe von zwei Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter für Pkw mit Otto- und Wankel-Motor und 9,50 Euro je angefangene 100 Kubikzentimeter für Pkw mit Selbstzündungsmotor (Diesel und Elsbett). Der niedrigere Betrag für Pkw mit Fremdzündungsmotor soll pauschal den Nachteil ausgleichen, den die Halter solcher Pkw durch die höhere Belastung von Otto-Kraftstoff durch die Energiesteuer (früher Mineralölsteuer) haben.</p>
<p>- Der steuerfreie Teil des CO2-Wertes soll künftig sinken. Welche Auswirkungen hat das?</p>
<p>Der steuerfreie Teil des CO2-Wertes soll ab 1. Januar 2012 von 120 g/km auf 110 g/km und ab 1. Januar 2014 auf 95 g/km sinken. Davon sind jeweils die ab diesen Zeitpunkten erstmals zugelassenen Pkw betroffen. Für die zuvor zugelassenen Pkw hat dies keine Auswirkungen.</p>
<p>- Wo finde ich die für meinen Pkw benötigten Angaben?</p>
<p>Für die Besteuerung von erstmals ab Juli zugelassenen Pkw werden folgende Angaben benötigt: CO2-Wert, Hubraum und Antriebsart. Diese Angaben stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) in den Feldern V.7, P.1 und P.3.</p>
<p>- Wann und wie wird die befristete Steuerbefreiung für Diesel-Pkw gewährt?</p>
<p>Die befristete Steuerbefreiung im Wert von 150 Euro wird für Diesel-Pkw gewährt, die in der Zeit vom 1. Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2013 erstmals zugelassen werden. Damit die Steuerbefreiung wirksam wird, ist es erforderlich, dass bereits am Tag der Erstzulassung eine emissionsbezogene Schlüsselnummer in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) ausgewiesen ist.</p>
<p>- Wie werden mit Gas, Ethanol, Pflanzenöl oder Bio-Diesel betriebene Pkw bei der CO2-orientierten Kfz-Steuer behandelt und wie sieht es bei bivalenten Antrieben aus?</p>
<p>Der amtlich eingetragene CO2-Wert ist in jedem Fall entscheidend für die Besteuerung. Auch für Hybrid-Pkw gilt der im Feld V.7 eingetragene CO2-Wert.</p>
<p>- Was gilt für reine Elektro-Pkw?</p>
<p>Für reine Elektro-Pkw gilt unverändert eine Sonderregelung: Sie sind ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für die Dauer von fünf Jahren von der Kfz-Steuer befreit. Nach Ablauf der Befreiung werden sie wie leichte Nutzfahrzeuge nach ihrem zulässigen Gesamtgewicht besteuert, wobei sich die Steuer um die Hälfte ermäßigt.</p>
<p>- Können verbrauchs- und damit CO2-günstige Pkw, die vor dem 1. Juli 2009 erstmals zugelassen worden sind, in die CO2-orientierte Kfz-Steuer einbezogen werden, falls diese für sie günstiger ist?</p>
<p>Dies geschieht von Amts wegen bei Pkw, die in der Zeit vom 5. November 2008 bis 30. Juni 2009 zugelassen worden sind. Für sie gilt dann die jeweils günstigere Regelung.</p>
<p>Für Pkw, die davor zugelassen wurden, besteht diese Möglichkeit nicht. Unabhängig davon sieht das Gesetz vor, dass alle Pkw, die bis zum 30. Juni 2009 zugelassen worden sind und deren Kfz-Steuer nach altem Recht bemessen wird, ab Januar 2013 in die Neuregelung der Kfz-Steuer einbezogen werden.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Kleine Benziner sind am besten dran</strong></p>
<p>Nach jahrelangen Diskussionen tritt am Mittwoch die neue Kfz-Steuer in Kraft. Auch künftig gilt der Grundsatz, dass kleine Autos weniger Steuern kosten. Konkret ändert sich allerdings für alle Autobesitzer &#8211; nichts. Denn erst Fahrzeuge, die tatsächlich ab diesem 1. Juli neu zugelassen werden, werden nach dem neuen Gesetz besteuert. Dabei tritt die Größe des Hubraums als Bemessungsgrundlage hinter den Kohlendioxid-Ausstoß zurück.</p>
<p>Zunächst gilt dabei ein Freibetrag, der auf EU-Vorgaben beruht. Bis 2011 bleiben Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von maximal 120 Gramm pro Kilometer steuerfrei, bis 2012/13 Autos mit bis zu 110 Gramm und ab 2014 Pkw mit 95 Gramm pro Kilometer oder weniger. Diese Grenzwerte gelten dann aber jeweils für Neuzulassungen. So sollen die Hersteller dazu gebracht werden, Schritt für Schritt schadstoffärmere Autos anzubieten.</p>
<p>Zwei Euro pro Gramm</p>
<p>Jedes über die Zielvorgaben hinaus gehende Gramm kostet zwei Euro Steuer pro Jahr. Zusätzlich gibt es einen Sockelbetrag von zwei Euro pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum für Autos mit Ottomotoren und 9,50 Euro für Diesel-Pkw. Für Autos mit Wankelmotoren gelten besondere Berechnungsformeln.</p>
<p>Aus diesen Vorgaben ergibt sich auch ohne große Rechenakrobatik, dass Fahrzeuge mit niedrigem Hubraum und Benzinmotor am geringsten besteuert werden. Wer einen Wagen mit effektivem Hybridantrieb sein eigen nennt, kann aber auch bei größerem Hubraum viel Steuer sparen.</p>
<p>Alle Fahrzeuge, die vom 5. November bis Dienstag (30. Juni) neu zugelassen worden sind, werden erst einmal ein Jahr lang steuerfrei gestellt &#8211; Autos, und seien sie noch so sauber, die ab Mittwoch zugelassen werden, aber nicht. Das hat nichts mit der neuen Steuer zu tun, sondern ist Bestandteil des «Schutzschirms für Arbeitsplätze». Es dient neben der Abwrackprämie als Anreiz zum Autokauf.</p>
<p>Erfüllt der bis Dienstag zugelassene Pkw die Abgasvorschriften Euro 5 oder Euro 6, so bleibt er ein weiteres Jahr steuerfrei, maximal bis 31. Dezember 2010.</p>
<p>Danach prüft das Finanzamt von sich aus, ob die alte oder die neue Kfz-Steuer für den Halter des Pkw günstiger ist, und setzt die niedrigere Steuer fest. Autos, die vor dem 5. November 2008 zugelassen worden sind, werden weiter wie bisher besteuert.</p>
<p>An der Spitze 71 Euro weniger</p>
<p>Wer also den Neukauf eines Autos plant, kann kräftig sparen, wenn er sich am CO2-Ausstoß orientiert. Nach Berechnungen des ADAC ist der größte Steuersparer tatsächlich der Toyota Prius Hybrid mit 1,8 Litern Hubraum, der neben dem Benzin- auch noch einen Elektroantrieb hat, nach Werksangaben etwa vier Liter auf 100 Kilometer verbraucht und dabei 92 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Der Steuerbescheid für ihn fällt mit 30 Euro um 71 Euro pro Jahr geringer aus als nach der alten Regelung.</p>
<p>Tabellen für die Berechnung des neuen Steuersatzes bieten unter anderem der ADAC und das Bundesfinanzministerium an:</p>
<p>http://www.bundesfinanzministerium.de/</p>
<p>http://www.adac.de/</p>
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