Meine Internetwege

27. Juli 2009

Das Ende des Überflusses

 

gefunden bei National Geographic DeutschlandNational Geographic
Schade! dass der Artikel im Netz auf Deutsch nicht vollständig archiviert wird. Mal ganz abgesehen davon, dass ich denke, so komplex der Artikel das Thema auch darstellt, da fehlen noch ein paar Sichtweisen … möchte ich den Artikel trotzdem wirklich gern empfehlen!
Mir fehlt in dem Artikel insbesondere die Beleuchtung der Interessen der Firmen, die an der Vermarktung des „hochwertigen“ Saatguts, von Düngemitteln und Pestiziden u.v.m. in diesem Zusammenhang Unsummen verdienen … Wie dumm ist das eigentlich? Wir bringen zu den hungernden Nationen die Anbaumethoden, von denen wir hier in Europa schon längst wieder abkommen, machen die Menschen dort davon abhängig, oft auch krank, und beschweren uns hinterher auch noch, dass wir verseuchte Nahrungsmittel importieren. OK, vielleicht wird in der Dritten Welt kurzfristig ein Hungerproblem gelöst, aber auf Dauer bezahlen wir alle die Konsequenzen daraus! Und verdienen tun daran nur die, die schon immer daran verdient haben … Wacht endlich mal einer auf!?!

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Es ist so alltäglich, dass wir gar nicht darüber nachdenken: Wir setzen uns an den Tisch, greifen zu Messer und Gabel und nehmen einen herzhaften Bissen. Das Rindfleisch ist aus Argentinien, die Trauben kommen vielleicht aus Chile, die Bananen aus Honduras, das Olivenöl aus Sizilien und der Apfelsaft nicht aus heimischen Obstgärten, sondern aus China. Unser globales Wirtschaftssystem erspart uns die Mühe, unser täglich Brot selber anzubauen, zu ernten und manchmal sogar zuzubereiten. Wir bezahlen nur noch. (mehr…)

22. Juli 2009

Mörderisches Uran

 Natur&Kosmos

gefunden bei natur+kosmos 

In Zeiten des Klimawandels wird uns Kernkraft zunehmend als saubere Energieform verkauft. Kein Wort davon, wie viel Leid das Ausgangsmaterial für den Brennstoff für die indigenen Völker bedeutet, die dafür mit ihrem Land und ihrem Leben bezahlen.

Ende der 90er Jahre flog eine ungewöhnliche Reisegruppe aus dem hohen Norden Kanadas nach Japan. Es waren indianische Frauen vom Stamm der Dene auf dem Weg nach Hiroshima und Nagasaki. Ihre Männer hatten jahrzehntelang in der Uranmine an der Echo Bay am Great Bear Lake gearbeitet, die meisten von ihnen starben später an Krebs. Dennoch waren sie auch – unbewusst – daran beteiligt gewesen, großes Leid über die beiden japanischen Städte zu bringen: Sie hatten als Minenarbeiter geholfen, das Erz zu fördern, aus dem das Uran für die ersten Atombomben stammte. Und gemäß den Prinzipien ihrer indianischen Kultur, nach denen Versöhnung und Heilung nur möglich sind, wenn verhängnisvolle Irrwege wieder zu einem Kreis geschlossen werden, unternahmen nun die Frauen die weite Reise, um die Überlebenden des nuklearen Angriffs um Vergebung zu bitten – obwohl ihre Männer selbst Opfer der tödlichen Strahlung geworden waren. (mehr…)

21. Juli 2009

Operation Rücken

gefunden bei www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit und www.wdr.de/tv/quarks

Bandscheiben-OPs und ihre Folgen

bandscheibenvorfall

Schmerzhaft und langwierig: der Bandscheibenvorfall

Oft reicht eine kleine Bewegung, und ein unerträglicher Schmerz zieht vom Rücken bis in die Arme oder Beine. Die Ursache: Eine Bandscheibe hat sich vorgewölbt und drückt auf Nervenwurzeln. Ein solcher Bandscheibenvorfall wird rund 60.000-mal pro Jahr in Deutschland operiert. Viele Kliniken und Orthopäden bieten dabei zunehmend „minimalinvasive“ Eingriffe an. Auch der Einbau von künstlichen Bandscheiben wird „als Segen für die Patienten“ beworben.

Doch neuere Studien sind ernüchternd: Langfristig sind diese angeblich hochmodernen Eingriffe einer ganz normalen Physiotherapie kaum überlegen. Schlimmer noch: Bei vielen Bandscheibenpatienten kommt nach einer Operation der Schmerz zurück – heftiger als je zuvor. (mehr…)

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