gefunden bei National Geographic Deutschland
Schade! dass der Artikel im Netz auf Deutsch nicht vollständig archiviert wird. Mal ganz abgesehen davon, dass ich denke, so komplex der Artikel das Thema auch darstellt, da fehlen noch ein paar Sichtweisen … möchte ich den Artikel trotzdem wirklich gern empfehlen!
Mir fehlt in dem Artikel insbesondere die Beleuchtung der Interessen der Firmen, die an der Vermarktung des „hochwertigen“ Saatguts, von Düngemitteln und Pestiziden u.v.m. in diesem Zusammenhang Unsummen verdienen … Wie dumm ist das eigentlich? Wir bringen zu den hungernden Nationen die Anbaumethoden, von denen wir hier in Europa schon längst wieder abkommen, machen die Menschen dort davon abhängig, oft auch krank, und beschweren uns hinterher auch noch, dass wir verseuchte Nahrungsmittel importieren. OK, vielleicht wird in der Dritten Welt kurzfristig ein Hungerproblem gelöst, aber auf Dauer bezahlen wir alle die Konsequenzen daraus! Und verdienen tun daran nur die, die schon immer daran verdient haben … Wacht endlich mal einer auf!?!
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Es ist so alltäglich, dass wir gar nicht darüber nachdenken: Wir setzen uns an den Tisch, greifen zu Messer und Gabel und nehmen einen herzhaften Bissen. Das Rindfleisch ist aus Argentinien, die Trauben kommen vielleicht aus Chile, die Bananen aus Honduras, das Olivenöl aus Sizilien und der Apfelsaft nicht aus heimischen Obstgärten, sondern aus China. Unser globales Wirtschaftssystem erspart uns die Mühe, unser täglich Brot selber anzubauen, zu ernten und manchmal sogar zuzubereiten. Wir bezahlen nur noch. (mehr…)


